Private Krankenversicherung Kündigen - Wie? Was? Wann?

Wenn Sie unzufrieden sind mit Ihrem privaten Versicherer, können Sie den Vertrag kündigen und zu einem neuen Versicherer wechseln. Gründe für eine Unzufriedenheit gibt es viele. Jedes Jahr gibt es eine PKV Beitragserhöhung, Rechnungen werden nur schleppend erstattet oder Leistungen fehlen im Leistungskatalog. Es kann in vielen Fällen lohnend sein, den Versicherer zu wechseln. Wir zeigen, was zu beachten ist.

Wann kann ich meine private Krankenversicherung kündigen?

Grundsätzlich kann jeder PKV-Vertrag ordentlich mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Wann der richtige Zeitpunkt für eine Kündigung ist, hängt vom jeweiligen Versicherer ab. Versicherer unterscheiden bei der Kündigungsfrist zwischen dem Kalenderjahr (immer bis zum 30.09. des Jahres) und dem Versicherungsjahr. Bei dem Versicherungsjahr wir die Kündigungsfrist immer vom Vertragsbeginn gerechnet.
Beispiele:
Kalenderjahr: Unabhängig vom Versicherungsbeginn muss bis zum 30.09.eines Jahres gekündigt werden. Der Versichererwechsel wird dann zum 01.01. des Folgejahres vollzogen.
Versicherungsjahr: Versicherungsbeginn war am 01.07. des Jahres. Das Versicherungsjahr läuft 12 Monate, endet am 30.06. (Kündigungsfrist drei Monate). Es muss bis zum 31.03. gekündigt werden. Der Versichererwechsel wird dann zum 01.07. vollzogen.
Wenn Sie Fragen zur Kündigungsfrist und Mindestlaufzeit von PKV-Verträgen haben oder Unterstützung bei einer Vertragskündigung brauchen helfen wir gerne weiter. Schicken Sie uns einfach eine E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Eine Übersicht über die Kündigungstermine der Versichere haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Gesellschaft Laufzeit Kündigungsmodalität
Allianz 2 Kalenderjahr
Alte Oldenburger 2 Versicherungsjahr
ARAG 2 Kalenderjahr
AXA 2 Kalenderjahr
Barmenia 2 Versicherungsjahr
BBKK 2 Versicherungsjahr
Central 2 Kalenderjahr
Concordia 2 Kalenderjahr
Continentale 1 versicherungsjahr
Debeka 1 Versicherungsjahr
Deutscher Ring 2 Kalenderjahr
DKV 2 Kalenderjahr
Gothaer 2 Kalenderjahr
Hallesche 2 Versicherungsjahr
Hanse-Merkur 2 Kalenderjahr
HUK-Coburg 1 Kalenderjahr
Inter 1 Versicherungsjahr
LKH 2 Kalenderjahr
LVM 2 Kalenderjahr
Mecklenburgische 1 Kalenderjahr
Münchener Verein 2 Kalenderjahr
Nürnberger 2 Kalenderjahr
Ottonova 2 Kalenderjahr
PAX 2 Kalenderjahr
Provinzial 2 Kalenderjahr
R+V 2 Kalenderjahr
SDK 2 30.06
Signal 2 Versicherungsjahr
Union 2 Kalenderjahr
Universa 2 Versicherungsjahr
Württembergische 2 Kalenderjahr

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Was ist eine außerordentliche Kündigung in der privaten Krankenversicherung?

Jeder Versicherungsnehmer hat das Recht, bei einer Erhöhung der PKV-Beiträge den PKV-Vertrag innerhalb einer Frist zu Kündigungen. Beitragserhöhungen oder Beitragsanpassungen erfolgen nicht jährlich, sondern in der Regel alle zwei bis drei Jahre. Erhöht ein Versicherer die Beiträge, kann der Vertrag außerhalb der Kündigungsfristen gekündigt werden. Alle Informationen zu den Sonderkündigungsrechten in der PKV finden Sie hier.

Allerdings ist es nicht immer ratsam, die private Krankenversicherung zu kündigen. PKV-Verträge sind nach Art der Lebensversicherung kalkuliert. Das bedeutet, auch wenn es sich um eine Krankenversicherung handelt, ist der Charakter einer Kapitalanlage vorhanden. Der entsprechende Hinweis dazu findet sich im §146 VAG, Absatz 1:

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Ihre Beiträge werden deshalb nicht vollständig für Gesundheitskosten ausgegeben, sondern zum Teil zurückgelegt und angespart. Diese Ansparungen werden als Alterungsrückstellungen bezeichnet. Der Versicherer legt Rückstellungen an, damit die zu erwartende Kostensteigerung durch Ihre Alterung finanziert sind.
Hinweis: Es wird trotz der Altersrückstellung zu weiteren Beitragserhöhungen auch im Rentenalter kommen.

Nur PKV-Verträge mit Versicherungsbeginn ab 2009 sollten gekündigt werden

Für alle Verträge mit Versicherungsbeginn ab dem 01.01.2009 besteht die Portabilität der Alterungsrückstellungen. Werden Tarife der neuen Tarifwelt aufgrund Versichererwechsel gekündigt, werden die Alterungsrückstellungen zum Großteil zum neuen Versicherer übertragen. Dadurch entsteht ein Kostenvorteil von ca. 4 Euro pro Monat (Faustformel). Das bedeutet, wer 10 Jahre bei einem privaten Versicherer war und den Versicherer wechselt, erhält 40 Euro (10x4) monatlichen Beitragsnachlass beim neuen Versicherer. Wichtig: Je hochwertiger ein Tarif ist, desto mehr Rückstellungen werden gebildet, desto höher der Vorteil. Gerade für Arbeitnehmer mit Arbeitgeberzuschuss zahlen sich gute Tarife dreifach aus.

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  • Es werden mehr Rückstellungen gebildet, was für die Zukunft besser ist.
  • Die Leistungen sind besser, was das Leben verlängern kann.
  • Die finanziellen Belastungen sinken, weil weniger Zuzahlung zu leisten sind.

Wer gesund ist, sich nach 2009 versichert hat und unzufrieden mit seinem Versicherer ist kann das PKV-Unternehmen wechseln.

Welche PKV-Anbieter sind für einen Versichererwechsel zu empfehlen?

Es gibt über 30 verschiedene Versicherer und jeder Versicherer bietet eigene Leistungsmodelle. Dabei fallen immer wieder Versicherer auf, welche vertragliche Leistungen sehr günstig anbieten. Häufig sind solche Tarife unterkalkuliert und führen in Zukunft zu einer Korrektur der Beiträge (=Beitragserhöhungen). Wichtig: Jeder Versicherer bietet eine günstige Tariflinie und eine hochwertige Tariflinie. Langfristig ist es immer besser zuerst in die hochwertige Tariflinie zu gehen. Sollte später der Tarif innerhalb der Gesellschaft gewechselt werden, entstehen hohe Beitragsreduzierungseffekte.
Versicherer wie die Hallesche, SDK, Universa sollten in Betracht gezogen werden.

Welche Gründe sprechen für einen Anbieterwechsel?

Im Wesentlichen gibt es drei Gründe, um einen PKV-Versicherer zu wechseln. Grundsätzlich gilt, dass ein PKV-Versicherer nur bei guter Gesundheit gewechselt werden kann. Denn bestehenden Erkrankungen führen fast immer zu Zuschlägen.

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  • Der Vertrag wird zu teuer:

Ein PKV-Vertrag kann viele nützliche Zusatztarife integrieren. Zum Beispiel bieten viele Versicherer Entlastungstarife für das Rentenalter an. Doch wenn später der Entlastungstarif dazu versichert wird, wird der Gesamtbetrag zu hoch.

  • Die Leistungen sind zu schlecht:

Wer sich neu im PKV-System ist hat noch kein Gefühl für medizinische Leistungen und Erstattungshöhen seines Versicherers. Zusätzlich fallen bestimmte Leistungsbegrenzungen erst auf, wenn Rechnungen eingereicht werden. Häufig ist der Zahnersatzbereich, Heilmittel oder Hilfsmittel mit Zuzahlungen belegt. Wer in diesem Bereich nur 80% versichert hat, wünscht eventuell 100%.

