Die Deutsche Krankenversicherung – kurz DKV – ist ein echter Spezialist für Gesundheit. Sie gehört zu den führenden Unternehmen der privaten Krankenversicherung. Aktuell sind bei der DKV um die 700.000 Versicherte in einer sogenannten Krankenvollversicherung und ca. 3,5 Millionen in privaten Zusatzversicherungen versichert. Bei letzteren ist die DKV sogar Marktführerin. Einige DKV-Versicherte werden in der nächsten Zeit Post von der DKV erhalten, mit der Ankündigung von Beitragserhöhungen für 2024. In unserem PKV-Guide zu Beitragserhöhungen 2024 bei der DKV zeigen wir, welche Tarife voraussichtlich von Anpassungen betroffen sind. Außerdem erklären wir, was für Beitragserhöhungen verantwortlich ist und wie Sie Ihre Beiträge bei der DKV dennoch stabil halten oder sogar senken können.

INHALT: PKV-GUIDE zu niedrigeren PKV-Beiträgen für DKV-Versicherte:

Beitragserhöhung DKV PKV zum 1.4.2024: Diese Tarife werden möglicherweise erhöht

Anders als bei den meisten privaten Krankenversicherungen werden Beitragsanpassungen bei der DKV nicht zum Jahresbeginn, sondern jeweils zum 1. April vorgenommen. 2024 sind wahrscheinlich wieder beide Tarifarten von Beitragssteigerungen bei der DKV betroffen: offene und geschlossene Tarife. Zu beachten ist, dass es sich bei den uns vorliegenden Daten um erste Informationen zu geplanten Beitragsanpassungen in der DKV-Tarifwelt handelt. Welche Tarife bzw. Beiträge tatsächlich um wie viel steigen, erfahren betroffene Versicherte erst in den Änderungsbescheiden der DKV. Diese sollten am besten zunächst abgewartet werden, denn auch dann bleibt genügend Zeit, darauf z. B. mit einem internen Tarifwechsel zu reagieren. Wir beraten Sie gern!

Geschlossene Tarife von Bestandskunden der DKV Krankenversicherung

Kompakttarife:

Ambulante Tarife der DKV Krankenversicherung:

Stationäre Tarife der DKV Krankenversicherung:

Dentale Tarife (Zahntarife) der DKV Krankenversicherung:

· Z, Z 1, Z 2, ZB 75, ZB 100, ZD 1, ZD 3, ZS 60, ZM1, ZM2, ZM3

Für Neukunden (und Bestandskunden: interner Tarifwechsel) offene Tarife bei der DKV, die 2024 erhöht werden können

Kompakttarife:

Ambulante Tarife:

Stationäre Tarife:

Dentale Tarife:

Kurz erklärt – gut beraten: Warum sind geschlossene Tarife besonders anfällig für Beitragserhöhungen?

Im Gegensatz zu neuen, offenen Tarifen, können geschlossene Tarife nicht mehr von Neukunden gewählt werden. Jedoch können Bestandskunden mit einem internen Tarifwechsel in diese alten Tarife wechseln, wenn die Konditionen stimmen. Das ist ein wichtiger Punkt, denn geschlossene Tarife sind – und das beweist die Praxis – häufiger von Beitragsanpassungen betroffen. Die Gründe liegen auf der Hand. Wenn das Tarifkollektiv gemeinsam altert, aber durch Kündigung, Tod, interne Tarifwechsel nach und nach verkleinert wird, reichen die Altersrückstellungen irgendwann nicht mehr aus, um die höheren Kosten bzw. Ausgaben der DKV im Alter zu stemmen.

Wir empfehlen daher vor allem den langjährig in einem geschlossenen Tarif Versicherten regelmäßig überprüfen zu lassen, ob die DKV mittlerweile günstigere Tarifalternativen anbietet. Möglicherweise ist dann ein interner Tarifwechsel bei der DKV eine Option für Sie. Wir beraten Sie dazu gern.

