2023 kann es bei der DKV privaten Krankenversicherung wieder zu Beitragserhöhungen kommen. Der Krankenversicherer der ERGO reagiert damit auf die wirtschaftlichen Entwicklungen, die dazu führen, dass beide Gesundheitssysteme die Beiträge anheben müssen. Doch was bedeutet die Tarifanpassung für die Kunden und wie können sie reagieren, wenn ihre Krankenversicherung zu teuer geworden ist? In unserem Beitrag zeigen wir Ihnen, warum Sie eine Beitragserhöhung der Deutschen Krankenversicherung nicht einfach hinnehmen müssen. Und mit welchen Möglichkeiten Sie Ihre Prämie um bis zu 42% senken können!

Inhalt

Welche Tarife der DKV können 2023 eine Beitragserhöhung oder Beitragsanpassung erhalten?

Bei der DKV gibt es eine breite Palette an Tarifen. Unserer Erfahrung nach sind vor allem geschlossene PKV-Tarife von Beitragsanpassungen betroffen. Dabei handelt es sich um Tarife, die für Neukunden nicht mehr zugänglich sind.

Ambulante Tarife der DKV Krankenversicherung (geschlossen)

Stationäre Tarife der DKV Krankenversicherung (geschlossen)

Zahntarife der DKV Krankenversicherung (geschlossen)

Kompakte Tarife der DKV Krankenversicherung (geschlossen)

Aber auch verkaufsoffene Tarife, die für Neukunden zugänglich sind, können 2023 eine Beitragsanpassung erhalten:

Warum erhöht meine private Krankenversicherung ständig die Beiträge?

Beitragserhöhungen sind für Privatversicherte verständlicherweise ärgerlich. Besonders in den letzten fünf Jahren kam es zu teils erheblichen Anpassungen. Zurecht machen sich Kunden sorgen, wie es mit ihrer PKV weitergehen soll. Und ob sie die Prämie in fünf oder zehn Jahren überhaupt noch bezahlen können. Wir können Sie jedoch beruhigen. Auch wenn die letzten Jahre für Privatversicherte hart waren, sind die Beitragsanpassungen der PKV nicht besorgniserregend.

Tariferhöhungen in der privaten Krankenversicherung gab es schon immer. Um diese einschätzen zu können, dürfen nicht nur die letzten Jahre herangezogen werden. Ein Blick auf die gesamte Laufzeit ist notwendig. Betrachtet man die PKV über einen Zeitraum von 20 Jahren, zeigt sich, dass die durchschnittliche Beitragsanpassung bei 3,5% liegt. Es gab wie zuletzt immer wieder Jahre mit höheren Anpassungen. Gefolgt von Jahren, in denen die Tarife nur leicht erhöht wurden oder beitragsstabil blieben. Daraus resultiert, dass sich die PKV-Prämie nach etwa 20 Jahren Laufzeit verdoppelt.

Erstes Fazit: Die durchschnittliche Beitragserhöhung der privaten Krankenversicherung liegt bei 3,5%. Die letzten Anpassungen sind noch kein Grund, die PKV infrage zu stellen.

Beitragserhöhungen nehmen Privatversicherer wie die DKV nicht willkürlich vor. Sie sind seitens des Gesetzgebers dazu verpflichtet, jedes Jahr ihre Beitragskalkulation zu überprüfen. Dabei berechnen Versicherungsmathematiker unter den strengen Vorgaben des Versicherungsvertragsgesetzes und der Kalkulationsverordnung die Einnahmen und zu erwartenden Ausgaben. Sie nutzen Statistiken, die Auskunft über die Entwicklung der Kosten geben und ziehen die Sterbewahrscheinlichkeit heran.