  • Vertragsstörung mit dem Versicherer:

Es gibt Unstimmigkeiten mit dem Versicherer. Es wurde etwas anderes erwartet oder in sonstiger Form wurde das Vertrauensverhältnis gestört.

In diesen Fällen kann es Sinn machen, sich am Markt nach einem neuen Versicherer umzuschauen.

Tipps und Tricks für den PKV-Neuabschluss

Es gibt viele Möglichkeiten PKV-Verträge leistungsstark und günstig zu kalkulieren. Drei Tipps haben wir hier exemplarisch zusammengefasst.

  • Häufig wird der Pflegeversicherungstarif mit gekündigt. Die Leistungen sind bei allen Anbietern für den Tarif PVN identisch. Dahinter verbirgt sich die soziale Pflegeversicherung. Es ist deshalb unwirtschaftlich, die Pflegeversicherung mit zu wechseln.
  • Eventuell können auch Zusatztarife wie Krankenhaustagegeld oder Krankentagegeld beim alten Versicherer bestehen bleiben. Es ist aber ratsam, die Vertragsbedingungen zu lesen, ob nicht irgendwo ein Sonderkündigungsrecht des Versicherers versteckt ist.
  • Viele Versicherer bieten einen Nachlass an, wenn der Jahresbeitrag gezahlt wird. Für Arbeitnehmer ist dieser Vorteil besonders interessant, weil durch den monatlich Arbeitgeberzuschuss der Vorteil auf bis zu 8% Nachlass steigen kann.  
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Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten. Steuerliche Vorteile oder die Ausnutzung vom Arbeitgeberzuschuss ergeben weitere Optionen.

Welche PKV-Verträge sollten nicht gekündigt werden?

PKV-Verträge mit Vertragsbeginn bis zum 01.12.2008 oder früher sollten nicht gekündigt werden. Die Portabilität der Alterungsrückstellungen ist für diese Verträge nicht möglich. Deshalb sollten PKV-Kunden bedenken, dass bei einer Vertragskündigung alle Alterungsrückstellungen verloren sind. Doch auch hier gibt es eine gute Lösung. Der Spar-Effekt aus Alterungsrückstellungen gilt auch bei einem Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft. Der §204 VVG regelt, dass jeder PKV-Kunde in einen anderen Tarif bei seinem Versicherer unter Anrechnung der Alterungsrückstellungen wechseln darf.

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Bei einem PKV-Tarifwechsel ergeben die Alterungsrückstellungen ebenfalls einen Nachlass auf den neuen Tarif. Als Faustformel gilt auch hier, dass der neue Tarif pro zurückgelegtes Versicherungsjahr um ca. 5 Euro monatlich günstiger ist als für Neukunden. Deshalb haben auch ältere Bestandskunden die Möglichkeit, mehr Leistungen für weniger Geld zu bekommen.

Dazu ein Beispiel der Barmenia:
Unser Kunde ist seit 2010 in einem einfachen Tarif (geringes Leistungsniveau) bei der Barmenia versichert. Anstatt den Versicherer zu wechseln, kann der Kunde auch den Tarif innerhalb der Barmenia wechseln. Ziel des Kunden ist, die Leistungen zu verbessern und moderne Bedingungen (offener Hilfsmittelkatalog, Heilpraktiker, häusliche Krankenpflege, ambulante Transporte, etc.) zu vereinbaren. Als Bestandskunde der Barmenia erhält der Kunde bei einem Tarifwechsel über 42 Euro Nachlass auf den neuen Tarif.
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Auf der linken Seite ist der Tarifbeitrag für Neukunden zu sehen, auf der rechten Seite der Tarifbeitrag mit Vorteil aus Alterungsrückstellungen. Der Beitrag ist rund 9% günstiger als für Neukunden.

Welche Kunden sollten den Tarif über einen PKV-Tarifwechsel ändern?

Alle Kunden, welche Verträge vor 2009 abgeschlossen haben oder zu krank für einen PKV-Neuabschluss sind sollten das Tarifwechselrecht nach §204 VVG nutzen. Eine Vertragsprüfung ist kostenfrei über unser Haus möglich und wir erstellen eine spezielle Schwachstellen-Analyse zu Ihrem Vertrag. Versicherer sind darauf geeicht, die Vorteile von neuen Tarifen zu zeigen. Als Bestandskunde ist es für Sie aber ebenso so wichtig, die Nachteile eines neuen Tarifs zu erfahren. Wir helfen gerne weiter.

Termin Buchen

Unser Team hat für sie einen Auszug von eindrücklichen Tarifumstellungsergebnissen gesammelt und hier veröffentlicht. Alle Kunden stammen aus dem Beratungsjahr 2014 und stellen nur einen kleinen, aber feinen Auszug aus den Möglichkeiten der PKV-Tarifoptimierung dar. Alle hier erwähnten Kunden wurden von uns exakt mit dem angezeigten Ergebnis beraten und erfolgreich umgestellt.


Die PKV wechseln?


Jeder privat Krankenversicherte kennt es. Zum Jahresende steigen die Beiträge. Die Medien berichten über die Unbezahlbarkeit der Krankenversicherungsbeiträge im Rentenalter und niemand weiß was zu tun ist.


Was können Sie tun? Die Antwort ist einfach: Fragen Sie uns! Fragen Sie die KVoptimal.de GmbH.

Eigentlich verdienen alle Beteiligten, sowohl der Versicherer als auch Ihr Vermittler, an Ihren Beiträgen sehr gut. Deshalb können wir es nachvollziehen, wenn Sie langsam aber sicher frustriert sind. Viele Kunden in Ihrer Situation begehen jetzt den Kardinalsfehler schlechthin: Sie kündigen Ihren PKV-Vertrag und „wischen“ dem Versicherer vermeintlich eins aus.

Leider ist diese Annahme falsch. Ganz im Gegenteil. Der Versicherer hat Grund zur Freude über jede Kündigung von langjährigen Kunden. Der Kostenverursacher verschwindet und die teure, risikoreiche Zeit (das Alter) wandert zu einem anderen Versicherer. Ihre Altersrückstellungen behält der Versicherer komplett oder teilweise und verbucht diese unter „Stornogewinne“. Ihr Vermittler freut sich auch, kann er doch einen neuen Vertrag abschließen und erhält eine lukrative Abschlussvergütung. Es sind wieder alle glücklich. Außer Sie als Kunde. Sie stehen alleine im Versicherungsdschungel und es wird langsam dunkel.

Das PKV System funktioniert in erster Linie für Versicherer, ernährt zusätzlich Vermittler und lässt Kunden häufig im Regen stehen.

Im ersten Schritt kündigen Sie einfach niemals voreilig Ihren PKV Vertrag. Ihre Alterungsrückstellungen haben sich kontinuierlich in den Jahren ausgebaut. Auch wenn Ihr Vertrag vielleicht nicht alle modernen Leistungen mitversichert hat, so ist ein bezahlbarerer Vertag mit guten Leistungen vermutlich mehr wert als ein unbezahlbarer Vertrag mit perfekten Leistungen.

Ihr Versicherer hat viele hundert Tarifoptionen. Bleiben Sie bei Ihrem Versicherer und entziehen sie sich der für Sie nachteiligen Geldmaschinerie aus Versicherer und Vermittlertum. KVoptimal.de ist Spezialist für PKV-Tarifwechselberatung. Langjährig, erfahren, kompetent und schnell in der Umsetzung.

Kontaktieren Sie uns unverbindlich und kostenfrei

Ekomi Garantiesiegel
Titelfrau

Erfahrungsberichte

Unser Team hat für sie einen Auszug von eindrücklichen Tarifumstellungsergebnissen gesammelt und hier veröffentlicht. Alle Kunden stammen aus dem Beratungsjahr 2014 und stellen nur einen kleinen, aber feinen Auszug aus den Möglichkeiten der PKV-Tarifoptimierung dar. Alle hier erwähnten Kunden wurden von uns exakt mit dem angezeigten Ergebnis beraten und erfolgreich umgestellt.