Mehr dazu lesen Sie hier: https://kvoptimal.de/blog/private-krankenversicherung/offene-und-geschlossene-tarife-in-der-pkv

Zum Vergleich: Die DKV Beitragserhöhungen aus den letzten drei Jahren 2021 bis 2023:

DKV Beitragserhöhung 2023 Beitragsanpassung PKV (kvoptimal.de)

PKV Beitragserhöhung der DKV 2022 (kvoptimal.de)

PKV Beitragserhöhung 2021 der DKV Krankenversicherung (kvoptimal.de)

Zum Branchenvergleich: Hier finden Sie einen guten Branchenüberblick mit den Beitragsanpassungen 2024 der größten PKV Krankenversicherer in Deutschland:

Mit einem Klick gelangen Sie hier zu kompakten Informationen zu den angekündigten Tariferhöhungen der wichtigsten PKV-Anbieter in Deutschland[TW1]

Hintergründe: Warum kommt es regelmäßig zu Beitragserhöhungen bei der DKV?

Trotz größter Anstrengungen bei der Risikoprüfung und Beitragskalkulation zu Vertragsbeginn, gehören Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung einfach dazu. Verantwortlich dafür sind äußere und weder vorhersehbare noch beherrschbare Faktoren wie Inflation und Sterbewahrscheinlichkeiten. Laut dem Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. sind die Beiträge in der privaten Krankenversicherung 2023 um durchschnittlich 3,7 Prozent gestiegen. Damit sind die Beiträge deutlich stärker angezogen als im Mittel der Jahre 2003 bis 2023 mit 2,8 Prozent.

Für steigende PKV-Beiträge bei der DKV 2024 lassen sich vor allem diese vier Faktoren ausmachen:

(Rekord)Inflation

Die aktuelle Inflationsrate in Deutschland liegt bei etwa 7,3 Prozent (Stand September 2023). Kein Wunder also, dass auch im medizinischen Bereich alles wird teurer, z. B. die Personalkosten von Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten, aber auch die Unterbringung in Reha und Krankenhaus sowie die Herstellung von Medikamenten und Geräten. Angesichts der allgemeinen Teuerungsrate wird deutlich, dass die ursprünglich kalkulierten Beiträge an einem bestimmten Punkt nicht mehr zur Finanzierung der deutlich teureren Leistungen ausreichen.

Anhaltende Niedrigzinsen

Was in der gesetzlichen Krankenversicherung regelmäßig ansteht, ist in der PKV undenkbar: einseitige Leistungskürzungen, um Kosten einzusparen. Für Privatversicherte sind die einmal festgelegten medizinischen Leistungen garantiert. Was hat das mit den anhaltenden Niedrigzinsen zu tun? Viel. Denn, wenn die Altersrückstellungen nicht mehr wie gewohnt zinsbringend am Kapitalmarkt angelegt werden können, muss der Zinsschwund auf andere Weise kompensiert werden: z. B. durch Beitragserhöhungen bei den betroffenen Tarifen.

Steigende Lebenserwartung

Der demografische Wandel stellt die umlagefinanzierten Sozialversicherungen vor große Probleme. Die PKV scheint im Vergleich mit der GKV besser aufgestellt zu sein. Dafür verantwortlich ist das Kapitaldeckungssystem der PKV, das unter anderem mit Altersrückstellungen für möglichst stabile Beiträge im Alter vorsorgt. Doch auch hier gibt es Grenzen: Übertreffen einzelne Tarife bei den Sterbewahrscheinlichkeiten die gesetzlichen Schwellenwerte, müssen die Versicherer handeln.

