UKV mit Beitragserhöhung PKV zum 01.01.2019

Die Union Krankenversicherung (UKV) muss wie jede andere private Krankenversicherung jährlich sämtliche Tarife in Bezug auf die Beitragshöhe überprüfen, genauer ob die Beitragseinnahmen noch im kalkulatorisch korrekten Verhältnis zu den Leistungsausgaben stehen. Hier erfahren Sie, welche Tarife der UKV 2019 von Beitragserhöhungen betroffen sind beziehungsweise für welche Tarife die UKV Beitragsstabilität zugesagt hat.

 

Welche PKV-Tarife betrifft die Beitragserhöhung UKV zum 01.01.2019 voraussichtlich?

Für folgende Tarife hat uns die UKV vorab über Beitragserhöhungen informiert, ohne die konkreten Umfänge zu nennen. Sie betreffen nur Neuabschlüsse.

Kompakttarife

                                                                                                                       
Ebenfalls von Beitragserhöhungen betroffen sind einige Krankengeldtarife – auch hier gilt dies nur für Neukunden.

 

Welche Tarife im Neugeschäft der UKV bleiben für Erwachsene garantiert beitragsstabil?

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Wer entscheidet über eine Beitragsanpassung?

Obwohl vielleicht der ein oder andere Versicherte den Eindruck bekommt, dass die privaten Krankenversicherer scheinbar „nach Lust und Laune“ ihre Beitragsforderungen erhöhen, unterliegen diese in keinster Weise reiner Willkür. Vielmehr gehören Beitragsanpassungen zu den vom Gesetzgeber sehr streng regulierten und kontrollierten Prozessen. Zu den hier wirkenden gesetzlichen Vorschriften zählen folgende drei: das Versicherungsvertragsgesetz
(VVG), das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) und die Krankenversicherungsaufsichtsverordnung (KVAV).

Zunächst vergleicht jeder private Krankenversicherer die kalkulierten Leistungsausgaben mit den künftig erforderlichen. Weichen diese in Höhe des in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen festgelegten Prozentsatzes ab, müssen die Beiträge angepasst werden – also erhöht oder gesenkt werden. Das Gesetz gibt hier verschiedene Schwellenwerte vor, die überschritten sein müssen. Das heißt zum Beispiel, dass der Beitrag erst steigen darf, wenn die Kosten um mehr als zehn Prozent über den einkalkulierten Ausgaben liegen. Bei der kalkulierten Sterbewahrscheinlichkeit, die von der steigenden Lebenserwartung und den aktuellen Sterbetafeln abhängt, sind es fünf Prozent. Damit sind die teilweise sehr sprunghaften Beitragssteigerungen einzelner Tarife in den letzten Jahren erklärbar. Im nächsten Schritt überprüft ein vom Versicherer bestellter unabhängiger mathematischer Treuhänder, ein sogenannter Aktuar, die Berechnungen und muss der UKV Beitragsanpassung zustimmen. Außerdem überwacht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Richtigkeit der Beitragskalkulation.

 

Was kommt auf Sie als Bestandskunde der UKV durch die Beitragserhöhung PKV 2019 zu?

Auch wenn die UKV konkrete Pläne für Beitragserhöhungen und Informationen über beitragsstabile PKV-Tarife nur für das Neugeschäft mitgeteilt hat, können sich auch Bestandskunden daran orientieren. Da die Kalkulation immer auch auf den aktuellen Zahlen aus dem Bestand basiert, sollten auch bereits Versicherte bei der UKV in den genannten Tarifen mit entsprechenden Beitragsentwicklungen rechnen.

 

Sie sind voraussichtlich von einer Beitragserhöhung betroffen und suchen nach einer Möglichkeit, den Beitrag ohne Leistungseinschränkungen zu senken?

Dafür gibt es einen Namen: interner PKV-Tarifwechsel. Seit 2009 bereits ist es möglich und vom Gesetzgeber so durchgesetzt, das Privatversicherte ohne erneute Gesundheitsprüfung, ohne den Verlust der angesparten Altersrückstellungen und ohne auf die sonst erworbenen Rechte zu verzichten, in einen anderen Tarif intern wechseln dürfen. Das heißt, Sie würden bei der UKV bleiben und vor allem als langjährig Versicherter vom Wechsel in einen neuen, offenen Tarif mit häufig besseren Leistungen profitieren.

Sich dabei als Laie im komplexen Tarifgeflecht der UKV zurechtzufinden ist gar nicht so leicht.
Für Mitglieder ab 55 Jahren hat sich die UKV zwar laut den gemeinsam erarbeiteten Leitlinien zum unternehmensinternen Tarifwechsel dazu verpflichtet, Sie bei Beitragserhöhungen proaktiv über Tarifalternativen zu informieren, dennoch zeigt die Praxis, dass die Empfehlungen häufig nicht die besten Tarife mit dem meisten Einsparpotential aufzeigen. Das liegt wohl daran, dass die Beitragseinsparungen zu weniger Einnahmen des Versicherers führen und damit ein Interessenkonflikt besteht.

Versicherungsexperten wie KVoptimal.de arbeiten hingegen unabhängig und garantieren Ihnen, den günstigsten Tarif bei mindestens gleichwertigen Leistungen für Sie zu finden.

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