Gothaer


Klaus M. | Glaser aus Hannover 31 Jahre Gothaer versichert

Alter Beitrag:

1.005,40€

Neuer Beitrag:

262,18€

Ersparnis:

743,22€

Signal Iduna


Christian G. | Diplom Ingenieur aus Berlin 20 Jahre Signal-Iduna versichert

Alter Beitrag:

874,32€

Neuer Beitrag:

326,81€

Ersparnis:

547,51€

DKV


Regina S. | Fachhändlerin aus Alfeld 26 Jahre DKV versichert

Alter Beitrag:

786,32€

Neuer Beitrag:

251,83€

Ersparnis:

534,49€

AXA


Christian S. | Malermeister aus Berlin 20 Jahre AXA versichert

Alter Beitrag:

499,07€

Neuer Beitrag:

282,63€

Ersparnis:

216,44€

Münchener Verein


Franz R. | Elektroinstallateur aus Köln 14 Jahre Münchner Verein versichert

Alter Beitrag:

576,09€

Neuer Beitrag:

269,88€

Ersparnis:

306,21€

Central


Ingolf P. | Tischler aus Lunden 24 Jahre Central versichert

Alter Beitrag:

797,77€

Neuer Beitrag:

352,11€

Ersparnis:

445,66€

Inter


Gerd G. | KFZ - Meister aus Brieselang 21 Jahre Inter versichert

Alter Beitrag:

569,20€

Neuer Beitrag:

350,88€

Ersparnis:

445,66€

Continentale


Manfred F. | Rentner aus Markt Erlbach 41 Jahre Continentale versichert

Alter Beitrag:

569,20€

Neuer Beitrag:

350,88€

Ersparnis:

445,66€

Allianz


Joachim N. | Rentner aus Plettenberg 29 Jahre Allianz versichert

Alter Beitrag:

725,51€

Neuer Beitrag:

329,75€

Ersparnis:

395,76€

EINRICHTUNGSGEBÜHR


Die KVoptimal.de GmbH berät alle Kunden unabhängig von den wirtschaftlichen Interessen der Versicherer. Unseren Status der Unabhängigkeit erreichen wir durch wirtschaftliche Entkoppelung von den Versicherern. Denn nur durch eine unabhängige Beratung werden Sie ein am Kundenwohl orientiertes Ergebnis erhalten.


Die KVoptimal.de GmbH erstellt für Sie kostenfrei und unverbindlich Ihr individuelles PKV-Gutachten zu Ihrem Vertrag.

SicherheitsgarantieSie haben immer das letzte Wort. Das individuell für Sie erstellte PKV-Gutachten wird Ihnen schriftlich zu Verfügung gestellt. Sagen Ihnen die recherchierten Tarifalternativen zur PKV-Tarifoptimierung nicht zu, bleibt unser Service weiterhin vollständig kostenfrei für Sie.




Wir garantieren Ihnen, dass Sie keinen Tarif bei gleicher Leistung zu einem günstigeren Preis des gleichen Versicherers finden werden.

TiefpreisgarantieDa sich die faire und erfolgsabhängige Gebühr nach der von Ihnen gewählten Ersparnis berechnet, garantieren wir Ihnen den Branchen-Tiefpreis. Finden Sie bei Ihrem Versicherer, innerhalb von 12 Monaten nach Erstellung des Gutachtens, eine günstigere Tarifalternative bei gleichen Leistungen, erstatten wir die erhobene, einmalige Einrichtungsgebühr zurück. Grundlage für einen solchen Fall sind Ihr Tarif bei Dienstleistungsvereinbarung und die uns bereitgestellten Fakten. So sparen Sie bereits im ersten Jahr bis zu 74%.


Ihr Beitrag ist, trotz fairer Einrichtungsgebühr, nicht höher als Ihr bisheriger Beitrag.

NachhaltigkeitsgarantieDurch unsere erfolgsabhängige Einrichtungsgebühr genießen Sie eine doppelte Sicherheit. Lohnt sich eine Umstellung für Sie nicht, entstehen Ihnen auch keinen Kosten. Kosten entstehen nämlich nur, wenn sich die Umstellung für Sie lohnt und Sie die vorgeschlagene Tarifumstellung auch durchführen wollen. Über unser im Weiteren kostenfreies Betreuungskonzept werden Ihnen künftige Optimierungen kostenfrei vorgelegt. So sind und bleiben Sie immer auf dem neusten Stand, was Ihre PKV angeht.



GLOSSAR TARIFWECHSEL


Das Beraterteam der KVoptimal.de GmbH hat für Sie alle Schlagwörter rund um das Thema PKV-Tarifwechsel zusammengefasst und hier veröffentlicht. Diese Stichwortsammlung dient als schnelle Hilfestellung für Kunden, die eine Erklärung bestimmter Begrifflichkeiten suchen.


A-G

Ein Aktuar ist für die Berechnung der PKV Beiträge zuständig. Er errechnet anhand von Wahrscheinlichkeitstheorien, Versicherungs- und Finanzmathematik nach gesetzlichen Vorgaben (Kalkulationsverordnung) Beiträge und notwendige Beitragsanpassungen.

Die allgemeinen Versicherungsbedingungen regeln Ihren Leistungskatalog und umfassen im Rahmen der vertragsrelevanten Unterlagen die Musterbedingungen, Tarifbedingungen und Regelungen Ihres Tarifes. Bis zu 65 Seiten "Kleingedrucktes" dokumentieren so Ihren Versicherungsschutz. Hinweis: Lassen Sie Ihren Versicherungsschutz auch nachträglich analysieren. Eine genaue Abbildung aller rechtlich gegebenen Leistungen hilft häufig, um Erstattungsansprüche durchzusetzen oder Ihr Verhalten zu optimieren, um eine Erstattung zu erwirken.

Versicherte der privaten Krankenversicherung zahlen ab Beginn nicht nur einen Risikobeitrag (Transfer von Risiko an Versicherer in der Versichertengemeinschaft), sondern auch einen Sparbeitrag, der als Altersrückstellung verzinslich angesammelt wird. In jungen Jahren zahlen Versicherte mehr Beiträge, als Leistungen in Anspruch genommen werden, daher wird eine individuelle Altersrückstellung (zusätzlich zum gesetzlichen Zuschlag) angespart. Diese wird später bei höheren Leistungsausgaben als Beitragseinnahme verwendet. Altersrückstellungen wirken vom ersten Jahr der Versicherungsdauer an. Lesen Sie mehr dazu in unserem Blog - "Spezial".

Diese umfasst die ärztliche Behandlung zur Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Grundsätzlich können Sie unter den niedergelassenen Ärzten frei wählen. Hinweis: Prüfen Sie, ob ein Primärarztprinzip vereinbart ist. Dies ist meist kostengünstiger für Sie. Gehen Sie vor Überweisung zum Facharzt zu einem vereinbarten Primärarzt. Primärärzte in der privaten Krankenversicherung sind u. a. Allgemeinmediziner, Kinderärzte, Not- und Bereitschaftsärzte, Augenärzte, Gynäkologen und Zahnärzte.

Arbeitnehmer in der privaten Krankenversicherung erhalten zu Ihrer privaten Krankenversicherung (inkl. Krankentagegeld, Krankenhaustagegeld und Beitragsentlastung) einen Zuschuss. Dieser ist an den Zuschuss der Arbeitnehmer zur gesetzlichen Krankenversicherung gebunden und bemisst sich anhand der Beitragsbemessungsgrenze. Im Jahr 2014 beträgt dieser 50% der aufgewendeten Beiträge, max. 295,65€ in der privaten Krankenversicherung und max. 41,51€ in der Pflegepflichtversicherung. Hinweis: Der Arbeitgeber beteiligt sich nicht an den Aufwendungen für den zu erbringenden Selbstbehalt. Die Beitragsrückerstattung erhalten Sie, soweit vereinbart, bei Leistungsfreiheit im Juni/Juli des Folgejahres, aber natürlich nur, wenn Ihr Versicherungsverhältnis fortbesteht. Diese Rückerstattung kommt Ihnen zugute und ist in der Steuererklärung entsprechend anzugeben.

Arzneimittel (auch Arznei oder Medikament genannt) sind Stoffzusammensetzungen bzw. Stoffe, die als Mittel zur Heilung oder Verhütung von Krankheiten eingesetzt werden. Hinweis: Arzneimittel müssen in der privaten Krankenversicherung häufig von niedergelassenen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und aus einer Apotheke bezogen werden.