Höhere Ausgaben durch medizinischen Fortschritt

Das ist wohl die Krux an Innovationen. Sie kosten Geld. Das trifft auch auf die medizinische Versorgung zu, die allgemein immer besser, aber auch immer teurer wird. Moderne Diagnoseverfahren, Therapien und Medikamente retten Leben oder machen des Leben vieler lebenswerter. Forschung und Entwicklung haben ihren Preis, der auch durch steigende PKV-Beiträge finanziert werden muss.

Kurz erklärt – gut beraten: Warum Beitragserhöhungen nichts mit Willkür zu tun haben

Vereinfacht lässt es sich so zusammenfassen: Private Krankenversicherungen wie die DKV dürfen Beiträge nur anpassen, wenn die Kosten oder die Sterbewahrscheinlichkeiten im jeweiligen Tarif dauerhaft um zehn Prozent von der ursprünglichen Kalkulation abweichen. Die Kriterien für Beitragserhöhungen sind gesetzlich vorgegeben. Man spricht von den sogenannten auslösenden Faktoren. Zudem kontrolliert und überprüft werden die Berechnungen der Versicherer von einem unabhängigen Treuhänder, der die Notwendigkeit von Beitragserhöhungen bestätigen muss.

Weitere Hintergründe zum Thema auslösende Faktoren im Zusammenhang mit der PKV Beitragserhöhung lesen Sie hier: https://kvoptimal.de/blog/private-krankenversicherung/was-hat-es-mit-dem-ausl%C3%B6senden-faktor-auf-sich

Haben Sie noch Fragen? Sprechen Sie uns an.

Wir beraten Sie gern - Jetzt kostenfrei informieren.


Die Datenschutzrichtlinien und Erstinformation habe ich zur Kenntnis genommen.

Und Action: Beiträge sparen mit dem internen PKV-Tarifwechsel bei der DKV

Kommen wir gleich zum Punkt: Der interne PKV-Tarifwechsel nach §204 VVG ist für die meisten der erfolgversprechendste Weg zu dauerhaft niedrigen PKV-Beiträge. Bei einem internen Tarifwechsel wechseln Versicherte einfach in einen anderen Tarif bei der DKV.

Das sind die Bedingungen für einen internen Tarifwechsel:

  • Für alle Versicherten mit einer Krankenvollversicherung
  • jederzeit möglich
  • das Leistungsniveau kann erhalten bleiben
  • die bisher angesparten Altersrückstellungen bleiben vollständig erhalten
  • eine erneute Gesundheitsprüfung wird ggf. nur für Mehrleistungen erforderlich
  • Beitragseinsparungen von bis zu 42 Prozent sind hier möglich

Jetzt kostenfrei Tarifwechsel prüfen

Kleinere Beitragseinsparungen ganz ohne Wechsel: Selbstbeteiligung erhöhen, Risikozuschläge prüfen, Beitragsrückerstattung

Bereits mit kleineren Anpassungen am bestehenden Vertrag können Einsparungen erzielt werden. Dazu gehört beispielsweise die Erhöhung des Selbstbeteiligung, bei der im Gegenzug Beitragsrabatte ausgehandelt werden. Wichtig hierbei ist es genau zu prüfen, ob die Beitragsersparnis immer noch hoch genug ausfällt, auch wenn der Eigenanteil im Krankheitsfall voll ausgeschöpft wird. Selbstbeteiligungen sind auch nicht für alle Versicherten geeignet.

Die Gesundheitsprüfung ergibt für viele Versicherte, dass sie nur mit einem Risikozuschlag für bestimmte Vorerkrankungen oder besonders risikobehaftete Hobbys und Berufe versichert werden können. Derartige Risikozuschläge müssen nicht für immer bestehen bleiben. Denn fällt der Grund dafür (ganz oder teilweise) weg, kann der Risikozuschlag auf Antrag und mit entsprechenden Nachweisen reduziert werden oder sogar entfallen.

