Beitragsentlastungstarife in der PKV

Viele PKV-Kunden haben Sorge, wenn es um die Beiträge im Rentenalter geht. Dabei ist das Thema gar nicht kompliziert. Fast alle PKV-Unternehmen bieten sogenannte Beitragsentlastungstarife an. Gerade für Arbeitnehmer ein unschlagbares Modell um den Arbeitgeberzuschuss besser auszunutzen. Langfristige Sicherheit ist möglich. Wir zeigen wie es funktioniert.

 

Beitragsentlastungstarife in der privaten Krankenversicherung

Auch wenn sich die Leistungen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung häufig stark unterscheiden, lässt sich der Beitrag einfach vergleichen. Im Jahr 2017 liegt der Höchstbeitrag der gesetzlichen Kasse über 750 Euro monatlich. PKV-Kunden zahlen, gerade in jungen Jahren, deutlich weniger. Die Ersparnis ist mehr als deutlich. Beispiel: Der Versicherer Signal nimmt für einen guten Komfortschutz (Wahlleistungen, 2.100 Euro Lohnfortzahlung, 480 Euro Selbstbehalt, Pflegeversicherung) folgende Beiträge:

  • Kunde 30 Jahre: 491 Euro - Ersparnis zur Kasse: 260 Euro
  • Kunde 35 Jahre: 533 Euro - Differenz zur Kasse: 217 Euro
  • Kunde 40 Jahre: 583 Euro - Differenz zur Kasse: 167 Euro
  • Kunde 45 Jahre: 646 Euro - Differenz zur Kasse: 104 Euro

Nach dem 45. Lebensjahr sollte nur mit solider Altersvorsorge in das PKV-System gewechselt werden.

Mit 30 Jahren (Eintrittsalter) spart ein Kunde im direkten Vergleich, bei wesentlich besseren Leistungen, ca. 110.000 Euro Beiträge ein. Diese Summe wird zum Rentenbeginn oft vergessen. 

 

Ein PKV-Vertrag besticht durch Leistungen und nicht durch den Beitrag

Gerade Arbeitnehmer beschenken nicht nur sich selbst durch einen günstigen Beitrag, sondern auch den Arbeitgeber. Dabei ist der Vorteil des Arbeitgeberzuschusses kaum in Worte zu fassen. Es werden finanzielle Zuwendungen verschenkt, welche in einem direkten finanziellen Vorteil umgewandelt werden können. 

PKV Arbeitgeberanteil: Welche PKV-Beiträge sind zuschussfähig?

 

Der Arbeitgeber investiert und der Arbeitnehmer spart

Im Rentenalter fällt der Arbeitgeberzuschuss weg. Wer sich nicht rechtzeitig informiert, wird im Rentenalter eine teure Überraschung erleben. Es gibt zwei gute Wege, welche beide 100% sicher sind. Ganz ohne Verlustrisiko. Der Entlastungstarif ist davon ein Weg.

Beitragsentlastungstarife bieten fast alle Versicherer an. Der Vorteil: diese Tarife sind arbeitgeberzuschussfähig und können in der Leistungshöhe der Lebensphase angepasst werden. Auch wenn diese Tarife nur für einen gewissen Zeitraum bespart werden, führt die Ansparung im Rentenalter zu einer Beitragsreduzierung. Diese Tarife kosten für einen 40jährigen Kunden bei allen Versicherern ähnlich viel:

  • AXA 200 Euro Entlastung im Rentenalter: 79,80 Euro monatlich. *
  • DKV 200 Euro Entlastung im Rentenalter: 74,04 Euro monatlich. *
  • Signal 200 Euro Entlastung im Rentenalter: 73,92 Euro monatlich. *

*50% der Kosten trägt der Arbeitgeber. Bitte Tarifbedingungen beachten und am besten dazu beraten lassen.

Neuer Höchstbetrag für den Arbeitgeberzuschuss PKV 2017 

 

Auf PKV-Versicherer kein Verlass

Die Versicherer helfen leider nur ungenügend. Zu viele Kunden, zu wenige Berater. Die Gothaer stellt sogar zum 01.04.2017 den Entlastungstarif SAFE ein. Ersatzlos gestrichen. Bei der AXA hingegen haben viele Kunden diesen Tarif (BEA) gewählt. Die Allianz bietet sogar einen Tarif gegen Einmalbeitrag an. Viele Möglichkeiten. Wir helfen gerne weiter. Oft werden diese Tarife auch kritisiert: zu wenig Rendite. Hier geht es aber nicht um einen maximalen Gewinn, sondern planbare PKV-Beiträge im Rentenalter.

Der zweite Weg ist die Riester-Rente. Zulage und Steuervorteil bestechen. Dazu maximale Sicherheit. Bei Fragen dazu können Sie uns jederzeit gerne ansprechen. Wir helfen weiter.

PKV-Beitragsentlastung durch Riester-Rente

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