Erst wenn sich bei der Kalkulation eine Abweichung von mindestens 5% ergibt, darf der Versicherer seine Prämien anpassen. Bei einer Abweichung von mehr als 10% ist er sogar gesetzlich dazu verpflichtet. Denn der Gesetzgeber muss sicherstellen, dass die Versicherer kostendeckend wirtschaften. Damit die Beitragserhöhung seine Richtigkeit hat, muss diese von einem unabhängigen Treuhänder geprüft werden. Und erst wenn dieser zustimmt, darf der Krankenversicherer seine Beiträge anpassen. Darüber hinaus überwacht die Bundesaufsicht für Finanzdienstleistung den Prozess.

Zweites Fazit: Eine PKV-Beitragserhöhung ist ein langwieriger und streng überwachter Prozess. Die Krankenversicherer dürfen ihre Prämien nicht beliebig anpassen.

Zudem möchten wir Ihnen Ihre Sorgen nehmen, indem wir Sie daran erinnern, dass die PKV durch verschiedene Mechanismen abgesichert ist. Diese schützen Privatversicherte vor signifikant steigenden Kosten:

Warum führt die DKV Krankenversicherung Beitragsanpassungen durch?

Mit Tarifanpassungen reagiert die Deutsche Krankenversicherung wie alle Gesellschaften auf die steigenden Kosten des Gesundheitssystems und die wirtschaftlichen und globalen Veränderungen:

Versicherungsnehmer werden immer älter

Bessere Arbeitsbedingungen, steigender Wohlstand, moderne Gesundheitsversorgung und eine gesündere Lebensweise – all das sind Gründe dafür, weshalb wir länger leben. Doch mit der zunehmenden Lebenserwartung steigen auch die Kosten für die Gesundheitsversorgung. Diesem Umstand muss sich die private Krankenversicherung anpassen, was folglich zu Beitragserhöhungen führt.

2,5% weniger Zinsen für die Altersrückstellungen

Altersrückstellungen (AR) werden gebildet, um die Prämie im Alter stabil zu halten. Dafür entrichten Privatversicherte einen Sparbetrag über 10% zuzüglich sonstiger Altersrückstellungen. Früher konnten Versicherer die AR mit 3,5% verzinsen. Aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus liegt die Verzinsung heute bei gerade einmal 1%. Und 0,1% weniger Zinsen entsprechen etwa 10 Euro Beitragserhöhung.

Innovationen und moderne Behandlungsmethoden in der Gesundheitsversorgung

Der Fortschritt in der Gesundheitsversorgung sorgt nicht nur für eine steigende Lebenserwartung. Umso mehr medizinische Innovationen auf den Markt kommen, desto mehr steigen die Kosten für beide Gesundheitssysteme. Die private Krankenversicherung muss ihre Prämien erhöhen, damit sie ihren Kunden langfristig den Zugang zu modernen, aber auch teuren Behandlungsmethoden ermöglichen kann.

Steigende Kosten im Gesundheitswesen

Medizinische Innovationen sind ein Grund dafür, dass die Kosten im Gesundheitswesen steigen. Aber auch die wirtschaftlichen Umstände sorgen dafür. So müssen Arztpraxen und Krankenhäuser genauso wie Privathaushalte höhere Nebenkosten bezahlen, wenn Strom, Gas und Wasser teurer werden. Medizinische Produkte und technisches Equipment sind immer kostspieliger. Und die Löhne müssen angehoben werden, um Arbeitsplätze in der Pflege attraktiver zu gestalten. All diese Kostenfaktoren werden auf die Patientenversorgung umgelegt, was langfristig zu höheren Ausgaben für die PKV führt.

Meist ist nicht nur ein Grund dafür verantwortlich, wenn Ihre private Krankenversicherung die Prämie anpasst. Es führen verschiedene Faktoren dazu, dass die Beitragskalkulation abweicht. Erhalten Sie von der DKV die Mitteilung zur Beitragserhöhung für 2023, wird Ihnen der Versicherer die Beweggründe für sein Handeln mitteilen.

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Diese vier Fehler sollten Sie bei einer PKV-Beitragsanpassung vermeiden!

