HanseMerkur mit bestem Konzernergebnis der Unternehmensgeschichte

Im Mai legte die HanseMerkur ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2016 vor und damit das insgesamt beste Konzernergebnis in der Geschichte des Traditionsversicherers aus Hamburg. So stieg allein das Konzern-Eigenkapital im letzten Jahr um 73,2 Millionen Euro auf den Rekordwert von 426 Millionen Euro. Die exzellente Gewinnsituation der HanseMerkur wird außerdem im Jahresüberschuss nach Steuern deutlich, dessen Wert sich auf 55,3 Millionen Euro beläuft. Lesen Sie hier mehr über die aktuellen Geschäftszahlen des privaten Versicherers HanseMerkur und den Hintergründen zum Erfolg.

HanseMerkur mit bestem Konzernergebnis der Unternehmensgeschichte

Eine wichtige Kennzahl aus den 2016 Bilanzzahlen sind die laufenden Beiträge, die mit 4,1 Prozent deutlich über dem Branchenschnitt (+1,2%) lagen. Zudem lag der Bestand an Kapitalanlagen mit rund 7,5 Milliarden Euro erstmalig über der 7-Milliarden-Schwelle.

Im Bereich des Neugeschäfts verzeichneten sowohl die Hauptsparte Krankenversicherung (+6,8%) als auch der Kompositbereich (+23,1%) und die Reiseversicherungssparte (+2,0%) ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt. Genauer gesagt stiegen die Beitragseinnahmen bei Gesundheit und Pflege 2016 um 5,1 Prozent (4,0 % über dem Branchenwert). Der Netto-Neuzugang lag bei 7.441 Personen in der privaten Krankheitskostenvollversicherung.

 

In der wachsenden Sparte Reise und Freizeit konnte die HanseMerkur ihre Position als zweitgrößter deutscher Reise-Versicherer festigen. Der größte Anteil entfiel mit 82 Millionen Euro auf Reiserücktrittsversicherungen und Reisekrankenversicherungen. Beim Kundenbestand ist die Zahl von 10 Millionen erstmals in Reichweite: er stieg um rund 300.000 auf 9,6 Millionen Versicherte.

 

Das Rekordergebnis 2016 der HanseMerkur im Überblick:

 

  • Laufende Beiträge um 4,1 Prozent deutlich über Branchenschnitt (+1,2 %)
  • Eigenkapitals auf historisch höchstem Wert von 426,0 Millionen Euro
  • Mit 269,9 Millionen Euro bestes Konzernergebnis erreicht
  • 55,3 Millionen Euro Jahresüberschuss
  • Kapitalanlagen erstmals über 7 Milliarden Euro
  • Starke Vertriebsentwicklung: marktüberdurchschnittliches Neugeschäftswachstum in der Krankenversicherung mit 6,8 Prozent (Netto-Neuzugang in der Kranken-Vollversicherung von 7.441 Personen)
  • 10 Mio. Kunden in Reichweite: Bestand wächst um 300.000 Versicherte auf 9,6 Millionen

 

Wie sind die Erwartungen an 2017?

Bereits die Zahlen des ersten Quartals in 2017 lassen erkennen, dass der allgemeine Wachstumstrend vor allem in der Kranken-, Komposit- und Reiseversicherung anhält. Bis einschließlich März konnte die HanseMerkur ihre Beiträge um 4,5 Prozent steigern, wobei die Auslandsreise-Krankenversicherung sogar einen Zuwachs von 10,7 Prozent erbrachte. Einzig die Sparte Lebensversicherung geht zurück. Das Unternehmen begründete dies mit ihrer Stand-by-Strategie, bei der Konsolidierung vor Wachstum steht.

 

Die Ziele für 2017: Fortsetzung des Wachstumskurses in allen Geschäftsfeldern mit Ausnahme der Lebensversicherung. In einem Interview der Fachportal Versicherungswirtschaft-heute.de äußerte sich der Vorstandsvorsitzende Eberhard Sautter zu seinen Erwartungen an die Entwicklung in 2017: „Mit Ausnahme des Geschäftsfeldes Risiko- und Altersvorsorge, wo bei uns Konsolidierung vor Wachstum geht, und wir erst mittelfristig wieder zulegen werden, sehen wir in allen Geschäftsfeldern wie der Kranken- und Pflegeversicherung, im Sach- und Kompositgeschäft, dem Assetmanagement sowie in der Reiseversicherung, wo die Zeichen auf Internationalisierung stehen, exzellente Wachstumschancen.“

 

Sie möchten auch vom dem Wachstum profitieren? Wussten Sie eigentlich, dass Sie jederzeit in einen anderen Tarif innerhalb Ihrer privaten Krankenversicherung wechseln können? Unabhängige Tarifoptimierer wie KVoptimal.de finden für Sie geeignete Tarife, bei denen ein interner Wechsel wirklich lohnt und Sie bei mindestens gleicher Leistung häufig den Beitrag deutlich reduzieren können.

 

Kriterien für den Erfolg der HanseMerkur

Weiterhin beschreibt Sutter die Anlagestrategie der HanseMerkur in Zeiten von Niedrigzinsen wie folgt: „Wir haben unsere Invests mehr auf Sachwerte wie Aktien und Immobilien ausgerichtet. In der Lebensversicherung ist es sicherlich anspruchsvoll, die Zinszusatzreserve (ZZR) zu bedienen. Aber wir sind in unserer Lebensversicherung in der komfortablen Situation, nach Einrechnung der ZZR nur noch mit einem Durchschnittszins im Bestand von 2,05 Prozent rechnen zu müssen. Das ist sicherlich ein Spitzenwert im Lebensversicherungsmarkt.“ Zum Erfolgsrezept für die anhaltend positive Entwicklung der HanseMerkur wird häufig noch das einzigartig große Vertriebssystem gezählt.

 

Nicht verschwiegen werden dürfen in dem Zusammenhang auch kritische Stimmen. Nach Recherchen der Zeit gibt es bei Beteiligungen der HanseMerkur interne Probleme. Zudem ist die HanseMerkur Partner und Geldgeber für das mittlerweile insolvente Leipziger Unister AG. Hier sind die wirtschaftlichen Folgen für die HanseMerkur noch nicht vollständig absehbar.

 

HanseMerkur – traditionell gute Krankenversicherung aus dem Norden

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe mit Sitz in Hamburg feierte 2015 ihr 140-jähriges Bestehen. Das Vorgängerunternehmen Hanseatische Krankenversicherung VVaG wurde 1875 gegründet. Später dazu kam die Hanse-Krankenschutz VVaG, die 1936 gegründet wurde. 1969 wurden die Unternehmen zur HanseMerkur Krankenversicherung aG (HMK aG) zusammengeführt, der Muttergesellschaft der HanseMerkur Versicherungsgruppe. 2008 gründet die HMK aG die HanseMerkur Krankenversicherung AG. Das Unternehmen ist die letzte eigenständige Versicherungsgruppe in Hamburg, die bundesweit tätig ist.

 

Die Hauptsparte liegt nach wie vor im Bereich Krankenversicherung – sowohl als Vollversicherung und auch traditionell als privater Ergänzungsversicherungsschutz. So war die HanseMerkur 1989 der erste private Krankenversicherer, der die Leistungskürzungen der damaligen Gesundheitsreform mit dem Tarif ES ausglich. Eine führende Rolle nimmt die HanseMerkur auch bei der Erstattung der immer stärker nachgefragten naturheilkundlich-medizinischen Leistungen ein.

 

 

 

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