Die 1926 gegründete Continentale Krankenversicherung gehört zu den führenden Krankenversicherern auf dem Markt. Sie bietet verschiedene Tarifkonstellationen für alle Zielgruppen: Selbstständige, Beamte, Arbeitnehmer, Ärzte, Freiberufler, Studenten und Kinder. Doch wie alle Versicherer auf dem Markt ist auch die Continentale von den globalen und wirtschaftlichen Veränderungen betroffen, was Beitragsanpassungen und Prämienerhöhungen zur Folge hat.

In welchen Tarifen der Continentale Krankenversicherung gibt es 2022 eine Beitragserhöhung?

Im letzten Jahr sprach die Continentale Krankenversicherung eine Beitragsgarantie im Neugeschäft für den PRIME-Tarif aus. Auch in diesem Jahr könnten Tarife beitragsstabil bleiben, wohingegen ferner mit Erhöhungen in einigen PKV-Tarifen zu rechnen ist. Davon können sowohl Neu- wie auch langjährige Bestandskunden betroffen sein.

Zum Vergleich: Beitragserhöhung Continentale PKV 2021

Diese Tarife sind 2022 könnten von einer Beitragserhöhung der Continentale Krankenversicherung betroffen sein

Kompakttarife

Ambulante Tarife

Stationäre Tarife

Dentale Tarife (Zahn)

Diese Tarife bleiben beitragsstabil

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Was bedeutet die Beitragsanpassung der PKV konkret?

Beitragsanpassungen sind notwendig, um die Leistungen der privaten Krankenversicherung langfristig garantieren zu können. Um diese Anpassungen durchzuführen, müssen die Versicherer allerdings einen strengen Prozess durchlaufen. Denn nur wenn ihre Prämienkalkulation dauerhaft von der neuen Kalkulation abweicht und ein unabhängiger mathematischer Treuhänder dem zustimmt, können sie die Tarife anpassen. In diesem Fall müssen sie die betroffenen Kunden rechtzeitig informieren. Bei der Continentale gehen die Mitteilungen spätestens im November raus.

Was kann ich tun, wenn meine private Krankenversicherung erhöht wird?

Wirtschaftliche und globale Veränderungen machen Beitragsanpassungen in der PKV wie auch in den gesetzlichen Krankenkassen notwendig. Denn der Druck auf die Gesundheitssysteme steigt: Innovative Behandlungsmethoden verursachen Mehrkosten und die Versicherten werden immer älter. Dazu lässt sich auf dem Kapitalmarkt kaum noch rentabel Geld anlegen. Diese Faktoren führen dazu, dass die Beiträge der privaten Krankenversicherung im Schnitt um 4,8 Prozent jedes Jahr steigen.

Erhalten Sie als Privatversicherter eine Beitragserhöhung, können Sie Ihre PKV kündigen und sich auf dem Markt nach einer günstigeren Alternative umsehen. Beachten Sie dabei aber, dass Sie bei einem Neuabschluss erneut eine Gesundheitsprüfung durchlaufen müssen. Außerdem verlieren Sie einen Teil ihrer Altersrückstellungen, was die Prämie im Alter verteuert. Daher empfehlen wir diesen Schritt nur jungen und gesunden Versicherten, die noch nicht lange der PKV angehören.

Alternativ dazu können Sie zunächst eine Anpassung Ihres bestehenden Vertrages prüfen. Durch die Reduzierung oder den Ausschluss nicht benötigter Leistungen lässt sich eine Beitragsersparnis erzielen. Beispielsweise können Sie ein gestaffeltes Krankentagegeld vereinbaren, dass Ihnen eine Ersparnis von bis zu 25 Prozent einbringen kann.

Die häufig beste Lösung um auf die erhöhten Beiträge zu reagieren, ist der interne Tarifwechsel nach § 204 VVG. Dabei bleiben Sie bei Ihrem Krankenversicherer versichert, nehmen aber einen günstigeren Tarif in Anspruch.

Das ist der interne Tarifwechsel der privaten Krankenversicherung

Mit einem internen Tarifwechsel lassen sich die Kosten für die private Krankenversicherung um bis zu 45 Prozent senken. Denn dabei wechseln die Versicherten innerhalb der Gesellschaft in einen preiswerteren Tarif. Daraus resultiert der Vorteil, dass ihre Altersrückstellungen erhalten bleiben. Außerdem verzichtet der Anbieter auf eine erneute Gesundheitsprüfung, wenn der neue Tarif einen geringeren oder maximal gleichwertigen Versicherungsschutz vorsieht wie die bisherige Absicherung.

Mit einem internen Tarifwechsel können Sie auf zu hohe Beiträge Ihrer PKV reagieren. Wichtig ist jedoch, dass der neue Tarif optimal zu Ihren Bedürfnissen passt. Sie sollten daher von den standardisierten Angeboten absehen, die Sie spätestens ab dem 55. Lebensjahr obligatorisch von Ihrem Versicherer erhalten. Und stattdessen einen Tarif bei der Continentale suchen, der Ihrem persönlichen Bedarf entspricht.

Dabei unterstützen wir Sie gerne. Gemeinsam überprüfen wir, welcher Versicherungsschutz zu Ihnen passt und welche Alternativen die Continentale Krankenversicherung für Sie bereithält. Vereinbaren Sie hier einen Termin mit uns.