Der Basistarif der privaten Krankenversicherung wurde zum 01.01.2009 eingeführt. Er sichert ein Minimum an Leistung ab und kostet allenfalls den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung (aktuell: 710,78€ inkl. Pflegepflichtversicherung). Der Versicherer darf im Basistarif keine Risikozuschläge erheben. Unter anderem können privat Versicherte, die nach dem 31.12.2008 abgeschlossen haben, eintreten, vor dem 01.01.2009 versichert waren, aber das 55. Lebensjahr vollendet haben, oder Anspruch auf eine bereits beantragte Rente der GRV haben oder hilfebedürftig nach SGB II oder SGB XII sind. Hinweis: Das Leistungsniveau liegt in den Abrechnungen unter dem gesetzlichen Niveau, daher haben Versicherte des Basistarifs häufig Schwierigkeiten. Häufig gibt es doch relevante Alternativen vor einem Wechsel in den Basistarif. Gerade langjährig Versicherte sollten erst einen PKV-Tarifwechsel prüfen, bevor Sie sich mit dem Basistarif zufrieden geben.

Personen, die durch Land oder Bund in den Beamten-Status berufen werden, erhalten 50%-80% der Krankheitskosten durch die zuständige Beihilfestelle erstattet. Kinder und Ehepartner sind unter bestimmten Voraussetzungen auch beihilfeberechtigt. Eine Restkostenabsicherung von 20%-50% ist in der privaten Krankenversicherung möglich. Die gesetzliche Krankenversicherung erhebt die Beiträge einkommensabhängig und ersetzt die Kosten, hohe Beiträge sind häufig die Folge. Hinweis: Bei der Systemwahl sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Die Öffnungsklausel ermöglicht auch Beamten mit Vorerkrankungen wie zum Beispiel Krebs, Bandscheibenvorfällen oder Diabetes eine private Krankenversicherung. Eine genaue Betrachtung der Verbeamtung, Alters- und Kinderplanung ist relevant. Sollte nach der Vollendung des 55. Lebensjahres der Anspruch entfallen, stellt sich die Prämiensituation möglicherweise unüberwindbar dar.

Beitragsanpassungen sind Beitragssteigerungen, die durch den Treuhänder freigegeben sind. Gründe für Beitragssteigerungen sind medizinischer Fortschritt, Reduzierung des Rechnungszinses, Sterbetafeln und Fehlkalkulation der Versicherung. (Beitragssenkung ist auch eine Form der Beitragsanpassung, kommt aber in weniger als 3% der Fälle vor). Hinweis: Beitragsanpassungen gehören sowohl zum System der gesetzlichen als auch privaten Krankenversicherung. Alleine inflationsbedingt steigen die Kosten des Gesundheitswesens. Versicherte der PKV sollten 4,8% jährliche Beitragsanpassungen einplanen. Hinweis: Bei einer Beitragserhöhung können Versicherte der privaten Krankenversicherung handeln. Möglichkeiten sind eine Beitragsentlastung im Rentenalter, Anpassung des Selbstbehalts, Leistungskürzungen und Kündigung des Versicherers. Die logische Alternative stellt der PKV-Tarifwechsel dar. Nach einer Überprüfung sollte man jedoch langfristig einen Beitragsplan erstellen und über Tarife zur garantierten Beitragsentlastung nachdenken.

Die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung bemessen sich anhand des Einkommens. Dabei ist die Höchstgrenze des zugrunde gelegten Einkommens, welches zur Beitragsbemessung herangezogen wird, die Beitragsbemessungsgrenze. Kein Versicherter zahlt daher mehr Beitrag als 627,75€ für die Krankenversicherung (ohne Zusatzbeitrag). Die Grenze bemisst sich in 2014 auf 4.050,00€ monatlich für die Kranken- und Pflegepflichtversicherung. Als Arbeitnehmer zahlt man auch in die Renten- und Arbeitslosenversicherung ein, hier liegt die Beitragsbemessungsgrenze aktuell bei 5.950,00€. Hinweis: Die Beitragsbemessungsgrenzen werden regelmäßig angepasst, dadurch entstehen für Versicherte neben der Anpassung des Beitragssatzes Beitragssteigerungen. Die Entwicklungen der letzten 10 Jahre und die Sätze für das kommende Jahr finden Sie hier.

Bis zum 21.12.2012 waren in der Vertragsgestaltung der Versicherungswirtschaft Bisex-Tarife aktuell ( Bi = 2 = zweigeschlechtliche Tarife getrennt nach Geschlecht).

Risikozuschläge werden bei der Stellung des erstmaligen Antrages bei Ihrem aktuellen Versicherer erhoben. Diese beziehen sich bespielweise auf Allergien oder andere fortbestehende Erkrankungen. Durch die Optimierung der Versicherung kann dieser Risikozuschlag kalkulatorisch anders bemessen werden, da der Tarif einer neueren Welt angehört, kann ein geringer Tarifstrukturzuschlag vorvereinbart sein, sodass dies zu einem höheren Risikozuschlag führen kann. Dies ist individuell zu überprüfen und zu berechnen. Es besteht sowohl bei einem Erstantragsprüfungsrisikozuschlag als auch bei einem Risikozuschlag die Möglichkeit einer Überprüfung zum späteren Entfall. Dazu sollten die bewertete Vorerkrankungen immer zwei Jahre behandlungs- und beschwerdefrei ein.

Niedergelassene Ärzte und Zahnärzte behandeln auch Privatpatienten. Diese Leistung wird nach einer Ziffer und um ein Vielfaches (1,0fach bis zu 3,5fach) abgerechnet. Beispiel: Beratung auch mittels Fernsprecher (Terminvereinbarung z. B.) ist die Ziffer 1. Diese wird von 4,66€ (1,0fach) - 10,72€ (2,3fach) abgerechnet. Der Arzt darf bis zum Höchstsatz (3,5fach) der Gebührenordnung ohne schriftliche Zustimmung des Versicherten abrechnen. Ab dem Regelhöchstsatz (2,3fach) muss er eine Erklärung erbringen, warum das übliche Maß der Leistung überschritten wurde (z. B. die besonders komplizierte Lage eines Zahns). Über die Gebührenordnung (3,5fach) kann der Arzt nur mit gesonderter Vereinbarung abrechnen. Der Versicherte hat dies häufig nicht mitversichert. Hinweis: Überprüfen Sie den Inhalt Ihrer privaten Versicherung. Der Regelhöchstsatz (2,3fach) ist oft nicht ausreichend. Ärzte rechnen häufig den Höchstsatz (3,5fach) ab, dies erstattet Ihr privater Krankenversicherer dann nicht. Lassen Sie Ihre Rechnung vor Bezahlung überprüfen. Versicherer sind bedingungsseitig (bis auf Ausnahmen) zur Kürzung berechtigt, , wenn die abgerechnete Leistung das Maß der erbrachten Leistung übersteigt. Sollte dies vorkommen, sollten Sie mit dem Arzt sprechen.

Generika bzw. Nachnahmepräparate bezeichnen eine wirkstoffgleiche Kopie eines Arzneimittels, welches bereits von einer Marke (forschendes Pharmaunternehmen) auf dem Markt besteht. Dabei sollen die Generika dem Originalarzneimittel in Sicherheit und Wirksamkeit entsprechen. Generika sind durch das Nachahmen günstiger, da nur Herstellungskosten anfallen. Daher haben forschende Pharmaunternehmen neue Produkte patentiert, sodass ein Nachahmen in den ersten Jahren nicht möglich ist. Hinweis: Sollte ein privater Krankenversicherer eine Generika-Klausel vorsehen, ist häufig im Bedingungswerk ein Hinweis vermerkt. Dieser ermöglicht die Erstattung des Originalproduktes, soweit keine Generika vorhanden sind.

Private Krankenversicherungen bemessen Ihre Beiträge nach Eintrittsalter und Gesundheitszustand. Der Gesundheitszustand wird mit einer Gesundheitsprüfung ermittelt. Die Gesundheitsprüfung wird anhand eines Fragenkatalogs durchgeführt. Versicherte mit einem Heuschnupfen ohne asthmatische Beteiligung lassen sich vielleicht keine Arzneimittel ärztlich verordnen, haben aber Beschwerden, daher ist der anzeigepflichtige Umstand anzugeben und führt zu einem medizinischen Wagnisausgleich (Risikozuschlag). Hinweis: Lassen Sie sich von keinem Versicherungsvermittler erzählen, eine Diagnose oder Beschwerde sei nicht relevant, dieser kann versicherungsmedizinische Risiken nicht beurteilen. Im Falle einer Verletzung Ihrer Anzeigepflicht haben Sie später viel Ärger. Solche Dinge klärt man immer vorher.