Eine Beitragserhöhung führt immer zur Verärgerung und nicht selten dazu, impulsive Entscheidungen zu treffen. Wir raten Ihnen, sich einen Moment Zeit zu nehmen und nicht unüberlegt zu handeln. Denn diese vier Fehler können kostspielige Folgen für Sie haben:

1. Fehler – schnellstmöglich einen Tarifwechsel durchziehen

Mit der Mitteilung zur Beitragsanpassung wird Ihnen die DKV ein Angebot für einen internen Tarifwechsel zusenden. Auf den ersten Blick scheint es verlockend, in einen kostengünstigeren Tarif zu wechseln. Aus Erfahrung wissen wir aber, dass diese Angebote selten die beste Wahl sind. Denn einerseits handelt es sich dabei um pauschale Schreiben, die jeder Versicherte erhält. Die Wechseltarife sind nicht auf Ihren individuellen Bedarf abgestimmt. Zudem zeigten eingehende Prüfungen durch unsere KVoptimal.de Experten, dass die Angebote meist zu teuer sind, starke Leistungskürzungen haben und Optionen deutlich einschränken. Wir raten Ihnen davon ab, den Tarifwechselvorschlag des Versicherers anzunehmen. Lassen Sie sich stattdessen durch Experten beraten, um langfristig eine gute Lösung mit gleichbleibendem Leistungsniveau zu finden.

2. Fehler - Die DKV Krankenversicherung aus Frust kündigen

Eine Kündigung der DKV Krankenversicherung scheint die beste Wahl, wenn der Versicherer immer wieder Beitragsanpassungen vornimmt. In wenigen Fällen können wir dem Vorgehen zustimmen. Meist aber ist die Kündigung nur kurzfristig rentabel. Die vielen Nachteile, die damit einhergehen, überwiegen langfristig.

So verlieren Sie bei der Kündigung Ihrer PKV nicht nur Ihre Altersrückstellungen. Sie sind älter als beim ersten Vertragsabschluss, was zu höheren Kosten führt. Außerdem müssen Sie bei einem Anbieterwechsel erneut eine Gesundheitsprüfung durchlaufen. Leiden Sie an Vorerkrankungen, kann der Versicherer einen teuren Risikozuschlag verlangen oder sogar Leistungen verweigern. Und haben Sie Ihren Vertrag einmal gekündigt, gibt es kein Zurück. Alle Vorteile Ihrer PKV wie die besseren Leistungen bei Zahnersatz, Pflege- und Krankentagegeld, Unterbringung im Einbettzimmer etc. gehen unwiderruflich verloren. Eine Kündigung ist immer zu Ihrem Nachteil.

3. Fehler – Den Anbieter wechseln – und die Altersrückstellungen verlieren

Diverse Anbieter auf dem Markt locken mit günstigen Angeboten. Es gibt Gesellschaften mit stabileren Beiträgen, meist sind die Aussichten aber nicht auf Dauer besser. Denn die Probleme, denen die privaten Krankenversicherer gegenüberstehen, betreffen alle Anbieter. Nicht nur die DKV muss Tarifanpassungen vornehmen. Außerdem verlieren Sie durch eine Kündigung und den Anbieterwechsel einen Großteil Ihrer bereits gebildeten Altersrückstellungen. Das bedeutet, die PKV wird im Alter teurer. Dieser Umstand und mögliche Risikozuschläge durch die Gesundheitsprüfung haben langfristig negative Auswirkungen für Sie. Wenn überhaupt, empfehlen wir nach umfassender Prüfung einen Anbieterwechsel nur in folgenden Fällen:

  • Sie sind maximal 55 Jahre alt
    • Ihr Vertrag bei der DKV besteht seit höchstens 10 Jahren

