BBV: Von der Bayerischen Beamten Versicherung zu die Bayerische – ein Portrait

Die Bayerische Beamtenversicherung wurde 1858 als Pensions- und Leichenverein der Königlich bayerischen Staatseisenbahnen gegründet. Nach einigen Umbenennungen, u. a. in Sterbekasse bayerischer Staatsdiener, erhielt das Unternehmen 1972 seinen heutigen Namen. Der Sitz ist in München und dementsprechend typisch bayerisch ist ihr Leistungsversprechen „Versichert nach dem Reinheitsgebot“. Angelehnt an das historische Reinheitsgebot versprechen sie ihren Kunden, dass sie sich auf die Qualität der Angebote, der Services und der persönlichen Beratung verlassen können. Seit 2012 tritt die BBV unter der Marke "die Bayerische" am Markt auf.

 

BBV: Von der Bayerischen Beamten Versicherung zu die Bayerische – ein Portrait

Der neue Name Die Bayerische bildet das Tätigkeitsfeld noch treffender ab, da es bereits seit 1929 auf alle Berufsgruppen ausgeweitet wurde.

Zur Versicherungsgruppe Die Bayerische gehören neben der Bayerischen Beamten Lebensversicherung a.G. (Muttergesellschaft) die Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG und die Bayerische Beamten Versicherung AG als Kompositversicherer (Sachversicherer).

 

Die Rechtsform ist Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit a. G., das heißt, dass Gewinne ausschließlich dem Kunden zugutekommen, da es keine Fremdaktionäre gibt. Ursprünglich bot die BBV Leistungen in Bezug auf die Alters- und Hinterbliebenenabsicherung an. Das Produktportfolio ist mittlerweile breit gefächert. So bietet die Bayerische u. a. Kranken-Zusatzversicherungen in den Bereichen Zahngesundheit und Krankenhausaufenthalten oder Auslandsreise-Schutz an. Darüber hinaus hält die BBV auch Tarife in den Bereich Altersvorsorge, Leben, biometrische Risiken, Berufsunfähigkeit, schwere Krankheiten, Schaden, Haftpflicht, Unfall und Rechtsschutz vor.

 

Sie sind bei der BBV versichert?

Wir als unabhängige Versicherungsberatung empfehlen unseren Kunden etwa alle fünf Jahre einen internen Tarifwechsel prüfen zu lassen. Viele PKV-Versicherte wissen nicht, dass ihr Versicherer mittlerweile günstigere und oft sogar leistungsstärkere Tarife anbietet. Durch Ihr Tarifwechselrecht nach dem § 204 VVG (Versicherungsvertragsrecht) haben Sie die Möglichkeit innerhalb Ihrer Versicherung zu wechseln, ohne die bisher angesammelten Altersrückstellungen zu verlieren.

 

2016 – Die Bayerische in Zahlen

 

  • Beitragseinnahmen: 457 Millionen Euro
  • Versicherungsbestand: 210 886 Verträge (Stand 31.12.2015)
  • Rohgewinn: 75 Millionen Euro
  • Verwaltete Kapitalanlagen: 4,5 Milliarden Euro

 

Dem aktuellen Geschäftsbericht für 2016 lässt sich außerdem entnehmen, dass die Krankenzusatzversicherungen um 22 Prozent zulegten. Auch im für die Versicherungsbranche schwierigen vergangenen Jahr konnte Die Bayerische entgegen dem Markttrend auf nahezu allen Feldern Marktanteile dazu gewinnen. Entsprechend bewertete die Ratingagentur Assekurata das Unternehmen mit A+. Die sehr gute Bewertung basiert maßgeblich auf der vergleichsweise besonders hohen Eigenkapitalausstattung. Seit Jahren baut die BBV sein Eigenkapital kontinuierlich aus und verfügt daher über eine signifikant höhere Eigenkapitalquote als der Marktdurchschnitt, was sie als besonders sicher gelten lässt.

 

Noch interessant: Seit der letzten Saison ist Die Bayerische Haupt- und Trikot-Sponsor des Bundesliga-Zweitligisten TSV 1860 München.

 

 

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