PKV Beitragsanpassung: Beitragserhöhung der privaten Krankenversicherung der HUK-Coburg 2021

Die 1987 gegründete HUK-Coburg Krankenversicherung erhöht zum 01.03.2021 ihre Beiträge. Davon betroffen können Neu- und Bestandskundentarife sein. Wie wir bereits im November vergangenen Jahres berichteten, könnte die Beitragsanpassung sowohl in den Kompakttarifen wie auch den ambulanten, stationären und dentalen Tarifen stattfinden.

Die Beitragserhöhung der HUK-Coburg PKV-Tarife für 2021

Die HUK passt die Beiträge zum 01.03.2021 an. Derzeit befinden sich die Mitteilungen auf dem Postweg oder werden noch bis zum Februar an die betroffenen Kunden versendet.

Bereits 2020 nahm der Krankenversicherer einige Prämienerhöhungen vor. So kam es vor allem in den ambulanten und Zahntarifen zu erheblichen Erhöhungen von bis zu 29 Prozent. Allerdings gab es auch Beitragssenkungen. Und auch in diesem Jahr könnten die Beiträge einiger Tarife gesenkt werden. Welche Verträge angepasst werden, bleibt derzeit noch abzuwarten, bis die Mitteilungen bei den Kunden eingehen.

Diese Tarife könnten von einer Beitragserhöhung betroffen sein

Kompakttarife

Ambulante Tarife

Stationäre Tarife

Dentale Tarife

Was können Versicherte bei einer Beitragsanpassung in der privaten Krankenversicherung tun?

Beitragsanpassungen werden in der privaten Krankenversicherung regelmäßig vorgenommen. Denn damit reagieren die Versicherer auf die steigenden Kosten des Gesundheitssystems und die höhere Lebenserwartung der Versicherten. Auch innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es immer wieder Anpassungen. Privatversicherte haben im Vergleich zu Mitgliedern der Krankenkassen allerdings den Vorteil, dass sie auf eine Beitragserhöhung reagieren können.

Eine nahe liegende Option für viele Versicherte ist der Wechsel zu einer anderen Gesellschaft, die eine günstigere PKV anbietet. Doch ist dieses Vorgehen nur in seltenen Fällen ratsam. Denn auch andere Versicherer passen ihre Beiträge an. Außerdem verlieren die Privatversicherten bei einem Anbieterwechsel einen Großteil ihrer Altersrückstellungen. Dies führt dazu, dass ihre Prämie im Alter erheblich ansteigt. Eine Kündigung der PKV und der anschließende Wechsel zu einem anderen Versicherer empfehlen wir aus diesem Grund selten. Wenn überhaupt, kann dieses Vorgehen nur für junge und gesunde Menschen in Betracht gezogen werden, die noch nicht lange privat krankenversichert sind.

Eine weitere Möglichkeit stellt die Reduzierung von Leistungen im Vertrag dar. Hierbei kann geprüft werden, ob noch alle Leistungsbausteine tatsächlich benötigt werden. Wer zum Beispiel auf die Unterbringung im Einbettzimmer verzichtet und stattdessen ein Mehrbettzimmer wählt, kann die Prämie senken. Doch auch ein Ausschluss oder die Reduzierung von Vertragsinhalten ist nicht immer ratsam.

Ist der Beitrag erheblich gestiegen und die neue Prämie nicht akzeptabel, ist ein interner Tarifwechsel häufig die beste Option. Denn dabei sind Beitragsersparnisse im zweistelligen Bereich möglich. Ein weiterer Vorteil: Die bereits gebildeten Altersrückstellungen bleiben erhalten. Außerdem steht diese Option auch Personen mit Vorerkrankungen zur Verfügung.

Ein interner Tarifwechsel nach § 204 VVG bei Beitragserhöhungen der Krankenversicherung

Bei einem internen Tarifwechsel bleiben die Kunden bei ihrem derzeitigen Anbieter versichert. Dabei nehmen sie lediglich einen anderen Tarif innerhalb der Gesellschaft in Anspruch. In der Regel einen Tarif, der günstigere Beiträge vorsieht. Dadurch ist eine Senkung des PKV-Beitrags von über 40 Prozent möglich.

Der interne Tarifwechsel birgt viele Vorteile. So lassen sich die bereits gebildeten Altersrückstellungen erhalten, wodurch die Prämie im Alter stabil bleibt. Außerdem steht dieses Vorgehen auch Personen mit Vorerkrankungen offen. Denn wenn sie einen Neutarif mit vergleichbaren oder geringeren Leistungen wählen, müssen sie keine Gesundheitsfragen beantworten. Lediglich für eventuelle Leistungsverbesserungen sehen die Krankenversicherer eine Gesundheitsprüfung und ggf. Wartezeiten vor.

Einen internen Tarifwechsel kann jeder Versicherte durchführen. Dafür muss keine Beitragserhöhung vorangegangen sein. Privatversicherte können generell zum 01. des Folgemonats in einen anderen Tarif bei ihrer Gesellschaft wechseln. Wir empfehlen unseren Kunden zudem eine Prüfung alternativer Tarife etwa alle fünf Jahre.

Beratung durch einen Tarifwechsel-Experten

Auch wenn die HUK zum 01.03.2021 ihre Beiträge erhöht, muss Ihr Tarif nicht zwangsweise von einer Anpassung betroffen sein. Zudem kann die Beitragserhöhung niedrig ausfallen und nur geringe Auswirkungen auf die Prämie haben. Sollte die Erhöhung jedoch zur Belastung werden, ist ein interner Tarifwechsel eine gute Möglichkeit, darauf zu reagieren.

Bei einem Wechsel des Tarifs müssen alle Vor- und Nachteile abgewogen werden. Die neuen Leistungen sind mit dem bisherigen Versicherungsschutz zu vergleichen und dem individuellen Bedarf anzupassen. Als Versicherungsexperten sind wir Ihnen dabei gerne behilflich. Wir prüfen Ihre Optionen und die Alternativtarife bei der HUK-Coburg. Dabei analysieren wir Ihren Bedarf und unterstützen Sie, die passende private Krankenversicherung zu finden.

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