4. Fehler – Eine Rückzahlungsklage anstreben

Möchten Sie sich im Netz über die Beitragserhöhungen der PKV informieren, werden Sie auf die Angebote unzähliger Anwälte treffen. Sie alle werben damit, Ihren Versicherer auf Rückzahlung von zu viel gezahlten Beiträgen zu verklagen. Unserer Erfahrung nach handelt es sich dabei aber um fadenscheinige Angebote, die kaum von Erfolg gekrönt sind. Denn meist sind die Rückzahlungen viel zu niedrig, als das sich der Aufwand und die Mühe lohnen. Unseriöse Anbieter erkennen Sie außerdem daran, dass nur Klienten mit einer Rechtsschutzversicherung angenommen werden. Ein Indiz dafür, dass die Verfahrenskosten sehr hoch sind und kaum Erfolgsaussichten bestehen.

Ihre Krankenversicherung bei der DKV ist zu teuer? Das können Sie jetzt tun!

Sind Sie 2023 von einer Beitragsanpassung bei der DKV Krankenversicherung betroffen, müssen Sie diese nicht einfach hinnehmen. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, um darauf zu reagieren. Der interne Tarifwechsel stellt meist die beste Wahl dar.

1. Einen PKV-Anbieterwechsel prüfen

Die private Krankenversicherung zu kündigen und den Anbieter zu wechseln ist selten eine gute Idee. Es gibt aber Fälle, in denen sich dieses Vorgehen lohnen kann. Dies betrifft in erster Linie junge und gesunde Menschen, die keine Schwierigkeiten mit einer erneuten Gesundheitsprüfung haben. Und deren Vertrag noch nicht lange genug besteht, um hohe Verluste im Hinblick auf die Altersrückstellung zu riskieren.

Sind Sie über einen langen Zeitraum immer wieder von Tariferhöhungen betroffen, lässt sich bei gegebenen Umständen ein Anbieterwechsel prüfen. Es gibt jedoch mehr als 30 Anbieter auf dem Markt – und rund 600 Tarifkombinationen je Versicherer. Um die passende Absicherung zu finden, sollten Sie auf die Expertise eines Spezialisten zurückgreifen. Gute Berater berücksichtigen nicht nur die Leistungsangebote und Prämien. Sie überprüfen das Unternehmen auch in Bezug auf die Beitragsstabilität, Finanzstärke und den Kundenservice.

2. Einen Tarifwechsel bei der DKV vornehmen

Paragraf 204 im Versicherungsvertragsrecht räumt allen Privatversicherten das Recht ein, jederzeit einen internen Tarifwechsel vorzunehmen. Dabei bleiben sie bei ihrem Versicherer, nehmen aber innerhalb der Gesellschaft einen anderen Tarif in Anspruch. Im Regelfall wechseln sie in eine kostengünstigere Absicherung – bei gleichbleibendem Leistungsniveau. Mit der richtigen Beratung lässt sich auf diese Weise eine Beitragssenkung um bis zu 42% realisieren!

Das sind die Vorteile eines Tarifwechsels bei der DKV:

  • PKV wird bei gleichbleibenden Leistungen günstiger
  • Altersrückstellungen lassen sich erhalten
  • Keine Gesundheitsprüfung
  • Gesundheitszustand ist nur relevant, wenn eine Leistungsverbesserung vorliegt

Der interne Tarifwechsel steht auch Personen mit Vorerkrankungen offen. Denn die Versicherer dürfen nur eine Gesundheitsprüfung verlangen, wenn der neue Tarif Leistungsverbesserungen beinhaltet. Bei gleichbleibendem Versicherungsschutz hat der Gesundheitszustand keine Auswirkungen auf den Wechsel.

3. Selbstbehalt im Tarif anpassen

Eine weitere Option ist die Erhöhung des Selbstbehalts. Denn durch einen höheren Eigenanteil bei Versicherungsleistungen sinkt die Prämie. Dieser Schritt kann sich lohnen, wenn Sie bestimmte Leistungen nur selten beanspruchen. Oder wenn Sie auf Beitragsrückerstattungen setzen.