Hier gibt es Geld zurück, wenn keine Leistungen in Anspruch genommen wurde. Beitragsrückerstattungen machen das möglich. Bleiben Sie in einem Jahr gesund und reichen keine Rechnungen ein, kann die DKV Sie für Ihr gesundheits- und kostenbewusstes Verhalten belohnen und Beiträge erstatten. Beitragsrückerstattungen können erfolgsabhängig oder garantiert sein. Die rechtlichen Grundlagen für Beitragsanpassungen stehen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Die Höhe der Beitragsrückerstattung ist z. B. abhängig vom Tarif oder von der Höhe des Monatsbeitrages in Verbindung mit der Anzahl der leistungsfreien Versicherungsjahre.

PKV kündigen!?!?!

Bei einem Vertrag, der auf eine lebenslange Laufzeit ausgelegt und kalkuliert ist, sollte ein Kündigung sehr sorgfältig abgewogen werden

Daher unsere Empfehlung: Über eine Kündigung der PKV nachdenken können Versicherte,

  • die nicht älter als 55 Jahre sind.
  • deren Vertrag bei der DKV nicht länger als 10 Jahre besteht.
  • bei denen ein interner Tarifwechsel nicht den gewünschten Erfolg bringen würde, z. B. da sich das gewünschte Leistungsniveau nicht erhalten lässt oder die Kostenersparnis zu gering ausfallen würde.

Auch die Beratungspraxis zeigt uns, dass eine Kündigung meist keine echte Option ist und kurz- bis mittelfristig finanzielle Folgen für die Versicherten haben wird. An dieser Stelle können wir nur mantramäßig wiederholen, dass bei der Kündigung der PKV die bisher angesparten Altersrückstellungen teilweise oder vollständig verlorengehen. Beim neuen Versicherer muss der Anteil der Rücklagen im Monat höher sein, um in der kürzeren verbliebenen Zeit ein ausreichendes Polster für das Alter zu bilden. Zweitens wird eine erneute Gesundheitsprüfung beim neuen Versicherer zwingend erforderlich. Hier können mittlerweile erworbene Krankheiten zu Risikozuschlägen führen. Drittens startet man ggf. mit Wartezeiten von vorn, was auch zu unliebsamen Einschränkungen führen kann.

Eine Kündigung sollte daher immer von einer professionellen Beratung begleitet werden, in der Ihre Fragen geklärt und konkrete Optionen durchgerechnet werden. Wir prüfen gern kostenfrei für Sie, welche guten Optionen Sie im Falle einer Beitragserhöhung haben.

In welchen Fällen eine erneute Gesundheitsprüfung beim PKV-Tarifwechsel erforderlich wird und weitere Themen lesen Sie hier:

https://kvoptimal.de/blog/private-krankenversicherung/die-gesundheitspruefung-beim-pkv-tarifwechsel

Übersicht: Interner Tarifwechsel vs. Wechsel der PKV

Bevor Sie aus Frust kündigen, verschaffen Sie sich erst einmal selbst einen Überblick! Welche Folgen hat die Kündigung der PKV und welche Vorteile bringt ein interner Tarifwechsel mit sich?

Tarifwechsel innerhalb der DKV Kündigung und Wechsel der PKV
Altersrückstellungen sind garantiert und bleiben beim internen Wechsel vollständig erhaltenggf. umfangreichere Leistungen, da der Tarif aktueller (medizinischer Fortschritt)
Mindestens gleiches LeistungsniveauTeilweise deutlich günstiger Preis am Markt (Aber Vorsicht: Locktarife!)
Neue (offene) Tarife sind möglich, damit auch LeistungsverbesserungenDurch das Sonderkündigungsrecht bei einer Beitragserhöhung ist eine Kündigung umgehend möglich
Keine vollständig neue Gesundheitsprüfung erforderlich (ggf. nur für relevante Mehrleistungen)Erneute Gesundheitsprüfung zwingend (damit sind Risikozuschläge möglich)
Keine neuen Wartezeiten für Zahnbehandlungen, Beitragsrückerstattung etc.Die vorher gebildeten Altersrückstellungen bei der DKV gehen bei Kündigung und Wechsel ganz oder teilweise verloren
Die DKV kann die besseren Leistungen beim internen Tarifwechsel wegen Vorerkrankungen etc. verweigern bzw. ausschließenAuch Zusatzbausteine wie Zahn-, Krankentagegeld- und Krankenhaustagegeldversicherung können unwiderruflich verloren gehen
Ohne professionelle Beratung: Intransparenz beim Überblick über alle TarifeOhne professionelle Beratung: Intransparenz beim Überblick über alle Tarife

