LVM: PKV Beitragserhöhung zum 01.01.2019 │ Wir informieren Sie umfassend, welche Beiträge bei der LVM zum neuen Jahr erhöht werden und gleichbleiben

Gute Nachrichten für Versicherte der LVM. Im aktuellen PKV-Kennzahlen-Rating des Branchendienstes Ascore belegt die private Krankenversicherung LVM den ersten Platz bei den insgesamt 32 geprüften privaten Krankenkassen. Untersucht wurden Kennzahlen wie die Abschlusskosten des Versicherers, der Umfang der Rückstellungen oder die Nettoverzinsung, kurzum die relevanten Daten, um im direkten Vergleich Kosten, Wachstum und Solidität der einzelnen PKV für das Jahr 2017 bewerten zu können. LVM bekam als einzige teilnehmende Versicherung die Bestnote „Hervorragend.“

Natürlich sind neben den Kennzahlen, viele weitere Dinge bei der Entscheidung für einen Versicherer entscheidend. Die LVM passt auch in diesem Jahr Ihre Prämie bis zu 12% an.

 

Welche Tarife werden zum 01.01.2019 voraussichtlich angepasst?

Die Beitragserhöhungen der LVM betreffen ausschließlich das Neugeschäft. Folgende Tarife werden 2019 um bis zu 12 Prozent erhöht:

Kompakttarife

  • A1200
  • A2000
  • A230
  • AP300
  • AP600

Stationäre Bausteine

  • S1
  • S2
  • S3

Zahn Bausteine

  • Z100/80

Dazu kommen einige Beamtentarife, bei denen Neukunden mit höheren Beiträgen rechnen müssen.

Weitere Informationen zur LVM und der Tarifwelt:
https://kvoptimal.de/versicherungsgesellschaften/lvm

 

Welche Tarife für Erwachsene sind garantiert beitragsstabil?

Kompakttarife

  • A0
  • A20P
  • A560

Zahn Bausteine

  • Z100/50
  • Z75/50

 

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Die Datenschutzrichtlinien und Erstinformation habe ich zur Kenntnis genommen.

 

Zum Vergleich: Die Beitragsanpassungen der LVM per 2018:
https://kvoptimal.de/blog/beitragsanpassung/lvm-beitragsstabil-trotz-anpassungen-01-01-2018

 

Was bedeutet das konkret für Bestandskunden?

Die Beitragserhöhungen der LVM fallen für 2019 etwas moderater aus als im Vorjahr, in dem Steigerungen bis 18 Prozent zu verzeichnen waren. Im Vergleich zu Mitbewerbern fallen die Beitragserhöhungen bei der LVM durchaus marktüblich und unauffällig aus. Die oben angegebenen Werte wurden ausdrücklich nur für das Neugeschäft, also für neue Versicherungsabschlüsse, ausgegeben, dennoch können auch Bestandskunden sich daran orientieren. Das heißt, dass angekündigte Beitragserhöhungen im Neugeschäft im ähnlichen Umfang auch auf sie zukommen. Gleiches gilt für eine prognostizierte Beitragsstabilität.

 

Wie stehen die Chancen, mit einem internen Wechsel die Beiträge zu senken?

Da die LVM ein zwar feines, aber sehr überschaubares Tarifsystem bietet, sind die Möglichkeiten für einen internen Tarifwechsel, der sich auch wirklich lohnt, sehr begrenzt, und kaum ohne Leistungskürzung möglich. Alternativ können Versicherte, die ihren Beitrag senken wollen, über die Erhöhung ihres Selbstbehaltes, die Einwilligung in Leistungseinschränkungen oder aber über eine private Altersvorsorge nachdenken. Mögliches Einsparpotential sollte allerdings immer gegenüber dem Nutzen genau durchgerechnet werden. Die Versicherungsexperten von KVoptimal.de unterstützen Sie dabei gern und beraten Sie kompetent und unabhängig zum Thema interner Tarifwechsel.

Hier können Sie Ihr persönliches PKV-Tarifgutachten von KVoptimal.de unverbindlich anfordern:
https://kvoptimal.de/pkv-tarifwechsel-lvm

 

Warum steigen PKV-Beiträge überhaupt?

Für Beitragssteigerungen in der PKV werden aktuell hauptsächlich vier bis fünf Faktoren ausgemacht. Der erste ist sofort einleuchtend: die Inflation. Diese lag im Jahr 2017 bei 1,7 Prozent und kann so gesehen nur einen relativ geringen Anteil an der Prämiensteigerung der PKV in 2019 haben. Ein weiterer Aspekt, der gesamtgesellschaftlich wirkt, ist die anhaltende Niedrigzinsphase, die nicht nur Sparer ärgert, sondern auch PKV-Anbietern zu schaffen macht, da die finanziellen Polster für Rückstellungen langsam schmelzen.

Hinzu kommen noch medizinisch relevante Einflüsse wie höhere Ausgaben aufgrund neuer Medikamente sowie Behandlungs- und Diagnoseverfahren. Gesetzlich vorgeschrieben ist außerdem, die Sterbetafeln mit in die Kalkulation einzubeziehen. So führt auch die steigende Lebenserwartung, die im Umkehrschluss weniger „Mitgliederabgänge“ als ursprünglich geplant bedeutet, dazu, dass PKV-Beiträge für alle Versicherten eines Tarifkollektivs steigen. Immer auffälliger wird, dass einige Ärzte PKV-Kunden als lukrative „Ertragsquelle“ ausgemacht haben und zum Teil unnötige Kosten für den Versicherer beziehungsweise den Privatversicherten verursachen, die sich mittelfristig auch in höheren Beiträgen spiegeln.

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