Versicherte, die Beitragsrückerstattungen nutzen, reichen Rechnungen nicht ein. Dadurch erhalten sie einen Teil ihrer Beiträge zurück. Erhöhen sie zusätzlich ihren Eigenanteil, können sie doppelt profitieren.

Doch Vorsicht: Der Selbstbehalt in der PKV lässt sich nicht steuerlich absetzen. Dieser Aspekt ist für Selbstständige relevant. Außerdem muss geprüft werden, ob die Beitragsersparnis im Verhältnis zum Eigenanteil hoch genug ist.

Fazit: Meist stellt der interne Tarifwechsel die beste Option dar. Denn dieses Vorgehen kann unabhängig vom Gesundheitszustand durchgeführt werden. Außerdem lässt sich die Prämie bei gleichem Leistungsniveau senken. Bringt der Tarifwechsel keinen Erfolg, kann der Selbstbehalt erhöht oder ein Anbieterwechsel geprüft werden. Letzteres ist aber nicht für alle Privatversicherten ratsam. In jedem Fall empfehlen wir eine fachliche Beratung durch einen Experten.

PKV-Tarifwechsel bei der DKV vs. Abschluss einer neuen Krankenversicherung

Der interne Tarifwechsel wie auch ein Anbieterwechsel sind Möglichkeiten, um auf die Tariferhöhungen zu reagieren. Wir haben die Vor- und Nachteile beider Optionen zusammengetragen:

Neuabschluss Interner Tarifwechsel bei der DKV
Prämie kann günstiger ausfallenGünstigere Prämie bei gleichbleibendem Leistungsniveau möglich
Neuerer Tarif bietet möglicherweise bessere LeistungenUmstieg auf aktuelleren Tarif kann Leistungsverbesserungen beinhalten
Gesundheitsprüfung notwendig und Wartezeiten und Einschränkungen in den ersten Versicherungsjahren bspw. aufgrund der Zahnstaffelung für ZahnersatzKeine Gesundheitsprüfung, wenn der Versicherungsschutz nicht verbessert wird und die Altersrückstellungen bleiben, erhalten
Altersrückstellungen gehen verlorenKeine Wartezeiten oder vorübergehende Einschränkungen bei einem internen Tarifwechsel (bei gleichem Leistungsniveau)
Vermittler erhält eine Provision, was ihn zu einem Neuabschluss motiviertRund 600 Tarifkombinationen je Versicherer erschweren die Tarifauswahl – Unterstützung und Beratung notwendig
Bestehende Leistungen wie Krankentagegeld, Wahlleistungen etc. gehen bei Kündigung der DKV unwiderruflich verlorenLange Bearbeitung des Antrags, teils durch Verzögerungstaktik des Versicherers

Praxisfall – DKV Tarifwechsel

Ende März meldete sich Frau Fleischer, wohnhaft im Berliner Umland bei uns. Als Businesscoach ist Sie erfolgreich als Unternehmerin tätig. Ist sich mit 56 Jahren jedoch bereits bewusst, was es heißt langfristig PKV versichert zu sein.

In der DKV private Krankenversicherung ist Sie bereits seit 1992 Mitglied, nun mehr bereits seit 30 Jahren:

Damals zahlte Frau Fleischer noch 449,82 DM. Das entspricht 229,99 EUR monatlich. Dreizig Jahre später hat sich die Prämie trotz eines erfolgreichen internen Tarifwechsels bereits verdreifacht. Das entspricht einer Erhöhung der Beiträge zur PKV der DKV von 4,65 % pro Jahr und liegt damit deutlich über der durchschnittlichen Beitragserhöhung der PKV von 3,8 % pro Jahr.