Ein Fall aus unserer Praxis: Roland wechselt intern in einen anderen Tarif bei der DKV und spart damit 3.906,60 Euro pro Jahr

Es gibt nichts Fesselnderes als Geschichten aus der Praxis. Sie zeigen, was in der realen Welt tatsächlich passiert und wie man mit kluger Entscheidungsfindung beeindruckende Resultate erzielen kann. Roland aus Bayern ist das jüngste Beispiel, das wir bei KVoptimal.de erleben durften.

Roland, Jahrgang 1969 und leitender Angestellter aus Bayern, stand vor einer kniffligen Situation. Nachdem er von der DKV eine Beitragserhöhung zum 01.04.2023 in Höhe von 109EUR erhielt, wurde er hellhörig. Der monatliche Beitrag belief sich bereits auf satte 961,81€ – für die Tarife AM0, SM6 und ZM3.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man in solchen Momenten ins Grübeln gerät. Die stetig steigenden Kosten können einem wirklich den Schlaf rauben, besonders wenn man daran denkt, wie sie sich bis zum Rentenalter entwickeln könnten.

Am 10.03.2023 wandte sich Roland an unser Team und beauftragte uns am 13.03.2023 mit einer umfassenden Recherche, die mehr als 600 mögliche Tarifkombinationen umfasste. Dies ist keine leichte Aufgabe, aber unser engagiertes Expertenteam, einschließlich des Fachbereichsleiters Marcel Liesegang, nahm sie ernsthaft in Angriff.

Nach intensiver Analyse und Abwägung aller Optionen, standen vier potenzielle Alternativen zur Verfügung, mit einer erheblichen Einsparung zwischen 20%-50%.

Am 10.03.2023 wandte sich Roland an unser Team und beauftragte uns am 13.03.2023 mit einer umfassenden Recherche, die mehr als 600 mögliche Tarifkombinationen umfasste. Dies ist keine leichte Aufgabe, aber unser engagiertes Expertenteam, einschließlich des Fachbereichsleiters Marcel Liesegang, nahm sie ernsthaft in Angriff.

Nach intensiver Analyse und Abwägung aller Optionen, standen vier potenzielle Alternativen zur Verfügung, mit einer erheblichen Einsparung zwischen 20%-50%.

Unser Fazit: Rolands Geschichte zeigt, dass es lohnt, aktiv zu werden und die Dienste von Experten wie KVoptimal.de in Anspruch zu nehmen. Eine individuelle, gründliche Recherche kann nicht nur zu Einsparungen, sondern auch zu besseren Leistungen führen. Es ist immer klug, regelmäßig seinen aktuellen Tarif zu überprüfen, um sicherzustellen, dass man das Beste für sein Geld bekommt. Unsere Erfahrung bei KVoptimal.de macht uns zu einem verlässlichen Partner in solchen Entscheidungsprozessen.

FAQ: Typische Fehler nach einer PKV Beitragserhöhung

Sollte ich schon einmal vorsorglich kündigen?

