Tarifwechsel prüfen

PKV Beitragserhöhung 2022 der INTER

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Björn Kotzan
5. Oktober 2021
PKV Beitragserhöhung & Beitragsanpassung 2022 der INTER Krankenversicherung

Die 1968 gegründete Krankenversicherung der INTER Versicherungsgruppe bietet PKV-Tarife für Selbstständige, Angestellte, freie Berufe, Beamte, Kinder und Jugendliche sowie spezielle Angebote für Ärzte, Zahnärzte und Handwerker. Die globalen und wirtschaftlichen Entwicklungen nehmen jedoch erheblichen Einfluss auf die Krankenversicherer. So kommt es zum Leidwesen der Kunden wie bereits in den vergangenen Jahren auch 2022 wieder zu zahlreichen Beitragserhöhungen bei der INTER.

In welchen Tarifen der INTER Krankenversicherung werden die Beiträge 2022 erhöht?

2021 gab es einige Beitragsstabilitäten bei dem Privatversicherer. Der Tarif QualiMed Basis 300 U wurde sogar um bis zu zwei Prozent gesenkt. In den Exklusiv und Premiumtarifen hingegen führte VersichererErhöhungen um bis zu elf Prozent durch. Auch 2022 kann es wieder zu Beitragsanpassungen bei der INTER Krankenversicherung kommen, die Bestands- und Neukunden betreffen.

Diese Tarife könnten 2022 von einer Beitragserhöhung der INTER privaten Krankenversicherung betroffen sein

Ambulante Tarife

  • AH100/5,
    AH100/0,
    AH100/1,
    AH100/2,
    AH100/3,
    AH100/4,
    AH100/5
  • A110,
    A120,
    A210,
    A220

Stationäre Tarife

Dentale Tarife (Zahn)

Diese Tarife bleiben beitragsstabil

Zum Vergleich:INTER PKV Beitragserhöhung 2020/2021

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Was bedeutet die Beitragsanpassung der PKV konkret?

Versicherungsunternehmen müssen in regelmäßigen Abständen ihre Beitragskalkulationen überprüfen. Lassen sich dabei Abweichungen von bis zu fünf Prozent aufdecken, können sie ihre Beiträge erhöhen. Bei höheren Abweichungen sind sie sogar dazu verpflichtet. Dieses Vorgehen wird von einem unabhängigen mathematischen Treuhänder gegengeprüft und überwacht. Sobald seine Zustimmung vorliegt, informiert die Versicherung ihre Kunden. Bei der INTER werden die Informationen in der Regel im November versendet.

Was kann ich tun, wenn ich von einer Beitragserhöhung betroffen bin?

Die Menschen werden immer älter und der Niedrigzins sorgt dafür, dass kaum noch rentable Geldanlagen auf dem Kapitalmarkt möglich sind. Hinzu kommen die steigenden Kosten der Gesundheitsversorgung und die Auswirkungen der Corona-Pandemie. All diese Faktoren sind dafür verantwortlich, dass die Beiträge sowohl in der privaten wie auch bei den gesetzlichen Krankenversicherungen regelmäßig steigen. In der PKV kommt es zu Beitragserhöhungen von durchschnittlich 4,8 Prozent jährlich, was zu einer Verdoppelung der Prämie nach 20 bis 25 Jahren führt.

Doch können Privatversicherte ihren Erhöhungen entgegenwirken. Sie haben grundsätzlich die Möglichkeit, ihre Krankenversicherung aufgrund der steigenden PKV-Beiträge zu kündigen und zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Allerdings verlieren sie dabei nicht nur einen großen Teil ihrer Altersrückstellungen, wodurch die Prämie im Alter teurer wird. Auch müssen sie eine erneute Gesundheitsprüfung durchlaufen, wobei Vorerkrankungen zu Problemen führen können.

Eine weitere Option ist die Anpassung des bestehenden Versicherungsschutzes. Durch den Ausschluss von Leistungen, beispielsweise die Unterbringung im Einbettzimmer bei Krankenhausaufenthalten lässt sich eine Beitragsersparnis erzielen. Auch ein gestaffeltes Krankentagegeld, bei dem der Anspruch mit der Dauer der Krankschreibung steigt, kann die PKV-Beiträge um bis zu 20 Prozent reduzieren.

Außerdem haben PKV-Mitglieder die Möglichkeit, einen internen Tarifwechsel durchzuführen. Damit können sie bis zu 43 Prozent sparen.

Das ist der interne Tarifwechsel der privaten Krankenversicherung

Bei einem internen Tarifwechsel nach § 204 VVG bleiben Sie bei der INTER Versicherungsgruppe versichert. Doch wechseln Sie in einen anderen, preiswerteren PKV-Tarif. Wenn dieser keinen besseren Versicherungsschutz vorsieht als der bisherige Vertrag, verzichtet der Krankenversicherer auf eine Gesundheitsprüfung und auf Wartezeiten. Außerdem bleiben die bereits gebildeten Altersrückstellungen erhalten.

Ab dem 55. Lebensjahr versenden die Krankenversicherer obligatorisch Angebote für einen internen Wechsel. Doch handelt es sich dabei um standardisierte Angebote. Sie entsprechen nicht dem individuellen Bedarf der Versicherten und sind daher meist nicht zu empfehlen.

Sie können jederzeit einen internen Tarifwechsel anstreben, auch ohne eine Erhöhung der Beiträge. Allerdings sollten Sie darauf achten, einen geeigneten Alternativtarif auszuwählen. Dieser muss, wie bereits Ihre erste Absicherung, zu Ihrem persönlichen Versicherungsbedarf passen. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Wir prüfen für Sie, ob ein Tarifwechsel in Ihrem Fall sinnvoll ist und welche alternativen PKV-Tarife bei der INTER infrage kommen. Vereinbaren Sie hier einen Termin mit uns.

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