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Ein Heil- und Kostenplan erstellt der Zahnarzt oder Kieferorthopädie vor einer geplanten Behandlung. Dieser dient der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung zur vorherigen Zusage der Leistung. Hinweis: Der Heil- und Kostenplan ist häufig ein erstattungspflichtiger Umstand. Reichen Sie ihn vorab nicht ein, erhalten Sie prozentual weniger oder sogar keinerlei Erstattung.

Heilmittel sind ärztliche verordnete Maßnahmen (Behandlungen), die durch einen Therapeuten (Heilhilfsberufe) erbracht werden. Dazu gehören nach dem Heilmittelkatalog physikalische-, podologische, Stimm-, Sprech-, Ergo- und Sprachtherapien. Hinweis: Achten Sie darauf, ob Ihr Versicherungsschutz ein Heilmittelverzeichnis vorsieht, dies kann die Leistung in der Höhe einschränken. Achten Sie außerdem darauf, dass im Versicherungsschutz alle Bereiche der Heilmittel eingebunden sind und die Therapeuten unter der Bezeichnung Heilhilfsberufe aufgeführt sind.

Heilpraktiker mit Vollzulassung dürfen Behandlungen und Therapien durchführen. Häufig bezieht sich die Methodik auf Naturheilkunde und Alternativmedizin, abgerechnet wird nach Gebührenordnung für Heilpraktiker. Heilpraktiker verschreiben nicht-rezeptpflichtige Medikamente und können durch Zusatzbezeichnungen nach Fachgebiet auftreten. Hinweis: Prüfen Sie, ob Leistungen des Heilpraktikers erstattungsfähig sind. Sollte Ihr Versicherungsschutz dies nicht vorsehen, ist ein niedergelassener Arzt mit dem Zusatz Naturheilkunde eine Alternative.

Hilfsmittel dienen der Erfolgssicherung bei Krankenbehandlungen, um drohenden Behinderungen vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen. Zu den Hilfsmitteln gehören unter anderem Hörhilfen, Körperersatzstücke, Atemüberwachungsmonitore, Sauerstoffkonzentrationsgeräte, Krankenfahrstühle, Sprechgeräte, Blindenhunde, Lesegeräte, Gehhilfen und orthopädische Anfertigungen. Die private Krankenversicherung unterscheidet zwischen dem offenen, geschlossenen und eingeschränkt offenen Hilfsmittelkatalog. Der offene Hilfsmittelkatalog ist die bestmögliche Lösung, der Versicherer verzichtet auf Einschränkung in Leistungshöhe, Leistungsbezug und Auswahl der Leistung. Somit sind Neuentwicklungen von Hilfsmitteln und die bestmögliche, medizinisch notwendige Versorgung abgedeckt. Der geschlossene Hilfsmittelkatalog ist vom Versicherer abschließend aufgezählt und häufig zusätzlich im zeitlichen Bezug oder der Bezugsart (vorherige Zusage oder Bezug über den Versicherer) eingeschränkt. Dadurch können neu entwickelte Hilfsmittel nicht erstattet werden. Der eingeschränkt offene Hilfsmittelkatalog definiert zwar keine festen Hilfsmittel, beinhaltet aber Formulierungen wie "einfache Ausführung" oder "Krankenfahrstühle bis max. 50€". Hinweis: Hilfsmittel werden bei Leistungsabrechnung mit dem Versicherer, wenn dieser nicht zur Leistung verpflichtet ist, häufig sehr teuer, sodass Versicherte existenziell bedroht sind. Schützen Sie sich davor und informieren Sie sich über die Inhalte Ihres Versicherungsschutzes. Gehen Sie auch bei einem offenen Hilfsmittelkatalog auf Nummer sicher und lassen sich vorab die Kostenzusage erteilen, so ersparen Sie sich böse Überraschungen.

Implantate gehören im PKV-Bereich zu den Zahnersatzleistungen (ZE). Implantate kann man sich als künstliche Zahnwurzeln vorstellen, die man bildlich auch als "Dübel" umschreiben kann. Diese Dübel werden im zahnlosen Kieferbereich direkt im Kieferknochen verankert. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass implantologischer Zahnersatz äußerst langlebig ist. Allerdings auch sehr hochpreisig.

Ein Inlay (auch Einlagefüllung) ist eine zahntechnisch hergestellte Zahnfüllung die ausgehärtet in den Zahn eingeklebt wird. Je nach Fläche des defekten Zahns (häufig durch Karies) wird eine Füllung aus Gold, Keramik, galvanischer Keramik, Kunststoff oder Titan hergestellt. Gesetzlich Versicherte können dies als Privatleistung selbst zahlen. Hinweis: Recherchieren Sie in Ihrem Versicherungsschutz, ob Inlays erstattungsfähig sind und ob diese nach Zahnbehandlung oder Zahnersatz erstattet werden.

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze bezeichnet die Einkommenshöhe als Arbeitnehmer, um die Privilegien des Privatpatienten nutzen zu können. Arbeitsnehmer sind grundsätzlich, versicherungspflichtig. Erst mit einem Übersteigen der Gehaltsgrenze ist eine private Krankenversicherung als Krankheitskostenversicherung möglich. Hinweis: Einige Entgeltbestandteile werden nicht auf die Jahresarbeitsentgeltgrenze angerechnet. Dabei sind erfolgsabhängige, nicht verpflichtend gezahlte Bezüge wie z. B. Provisionen nicht hinzuzurechnen.

Eine Karenzzeit wird begrifflich häufig im Bereich des Krankentagegeldes verwendet und bezeichnet den Zeitraum einer Erkrankung bzw. Arbeitsunfähigkeit, bevor die vertragliche Leistung in Anwendung gebracht wird. Beispielsweise werden Krankentagegelder erst ab dem 43.Tag bei Arbeitnehmern versichert, da diese in den ersten sechs Wochen Anspruch auf Lohnfortzahlung haben. Wartezeiten findet man in vielen Versicherungszweigen. Hier wird im bezeichneten Zeitraum keine Leistung erstattet, z. B. allgemeine Wartezeiten der privaten Krankenversicherung von drei Monaten ab Versicherungsbeginn. Hinweis: Oftmals kann man einen Wartezeiterlass erwirken. Möglich ist dies durch ärztliche Untersuchungen oder einen Vorversicherungsnachweis.

Krankenhaustagegeld wird vom Versicherer dann gezahlt, soweit der Versicherte stationär in einem Krankenhaus aufgenommen wird.

Krankentagegeld wird in Folge von Arbeitsunfähigkeit erstattet und als Tagessatz festgelegt. Bei der Höhe des Krankentagegeldes beachten Sie die Regelungen zur Erstattung. Die meisten Versicherer regeln die Höchstgrenze des versicherten Tagegeldes anhand der Nettoeinkünfte des Versicherten. In der Branche spricht man oftmals von einem Bereicherungsverbot. Hinweis: Karenzzeiten wirken sich beitragsmindernd aus.

Versicherte, die von Ihrem Recht zu einem PKV-Tarifwechsel nach §204 VVG (Paragraf 204 Versicherungsvertragsgesetz) Gebrauch machen, haben häufig bessere Leistungen im neuen Tarif. Daher ist der Versicherer für die Mehrleistungen berechtigt, den Gesundheitszustand zu prüfen. Möchte ein Kunde dies nicht bzw. erhält er ein Angebot für einen medizinischen Wagnisausgleich, kann er die relevanten Leistungsinhalte mit Mehrleistungen auf das Niveau des bisherigen Tarifes reduzieren. So hat jeder Kunde die Möglichkeit, bei gesundheitsrelevanten Diagnosen Prämien zu sparen. Hinweis: Lassen Sie sich nach dem PKV-Tarifwechsel konzeptionell betreuen. Leistungsabrechnungen sollten gerade in den nächsten zwei Jahren auf Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft werden. Sonst laufen Sie Gefahr, Ihre Erstattungsansprüche nicht vollständig durchsetzen zu können.