Auch weil es durch das Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhungen so schön leicht geht, ist die vorschnelle und vorsorgliche Kündigung der PKV nie eine gute Idee, weil wichtige Altersrückstellungen damit verlorengehen und eine erneute Risikoprüfung nötig wird. Beitragserhöhungen können gern als Anlass dienen, den gewählten Tarif zu optimieren oder intern in einen anderen Tarif zu wechseln, der bei vergleichbaren Leistungen günstiger ist. Eine vorsorgliche Kündigung ist auch deshalb nicht empfehlenswert, weil immer erst eine passende Folgeversicherung gefunden werden muss. Je nach bestehendem Gesundheitsrisiko kann dies schwer werden. Wird diese nicht fristgemäß nachgewiesen, ist die Kündigung unwirksam – aber nicht immer für alle Tarifbausteine.

Unser Tipp: Eine Kündigung sollte immer erst nach einer Beratung erfolgen. Wir prüfen gern unverbindlich und kostenfrei für Sie, welche Optionen Sie haben.

Sollte ich das Tarifwechselangebot der DKV annehmen?

Zugegeben, die Tarifwelt der einzelnen Versicherer ist auch für Makler nicht immer leicht zu überblicken, für Laien wird es noch schwerer. An sich ist es eine gute Sache, wenn die Versicherer bereits mit der Ankündigung von Beitragserhöhungen Vorschläge mit Tarifalternativen schicken. Viel mehr als Standardangebote dürfen Versicherte hier allerdings nicht erwarten. Die besten Optionen für einen internen Tarifwechsel erhalten Sie nur in einer individuellen Beratung. Wir beraten Sie persönlich und individuell mit dem vollen Marktüberblick!

Ist es sinnvoll, der Beitragserhöhung zu widersprechen und den Versicherer auf Rückzahlung zu verklagen?

Glaubt man beim Thema „unrechtmäßige Beitragserhöhungen“ den eifrig ihre Dienste anbietenden Rechtsanwälten oder vertraut auf Medienberichte, die hier den Eindruck auf Erfolg erwecken können, wäre Ja wohl die richtige Antwort. Wir können hier jedoch nur abwinken. Bei den wenigen Fälle, in denen Versicherte erfolgreich auf Rückzahlung geklagt haben, handelte es sich laut Urteilsbegründung um Formfehler und nicht um Rechenfehler. Die Urteile haben also nicht in Frage gestellt, dass diese Erhöhungen materiell richtig und notwendig, insbesondere korrekt kalkuliert waren. In den Mitteilungen über Beitragserhöhungen wurde diese demnach häufig nicht ausführlich und transparent genug begründet. Wir raten von juristischen Schritten eher ab, auch weil die Mehrzahl der in der Folge angestrengten Verfahren zulasten der Versicherten endeten.

Betreffen Beitragserhöhungen bei der DKV nur Alte und Kranke?

Nein, die PKV-Beiträge steigen im Alter nicht automatisch an. Vielmehr kommen hier die Altersrückstellungen und sonstigen Sicherheitsmechanismen (siehe unten) zum Tragen. Diese sind in den zu Vertragsbeginn kalkulierten Beiträge gebündelt und sorgen dafür, dass die Beiträge möglichst stabil bleiben, bis ins hohe Alter. Äußere Faktoren wie Inflation, Zinsschwund, globale Krisen, demografischer Wandel sind vor allem für Beitragserhöhungen verantwortlich.

Darum können Sie weiterhin auf die DKV PKV vertrauen

Die DKV bietet allein mehr als 400 geschlossene Tarife und flexible Tarifkombinationen für einen internen Tarifwechsel von langjährig Versicherten. Als Spezialist für Versicherungen im Bereich Gesundheit stehen die Chancen nicht schlecht, gute Tarifalternativen zu finden bzw. einen Gesundheitsschutz nach Maß mit passenden Zusatzversicherungen für Beamte, Angestellte und Selbstständige zusammenzustellen.

Weiterhin profitieren die Versicherten der DKV von diesen allgemein gültigen „Sicherungsmechanismen“, die dabei helfen, die PKV-Beiträge auch im Alter stabil zu halten: