PKV Beitragserhöhung SDK zum 01.01.2021

Die SDK hat überraschenderweise dieses Jahr noch keine Äußerungen zu möglichen Anpassung der Beiträge bekannt gegeben. Die offiziellen Schreiben mit den vom Treuhänder final bestätigten Zahlen verschickt die Süddeutsche Krankenversicherung im November. Hier lesen Sie vorab, welche PKV-Tarife von einer PKV Beitragserhöhung im kommenden Jahr betroffen sein können, was überhaupt zu Beitragserhöhungen führt und wie Sie mit einem internen PKV-Tarifwechsel bei der süddeutschen Krankenversicherung noch zum Jahresende in einen günstigeren Tarif wechseln können.

Warum PKV-Beiträge steigen – Hintergründe zur PKV-Beitragserhöhung

Wie auch die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen erhalten Versicherte vom privaten Krankenversicherer im Schnitt alle zwei bis drei Jahre eine Beitragsanpassung. Neben Inflation und dem seit mehreren Jahren vorherrschenden Niedrigzins, der die wichtigen Renditen der privaten Krankenversicherer schmälert, sind es die steigenden Kosten im Gesundheitswesen (medizinischer Fortschritt, neue Behandlungs- und Diagnoseverfahren) sowie der demografische Wandel, die für die Beitragssteigerungen verantwortlich gemacht werden. Viele Versicherer leben aktuell von ihrer Substanz und Rücklagen. Beitragserhöhungen in der PKV waren und sind daher durchaus normal und in gewissem Rahmen von den Versicherten zu akzeptieren. Für alle, die sich vielleicht etwas „über das Ohr gehauen fühlen“ sei erklärt, dass nicht etwa die PKV-Unternehmen darüber entscheiden, ob ein Tarif bald mehr kostet. Für PKV Beitragserhöhungen gelten vom Gesetzgeber vorgegebene Schwellenwerte, die von einem unabhängigen Treuhänder der Krankenversicherungen freigegeben werden müssen. Liegen beispielsweise die tatsächlichen Leistungsausgaben bestimmte Prozentpunkte über den kalkulierten Ausgaben, decken also die bisherigen erhobenen PKV-Beiträge die Ausgaben nicht mehr, darf bzw. muss die PKV die Beiträge erhöhen.

 

Kann ich einfach in einen günstigeren Tarif wechseln? Wie Sie am besten auf PKV Beitragserhöhungen reagieren

Bei der SDK zu bleiben und wenn möglich in einen anderen, günstigeren Tarif zu wechseln ist nicht nur auf den ersten Blick die häufig beste Option, um seine Beiträge auch angesichts von angekündigten Beitragserhöhungen stabil zu halten. Welche Rechte haben denn die Versicherten der Krankenversicherung (PKV) wenn die Beiträge eine Anpassung erfahren? Seit 2009 hat der Gesetzgeber in § 204 Versicherungsvertragsgesetz (§204 VVG) den Versicherten der privaten Krankenversicherungen ermöglicht, den Tarif innerhalb der Gesellschaft zu wechseln – und zwar neu: ohne Verlust der Altersrückstellungen oder sonstigen erworbenen Rechte und nut mit bedingter und eingeschränkter Gesundheitsprüfung. Das ist auch der entscheidende Vorteil des internen Tarifwechsels gegenüber der Kündigung und dem Wechsel des Versicherers. Mit dem Sonderkündigungsrecht, das Ihnen mit der Beitragserhöhung zusteht, ginge die nämlich auch unkompliziert. Aber Kündigungen und der damit verbundene Anbieterwechsel sind gerade für langjährig Versicherte meist mit einem einen erheblichen Verlust verbunden. Altersrückstellungen können nur dem Basistarif entsprechend mitgenommen werden. Und auch die Einstiegsvoraussetzungen beim zukünftigen privaten Krankenversicherung sind meist ungünstiger, da eine erneute Gesundheitsprüfung Risikozuschläge und damit höhere Beiträge zur Folge haben, die der Versicherte ja vermeiden wollte.

 

Fazit: Sie müssen eine PKV Beitragserhöhung auch bei der SDK nicht einfach nur hinnehmen. Sie können prüfen lassen, ob sich ein interner Tarifwechsel, also ein Wechsel in einen anderen Tarif bei der SDK für Sie rechnet und die gewünschte finanzielle Entlastung bringt. Hierfür können Sie den Optimierungsprozess von unabhängigen Versicherungsexperten begleiten lassen, um den passenden Tarif zu finden, der nicht nur günstig, sondern auch in den Leistungen gut ist.

 

Die Vorteile vom internen unabhängigen Tarifwechsel bei Beitragserhöhungen des Krankenversicherers im Überblick:

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Wie lange dauert ein interner PKV-Tarifwechsel?

Der Zeitraum für den Wechsel in einen anderen Tarif ist von PKV zu PKV verschieden und bewegt sich ab der Auftragserteilung zwischen drei bis sechs Wochen. Das heißt, Sie könnten schon zum Jahresbeginn, also nahtlos mit der bevorstehenden Beitragserhöhung in einen anderen Tarif der SDK intern wechseln. Ein interner Tarifwechsel ist übrigens nicht altersabhängig. Gerade bei langjährig Versicherten fällt die Ersparnis bei einem internen Tarifwechsel höher aus. Eine Vorversicherungszeit von fünf Jahren bei einem Versicherer sollte aber mindestens bestehen, weil die bisher gebildeten Altersrückstellungen entscheidend sind.

Welche Tarife werden im Rahmen der private Krankenversicherung Beitragserhöhung 2021 voraussichtlich angepasst?

Über die Beitragserhöhung der Tarife sind noch keine Details bekannt, daher können aktuell noch alle Tarife der Krankenversicherung von einer Erhöhung betroffen sein:

Verkaufsoffene Tarife - Neukundentarife:

Ambulante Tarife:

Stationäre Tarife:

Dentale Tarife:

Geschlossene Tarife - Ausschließlich Bestandskunden

Ambultante Tarife:

Stationäre Tarife:

Dentale Tarife:

 

 

Alle Tarife der SDK Krankenversicherung:

PKV-Tarife: SDK

 

Zum Vergleich: So fiel die PKV Beitragsanpassung der SDK 2020 aus:
beitragserhöhung 2020: SDK

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