Versicherte die Ihren Versicherungsschutz nach dem 01.01.2009 abgeschlossen haben, können Ihre Altersrückstellung in Höhe des Basistarifes auf den neuen Versicherer übertragen werden. Hierbei ist es wichtig zu berücksichtigen, ob ein Wechsel wirklich lohnt. Die Altersrückstellungen in Höhe des Basistarif entsprechen in der Regel nur einem Bruchteil der verzinslich angesammelten Altersrückstellung.

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Der Notlagen-Tarif (§ 12h VAG) ist ein Tarif für Versicherte in vorübergehenden finanziellen Notlagen. Der Versicherer stellt Kunden mit mehr als sechs Monaten Beitragsrückstand automatisch in den Notlagentarif (NLT) um, wenn auch Mahnungen keine Zahlungen gebracht haben. Säumige Beitragszahler können, wenn sie dem nicht widersprochen haben, auch rückwirkend in diesen Tarif umgestellt werden.

Ein Ombudsmann (bei weiblicher Besetzung Ombudsfrau) erfüllt die Aufgabe einer unparteiischen Schiedspersonen der privaten Kranken- und Pflegeversicherung. Die Person nimmt zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Versicherten und ihren Versicherungsunternehmen neutral und unabhängig Stellung.

Die Pflegepflichtversicherung existiert seit 1995 und bildet neben der gesetzlichen Kranken-, Unfall-, Renten- und Arbeitslosenversicherung den jüngsten eigenständigen Zweig der Sozialversicherungen. Jede Gesetzliche Krankenkasse und jede Private Krankenversicherung ist verpflichtet, auch eine Pflegeversicherung anzubieten. Ebenso ist jeder Bürger verpflichtet, pflegeversichert zu sein.

Die Regelleistungen sind diejenigen Leistungen im Krankenhaus, welche dem vorgeschriebenen Versorgungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen. Dazu gehören die Unterbringung im Mehrbettzimmer und die Behandlung durch den diensthabenden Stations- oder auch Chefarzt.

In der privaten Krankenversicherung werden bei bereits vorhandenen Vorerkrankungen (je nach Schwere der Erkrankung), Zuschläge zur normalen Prämie erhoben. Diese Zuschläge sollen die zu erwartenden Kosten abfedern. Zuschläge sollten regelmäßig nach ihrer noch bestehenden Notwendigkeit überprüft werden.

Unter Selbstbeteiligung ist zu verstehen, welchen Anteil der Versicherte im Leistungsfall selber zu tragen hat. Im PKV-Bereich gibt es pauschale Selbstbehalte (eine feste Summe, welche im Versicherungsfall zu tragen ist) oder prozentuale Selbstbehalte (anteilige Schadensübernahme durch den Versicherten). Der Versicherer reguliert nur die Schäden, welche über den vereinbarten Selbstbehalt hinausgehen.

"Der Standardtarif ist ein brancheneinheitlicher Tarif in der Privaten Krankenversicherung (PKV) und erfüllt seit seiner Einführung 1994 eine soziale Schutzfunktion. Er richtet sich vorrangig an ältere Versicherte, die aus finanziellen Gründen einen preiswerten Tarif benötigen. Der Standtarif kann, wenn die Vorrausetzungen erfüllt sind, nur beim aktuellen Versicherer gewählt werden. Der Leistungsumfang orientiert sich am Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die Beitragshöhe ist abhängig von der Vorversicherungszeit und dem Alter des Versicherten, darf aber für Einzelpersonen den Höchstbeitrag der GKV beziehungsweise für Ehepaare 150 Prozent des GKV-Höchstbeitrags nicht übersteigen. Der Standard-Tarif steht folgenden Personen offen, sofern sie ihren Vertrag vor dem 1. Januar 2009 abgeschlossen haben und folgende Bedingungen erfüllen: -Ab vollendetem 65. Lebensjahr mit mindestens 10-jähriger Zeit der Vollversicherung in der PKV -Ab vollendetem 55. Lebensjahr mit mindestens 10-jähriger Zeit der Vollversicherung in der PKV und einem Einkommen unter der aktuellen Versicherungspflichtgrenze -Personen, die aufgrund von Erwerbsunfähigkeit vorzeitig in Rente oder Pension gehen müssen. Ihr Einkommen muss unter der aktuellen Versicherungspflichtgrenze liegen und sie müssen bereits 10 Jahre in der PKV oder nach Beihilfetarifen versichert gewesen sein.

Die vollstationäre Behandlung ist die klassische Krankenhausbehandlung. Sie umfasst neben der erforderlichen medizinischen Behandlung (Ärztliche Behandlung, Krankenpflege, Arzneimittel etc.) auch Unterkunft und Verpflegung.

T-Z

Die teilstationäre Behandlung kann im regulären Krankenhaus, aber auch in speziellen Tages- und Nachtkliniken durchgeführt werden. Der Unterschied zur vollstationären Behandlungen liegt darin, dass der Patient das Krankenhaus nach täglicher bzw. nächtlicher Behandlung wieder verlassen kann.

Der Treuhänder ist von der privaten Krankenversicherung bestellt, um die Prämienkalkulation zu prüfen und Beitragsanpassungen zu bestätigen oder anzuordnen.

Ist eine durch die Europäische Union eingeführte Gesetzesänderung zur geschlechtsneutralen Kalkulation von Versicherungstarifen. Im PKV-Bereich gelten nach dem 21.12.2012 nur noch einheitliche Tarife, eben Unisex-Tarife (ein- od. gleichgeschlechtlich). Alle Kunden, die sich nach dem Stichtag neu PKV-versichern und ihren Vertrag kündigen, sind in der Unisexwelt versichert.

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG), auch Versicherungspflichtgrenze genannt, ist eine Sozialversicherungs-Rechengröße und bestimmt, ab welcher Höhe des jährlichen Brutto-Arbeitsentgelts ein Arbeitnehmer in Deutschland nicht mehr in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sein muss. Der Versicherte kann entscheiden, ob er in eine private Krankenversicherung wechselt.

Versicherte der privaten Krankenversicherung werden nach Ihrem Gesundheitszustand gefragt. Dieser wird zur Beurteilung des versicherungsmedizinischen Risikos herangezogen. Versicherer verlassen sich dabei auf die Auskunft des Versicherten. Die Zeiträume zur Abfrage reichen bis zu zehn Jahre zurück. Falschangaben können zu nachträglichen Prämienerhöhungen, Anfechtung des Vertrages oder gar Umstellung in einen Grundschutztarif für bis zu 700€ führen. Hinweis: Beim Abschluss der privaten Krankenversicherung sollten Sie Patientenakten Ihres Arztes anfordern, um auf Nummer sicher zu gehen. Gerade bei gesetzlich Vorversicherten ist nicht klar, was der Arzt Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung in Rechnung gestellt hat. Patientenakten oder Patientenauskünfte sichern Sie vor späteren Überraschungen ab.

Die vorvertragliche Anzeigepflicht (§19VVG) beschreibt die Auskunftspflicht der versicherten Personen. Jede versicherte Person ist bei Antragstellung zur Abgabe aller bekannten wie gefahrenerheblichen Umstände, nach denen im Antragsformular gefragt wurde, verpflichtet, diese wahrheitsgemäß und vollständig anzugeben.

Wahlleistungen sind über die allgemeinen Krankenhausleistungen hinausgehende Sonderleistungen. Diese sind gesondert zu vereinbaren und vom Patienten selbst zu bezahlen. Die Selbstzahlung verhindert man, indem man eine stationäre Ergänzungsversicherung oder einen PKV-Vertrag mit Wahlleistungen abschließt. Achtung: Krankenhäuser prüfen nicht für den Patienten, ob sein Versicherungsschutz ausreicht.

Zahnersatz (Abkürzung im PKV Bereich: ZE) ist ein übergeordneter Sammelbegriff für jegliche Form des Ersatzes fehlender, natürlicher Zähne.