Üblicherweise verdoppelt sich die PKV Prämie nämlich alle 20 Jahre. Frau Fleischer zahlt nun mit 56 Jahren trotz eines internen Tarifwechsels bei der DKV stolze 892,16 EUR. Zum Renteneintritt würde Frau Fleischer bei der DKV für ihre private Krankenversicherung rund 1.400 EUR Tendenz steigend bezahlen.

Gerade in den letzten vier Jahren hat sich der Beitrag zur DKV bei Frau Fleischer um rund 150 EUR erhöht.

Frau Fleischer beauftragte uns nun als Unternehmerin damit, bei Ihrer DKV eine langfristige, stabile Lösung zu recherchieren und Fakten zu schaffen.

Nach einer ausführlichen Analyse der mehr als 600 Tarifkombinationen der DKV konnten wir vier Alternativen für Frau Fleischer favorisieren.

Bereits im Mai konnten wir so den Antrag auf Umwandlung bei der DKV Krankenversicherung stellen und Frau Fleischer so den Umstellungstermin zum 01.06.2022 garantieren.

Unsicher war Frau Fleischer sich noch in der Gestaltung Ihres Selbstbehaltes. Zu oft hatte man ihr erzählt, dass es sich lohne, denn später reduziere sich der Beitrag überproportional. Das ist zwar an sich korrekt, rechnet sich bei Selbstständigen jedoch nicht.

Final entschied sich Frau Fleischer für einen hohen Selbstbehalt und konnte so 476,26 EUR monatlich einsparen. Effektiv unter Anrechnung des Selbstbehaltes sparte die Mandantin seit 01.06.2022 332,93 EUR monatlich.

In zehn Jahren wird Frau Fleischer 39.951 EUR Prämie in Ihrer PKV der DKV sparen. Legt Sie das Geld clever und sicher an, hat sie die Möglichkeit, die Einsparung der privaten Krankenversicherung der DKV bis zu 70.000 EUR zu mehren und mehr.

In zehn Jahren wird Frau Fleischer 39.951 EUR Beitrag der DKV PKV einsparen. Legt Sie das Ersparte clever und sicher an, hat Sie die Möglichkeit daraus 70.000 EUR zu machen inkl. Zinsertrag.

Die Erhöhungen der DKV Krankenversicherung der letzten Jahre:

PKV Beitragserhöhung der DKV 2022 (kvoptimal.de)

PKV Beitragserhöhung 2021 der DKV Krankenversicherung (kvoptimal.de)

PKV Beitragserhöhungen der DKV zum 01.04.2020 (kvoptimal.de)

Weitere Erhöhungen von Krankenversicherern im Jahr 2023:

Signal Iduna Beitragserhöhung 2023 Beitragsanpassung PKV (kvoptimal.de)

Allianz Beitragserhöhung 2023 Beitragsanpassung PKV (kvoptimal.de)

Barmenia Beitragserhöhung 2023 Beitragsanpassung PKV (kvoptimal.de)

Alte Oldenburger Beitragserhöhung 2023 Beitragsanpassung PKV (kvoptimal.de)

AXA Beitragserhöhung 2023 Beitragsanpassung PKV (kvoptimal.de)

Weitere interessante Themen für Sie von der DKV in unserem Blog:
DKV: Neuer Tarif Premium - sinnvoll oder verzichtbar?

Auch andere Quellen berichteten in den Jahren über die Beitragserhöhungen der privaten Krankenversicherung der DKV:

BAP in PKV: Bei welchen Krankenversicherern Beitragsanpassungen erwartet werden l Versicherungsbote

DKV Krankenversicherung: Beitragserhöhung & Beitragsanpassung 2022 (Tarifwechsel 50Plus)

Teilweise drastische Beitragssteigerungen in der PKV l Versicherungsmagazin

Bis zu 45 Prozent mehr: So teuer wird Ihre private Krankenversicherung im Jahr 2022 l Focus

PKV oder GKV? Versichererwechsel oder Tarifwechsel? | Informatik Aktuell (informatik-aktuell.de)