Eine durch die Europäische Union eingeführte Gesetzesänderung zur geschlechtsneutralen Kalkulation von Versicherungstarifen. Im PKV-Bereich gelten nach dem 21.12.2012 nur noch einheitliche Tarife, eben Unisex-Tarife (ein- od. gleichgeschlechtlich). Alle Kunden, die sich neu PKV-versicherern und ihren Vorvertrag kündigen, sind seit dem Stichtag in der Unisexwelt versichert.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Häufig gestellte Fragen sind eine Sammlung der klassischen Kundenfragen zum Thema PKV-Tarifwechsel. Häufig sind gerade vor der ersten Kontaktaufnahme diese oder ähnliche Fragen vorhanden. Vielleicht auch Ihre?

Der PKV-Tarifwechsel

Der PKV Tarifwechsel bei Ihrem Versicherer ist der beste Weg, um Ihren Beitrag bei gleichem oder erhöhtem Leistungsniveau zu reduzieren und dennoch die erworbenen Altersrückstellungen zu erhalten. Gerade für langjährig privat Versicherte oder auch Kunden mit Vorerkrankungen häufig die einzige Lösung, um Beiträge bei gutem Leistungsniveau zu reduzieren. Sie sollten wissen, dass die Kündigung eines PKV-Vertrages (Wechsel der Versicherungsgesellschaft) immer nachteilig für Sie ist und daher unbedingt vermieden werden sollte.
Ihre Altersrückstellungen bleiben in vollem Umfang erhalten. Auch nach dem Tarifwechsel sammeln Sie weiterhin Altersrückstellungen. Altersrückstellungen sind eine Art von Beitragsnachlass (Anrechnungsbeitrag) auf den PKV-Beitrag. Durch einen PKV-Tarifwechsel wirkt sicher dieser Nachlass sehr positiv für Sie als Kunden aus.
Es gibt kein maximales Alter für einen PKV-Tarifwechsel. Entscheidend ist die Versicherungsdauer bei Ihrem aktuellen Versicherer. Je länger Sie durchgehend bei einem Versicherer versichert sind, desto höher fällt Ihre Ersparnis aus. Deshalb können Kunden mit geringerer Vorversicherungszeit als fünf Jahren auch keinen Tarifwechsel mit einem sinnvollen Ergebnis durchführen. Ihre Altersrückstellungen sind entscheidend. Außerdem zählt nur die Zeit, welche Sie durchgehend bei einem Versicherer versichert waren.
Nein, eine ärztliche Untersuchung (Gesundheitsprüfung) ist bei gleichem Leistungsniveau nicht notwendig. Wünschen Sie ein verbessertes Leistungsniveau, kann der Versicherer den Krankheitsverlauf der letzten Jahre in die Prüfung einbeziehen. Ärztliche Atteste sind in der Regel nicht notwendig.
Ihre Leistungen bleiben erhalten, ebenso alle Ansprüche aus Ihren erworbenen Rechten. Ihre Beitragsrückerstattung bleibt ebenfalls erhalten. Neue Staffeln im Zahnbereich oder Wartezeiten gibt es nicht. Laufende Behandlungen werden weiterhin übernommen.

Die KVoptimal.de GmbH

Das spezialisierte Team der KVoptimal.de GmbH übernimmt alle anfallenden Tätigkeiten für Sie. Dazu zählen unter anderem die Kontaktaufnahme zu Ihrem Versicherer, die fundierte Beratung, das KVoptimal-Gutachten für den Tarifvergleich und der vollständige Umstellungsvorgang. Während der gesamten Zeit werden Sie von einem kompetenten Ansprechpartner persönlich betreut. Gerne auch darüber hinaus.
Sie beauftragen die KVoptimal.de GmbH unverbindlich und kostenfrei. Die KVoptimal.de recherchiert Ihre optimalen Alternativen aus bis zu 280 Tarifen Ihres derzeitigen Versicherers für Sie und bereitet diese schriftlich in einem Gutachten auf. Sie wählen den optimalen Tarif (nach einer ausführlichen Beratung) aus und alle Formalitäten werden von dem Team der KVoptimal.de GmbH für Sie übernommen. Sie können immer zum nächsten Monatsbeginn umstellen.
Je nach Versicherer ist die Dauer unterschiedlich. Planen Sie nach Auftragserteilung ca. drei bis sechs Wochen ein. Je nach Versicherer und dessen Auslastung kann es schneller gehen oder länger dauern.
Nichts, Ihr alter Vertrag läuft ohne Änderungen weiter. Sie haben unser Gutachten und damit einen aktuellen und neutralen Überblick über Ihre bisherigen Leistungen erhalten. Der vollständige Service ist für Sie damit kostenfrei und bleibt unverbindlich.

IHRE VORTEILE

Der PKV-Tarifwechsel bietet im Vergleich zu einem PKV-Neuabschluss viel mehr Vorteile als Sie wahrscheinlich denken. Der PKV-Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft ist fast immer dem Wechsel zu einem anderen Versicherer vorzuziehen. Lesen Sie selbst, wo Ihre Vorteile sind und was die KVoptimal.de GmbH Ihnen als unabhängiger PKV-Spezialist bietet.

Fragen zum PKV-Tarifwechsel?

Nein. Der PKV-Tarifwechsel ist ohne Arztberichte oder Arztbesuche möglich. Bei einem PKV-Tarifwechsel entfällt eine erneute Prüfung der Gesundheit, wenn der neue PKV Tarif maximal gleiche Leistungen bzw. vergleichbare Leistungen wie der alte Tarif hat. Deshalb kann auch mit Vorerkrankungen oder ernsthaften Erkrankungen der PKV Tarif einfach gewechselt werden. Ohnehin darf Ihr privater Krankenversicherer Ihre Gesundheit nur dann bewerten, wenn Sie bessere Leistungen als im aktuellen Tarif wünschen. Bei möglichen Leistungsverbesserungen ist der Versicherer berechtigt, den Gesundheitszustand zu erfragen, um diesen für den verbesserten Teil zu bewerten. Ein PKV-Tarifwechsel Angebot umfasst dann einen möglichen Risikozuschlag für die Verbesserung oder einen Verzicht auf die Verbesserungen (Leistungsausschluss). Die bisherigen Leistungsbestandteile unterliegen jedoch keiner Bewertung, sodass man anders als bei einem Versicherer-Wechsel in der privaten Krankenversicherung keine Leistungen verliert auf Grund von Vorerkrankungen.
Ja. Bei einem PKV-Tarifwechsel bleiben Ihre angesparten Alterungsrückstellungen aus Ihrem PKV-Tarif vollständig erhalten.
Nein. Sie wechseln nur den PKV-Tarif, nicht den Versicherer. Die private Krankenversicherungsgesellschaft beizubehalten ist für Sie wichtig, da bei einem PKV-Tarifwechsel keine erneute Gesundheitsprüfung anfällt. Der PKV-Tarifwechsel wird daher immer innerhalb des bisherigen Versicherers durchgeführt. Wir prüfen Ihren PKV-Tarif unverbindlich auf die Möglichkeit eines PKV-Tarifwechsels. Das Ergebnis liefern wir Ihnen kostenfrei und schriftlich. Danach entscheiden Sie, ob Sie den PKV-Tarif innerhalb Ihrer Gesellschaft wechseln möchten.
Ja. Ein PKV-Tarifwechsel schmälert nicht Ihre erreichte Staffel in der Beitragsrückerstattung. Beitragsrückerstattungen in der privaten Krankenversicherung berechnen sich häufig in Abhängigkeit der PKV-Beiträge. Sinken die PKV-Beiträge, sinkt lediglich Ihre Rückerstattung. Aus steuerlicher Sicht kann es sogar von Vorteil sein, eine geringere Rückerstattung zu erhalten. Wir prüfen solche Punkte und machen sie für Sie transparent in Ihrem PKV-Tarifwechsel Gutachten. Dazu gehört auch eine steuerliche Auswertung (Anwendung des BEG – Beitragsentlastungsgesetzes) Ihrer Situation.
Ja. Bei der Vertragsauswertung zu einem PKV-Tarifwechsel prüfen wir auch bestehende Risikozuschläge für Sie. Eventuell entfallen diese und der PKV Beitrag sinkt zusätzlich. Gleichzeitig erhöht ein entfallener Risikozuschlag die Beitragsstabilität in der privaten Krankenversicherung, da Risikozuschläge auch von einer Beitragserhöhung betroffen sind. Wenn Sie Risikozuschläge in ihrer privaten Krankenversicherung herabsetzen oder entfernen lassen wollen, dann können Arztatteste notwendig.
Nein. Bei einem PKV-Tarifwechsel wird die Vorversicherungszeit angerechnet und führt zum Entfall der Zahnstaffel oder zur Anrechnung der Vorversicherungszeit (wenn die Vorversicherungszeit kürzer ist als die vereinbarte Zahnstaffel). Nur wer sich neu privat versichert, hat in der Regel in den ersten vier bis zehn Jahren eine Leistungsbegrenzung im Zahnbereich als Vertragsbestandteil im PKV-Tarif.
Ja. Es gibt kein „zu alt“ bei einem PKV-Tarifwechsel! Im Gegenteil: Je älter Sie sind und je länger der Vertrag bei Ihrer privaten Krankenversicherung läuft, desto effektiver wirkt sich ein PKV-Tarifwechsel auf Ihre Beitragsreduzierung aus. Häufig denken Kunden, dass alte PKV-Tarife besonders gut wären. Diese Annahme ist oft falsch. Versicherer bringen regelmäßig neue PKV-Tarife auf den Markt, die sowohl die weiterentwickelten medizinischen Standards und Behandlungsmethoden im Leistungspaket einschließen als auch die aktuellen Anforderungen der Rechtslage erfüllen. Richtig hingegen ist, dass ältere Versicherte nicht mehr den PKV-Versicherer wechseln sollten.
Nein. Wer den Tarif innerhalb der PKV-Gesellschaft wechselt, hat keine neuen Wartezeiten zu befürchten. Dies gilt auch für den Zahnbereich. Bei gleichem Leistungsniveau können morgen der PKV-Tarif gewechselt und übermorgen unbegrenzt Leistungen beansprucht werden. Dabei kann es sein, dass Leistungen, welche bisher ausgeschlossen waren, auch morgen ausgeschlossen bleiben. Grundsätzlich gilt aber, dass Wartezeiten nicht üblich sind. Sollten Leistungen verbessert werden, gelten für diese die allgemeine Wartezeit von drei Monaten oder bei Zahnleistungsverbesserungen von acht Monaten.
Die höchste erzielte Ersparnis durch einen PKV-Tarifwechsel durch die KVoptimal.de GmbH lag bei monatlich 745 Euro. Ein Kunde der Gothaer Versicherung hat nach 42 Jahren Versicherungszeit seinen PKV-Tarif in einen gleichwertigen Tarif gewechselt und dabei einen Selbstbehalt von jährlich 2.750 Euro akzeptiert. Nach Abzug des Selbstbehaltes betrug die monatliche Ersparnis immer noch rund 515 Euro. Die Differenz zwischen altem und neuem Beitrag ergibt hier einen Wert von 74 % Beitragsreduzierung. Dabei sollte aber immer individuell geprüft werden, ob sich ein hoher Selbstbehalt wie hier lohnt. Auch steuerliche Aspekte können relevant sein, daher ist ein PKV-Tarifwechsel immer gewissenhaft und von Experten zu prüfen.

Fragen zur KVoptimal.de GmbH?

Unsere Geschäftsführerin, Anja Glorius, zählt zu den erfahrensten und kompetentesten Expertinnen im Bereich der privaten

Krankenversicherung und des PKV-Tarifwechsels und nimmt regelmäßig zu aktuellen Themen öffentlich Stellung. Alle Berater bei der KVoptimal.de GmbH sind umfassend zum PKV-Tarifwechsel aus- und weitergebildet. Kontinuierliche Fortbildungen und der Blick auf aktuelle Entwicklungen garantieren eine bestmögliche Beratung und zügige Hilfestellungen bei vertraglichen Anliegen.

Mit Ihrer Initiative „Hilfe für Wissen“ stellt Frau Döring Fachwissen für Versicherungsmakler in ganz Deutschland gegen eine Spende für soziale Hilfsprojekte zur Verfügung. (Hier geht es zu den aktuellen Hilfsprojekten.)

In unserem Blog finden sie dazu eine Vielzahl aktueller Themen rund um das Thema private Krankenversicherung und PKV-Tarifwechsel.

Das spezialisierte Team der KVoptimal.de GmbH übernimmt alle anfallenden Tätigkeiten für Sie. Dazu zählen unter anderem die Kontaktaufnahme zu Ihrem Versicherer, die fundierte Beratung, das KVoptimal-Gutachten für den Tarifvergleich und der vollständige Umstellungsvorgang. Während der gesamten Zeit werden Sie von einem kompetenten Ansprechpartner persönlich betreut. Gerne auch darüber hinaus.
Sie beauftragen die KVoptimal.de GmbH unverbindlich und kostenfrei. Die KVoptimal.de recherchiert Ihre optimalen Alternativen aus bis zu 280 Tarifen Ihres derzeitigen Versicherers für Sie und bereitet diese schriftlich in einem Gutachten auf. Sie wählen den optimalen Tarif (nach einer ausführlichen Beratung) aus und alle Formalitäten werden von dem Team der KVoptimal.de GmbH für Sie übernommen. Sie können immer zum nächsten Monatsbeginn umstellen.
Unser Unternehmen hat keine Provisionsverträge mit privaten Krankenversicherungen. Wir arbeiten im PKV-Tarifwechsel garantiert unabhängig von Versicherungsunternehmen. Dadurch gewähren wir eine Form von Objektivität, wie sie vergleichbar am PKV Markt kaum zu finden ist.
Je nach Versicherer ist die Dauer unterschiedlich. Planen Sie nach Auftragserteilung ca. drei bis sechs Wochen ein. Je nach Versicherer und dessen Auslastung kann es schneller gehen oder länger dauern.
Bei der KVoptimal.de GmbH können Sie Ihren PKV-Tarif im gleichen Monat wechseln, indem Sie sich an uns gewandt haben. Natürlich könnte es am 29. eines Monats knapp werden, aber theoretisch wäre sogar das möglich. Sie erhalten bereits nach ca. 72 Stunden Ihr persönliches PKV-Gutachten und können direkt handeln, wenn Sie möchten.
Nichts, Ihr alter Vertrag läuft ohne Änderungen weiter. Sie haben unser Gutachten und damit einen aktuellen und neutralen Überblick über Ihre bisherigen Leistungen erhalten. Der vollständige Service ist für Sie damit kostenfrei und bleibt unverbindlich.

Die KVoptimal.de GmbH kann auf über 1.000 positive Kundenreferenzen, Bewertungen und Kundenzustimmungen verweisen. Wir sind darüber hinaus der beliebteste PKV-Berater auf Facebook und haben ein überdurchschnittlich gutes Feedback auf eKomi und ProvenExpert, den beiden größten Bewertungsportalen für Versicherungsunternehmen Deutschlandweit.

Wenn Sie sich von der KVoptimal.de GmbH zum Thema PKV- Tarifwechsel beraten lassen, werden Sie uns wahrscheinlich weiterempfehlen wollen. Damit sind Sie nicht allein. Viele unserer Kunden hätten das Ergebnis ihres PKV-Tarifwechsels nicht für möglich gehalten und sind umso überraschter und zufriedener. Dieser Umstand spiegelt sich in einer hohen Weiterempfehlungsrate. Als Unternehmen betreuen wir nicht nur Privatkunden, sondern mittlerweile auch Firmen und Verbände.

Jedes Jahr wenden sich über 2.500 Kunden mit ihren PKV-Fragen an uns. Dabei finden uns die Kunden ausschließlich über das Internet oder über Empfehlungen.
Allen Kunden bieten wir ein besonderes Betreuungskonzept an. Wir übernehmen sämtliche PKV-Tarifwechsel, auf Wunsch auch die Verwaltung Ihrer Rechnungen, wir kümmern uns um die Abrechnung und erinnern Sie an wichtige vertragliche Bestandteile. Für Fragen zu unserem Betreuungskonzept wenden Sie sich jederzeit telefonisch unter (0800 99 555 11) oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Unser PKV-Tarifwechsel für Sie kann vollständig elektronisch bzw. online abgewickelt werden. Alle Unterschriften können elektronisch abgegeben werden und auch der gesamte Antragsprozess kann papierlos und digital erfolgen. Jeder digital gelöste Vorgang spart ca. 300 Gramm Holz, 30 Liter Wasser und 300 Gramm CO₂ ein. Wir wollen helfen, unsere Umwelt zu schützen.