PKV: Wie wichtig ist eine Beratung wirklich?

Die Verbraucher, in diesem Falle die Versicherten in einer privaten Krankenversicherung, werden immer mündiger. Ein Grund dafür: Im digitalen Zeitalter stehen einfach mehr Informationen zur Verfügung. Auf die Versicherungsbranche angewendet, bedeutet es, dass die Versicherten sich im Vorfeld von Vertragsschlüssen umfassend online über mögliche PKV-Anbieter und Tarife informieren können. Der mündige Verbraucher macht sich selbst schlau und schließt seine Verträge, wenn möglich, am liebsten online ab.

 

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Doch angesichts hunderter verschiedener Tarife der unterschiedlichen privaten Krankenkassen ist es gar nicht so leicht beziehungsweise eigentlich unmöglich, sich einen Überblick zu verschaffen beziehungsweise diesen zu behalten. Das System der privaten Krankenversicherungen ist auch abseits des Tarifgeflechts äußerst komplex und jeder Versicherte hat individuelle Bedürfnisse. Warum also eine Beratung zu PKV-Tarifen nach wie vor unabdingbar ist, was eine gute Beratung ausmacht und wo Sie diese finden, zeigen wir Ihnen in unserem Beitrag.

PKV: Wie wichtig ist eine Beratung wirklich?

Für die große Mehrheit der Deutschen ist es mittlerweile vollkommen normal, sich online Informationen einzuholen. Mehr als ein Drittel aller Versicherten haben sogar schon einmal eine Versicherung online abgeschlossen. Was bei einfachen Versicherungen wie einer Auslandsreiseversicherung mit geringen Beiträgen und unkomplizierten Kündigungsmodalitäten vielleicht noch überschaubar ist, lässt Versicherte bei Krankenvollversicherungen schnell an ihre Grenzen stoßen. Hier gibt es nämlich dutzende Tarife (je Anbieter!), die meist im Baukastensystem modular ergänzt werden können.

Hilfreiche Informationen und Beispiele zu fehlerhaften PKV-Beratungen.

Auch die Bundesregierung plädiert für eine Beratung zu Versicherungsthemen. Auf eine Kleine Anfrage der Linken, komme es demnach nicht nur auf eine angemessene Information und Datenlage an, sondern auch auf die Beratung der Verbraucherinnen und Verbraucher. Wie auch bei Finanzprodukten unterliegen die Versicherer strenger staatlicher Kontrolle. Die für private Krankenkassen zuständige Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) ist hauptsächlich dafür verantwortlich, die Zahlungsfähigkeit der Versicherungen zu gewährleisten, wofür sie verschiedene Kontrollmechanismen installiert hat und Anforderungen vorgibt. Individuelle Hilfe und Raum für Fragen bieten die verschiedenen Beratungsinstanzen in der PKV-Branche in unterschiedlichem Maße, die wir Ihnen hier vorstellen.

Die Beratungslandschaft der Versicherungsbranche in Deutschland

Die Beratungsleistungen sind so vielfältig wie die Beratungslandschaft an sich. Zu einer guten Beratung gehört allgemein die Prüfung, Vereinbarung und Änderung von Policenverträgen. Im Einzelnen sind es die spezifische Risikoanalyse, das Prüfen der gegenwärtigen Versicherungen, das Aufstellen eines individuellen Versicherungskonzeptes orientiert an dem jeweiligen Versorgungsbedarf – hier werden Versorgungslücken geschlossen und Doppelversicherungen identifiziert. Dazu gehört auch bei Bedarf die Kommunikation mit dem Versicherer zum Beispiel bei Kündigungen oder Vertragsumstellungen.

 

Im Status mehr oder weniger unabhängig, können sich privat Krankenversicherte in Deutschland von diesen vier Beratungsinstanzen beraten lassen:

  1. Versicherungsmakler
  2. Versicherungsvertreter / Versicherungsvermittler
  3. Versicherungsberater / Honorarberater
  4. Verbraucherzentralen

 

Der Versicherungsmakler arbeitet im Gegensatz zum Versicherungsvermittler grundlegend unabhängig von Versicherungsunternehmen. Auf der Basis seiner umfangreichen Marktkenntnis kann er eine neutrale und unabhängige Bewertung Ihres tatsächlichen Versicherungsbedarfes ermitteln und Ihnen die passenden Tarife anbieten. Handelt es sich um alte Verträge, kann der Versicherungsmakler überprüfen, ob diese heute noch marktfähig sind. Zu einer guten Beratung gehört auch, von ungeeigneten Produkten abzuraten und stattdessen Alternativen zu empfehlen. Die Vergütung erfolgt durch den Versicherer, der individuelle Courtagen zahlt. Bei einigen Tätigkeiten kann der Versicherungsmakler außerdem ein individuelles Modell als Kundenvergütung vereinbaren.

Der Versicherungsvermittler beziehungsweise -vertreter ist hingegen ganz eindeutig abhängig von einem oder mehreren Versicherungsunternehmen und vermittelt auch nur dessen Produkte. Der ratsuchende Versicherte kann hier eine Beratung erwarten mit Angeboten aus einem begrenzten Produktangebot, angeboten von einem Vermittler, der finanziell abhängig von den Versicherungen ist und dadurch nicht immer nur im Interesse des Versicherten handeln könnte. Die Vergütung erfolgt durch den Versicherer, der individuelle Provisionen zahlt.

Die Versicherungsberatung ist unabhängig und neutral, ganz einfach, weil kein finanzielles Interesse besteht. Dadurch, dass die Vergütung (Honorar) der Beratung durch den Versicherten direkt erfolgt – und zwar unabhängig davon, ob ein Vertragsabschluss zustande kommt – wird eine wirklich neutrale Beratung garantiert. Der Versicherungsberater hat keine vertragliche Bindung an ein Versicherungsunternehmen. Obwohl er nur eine Beratungsleistung erbracht und nicht vermittelt hat, müsste der Versicherer dem Versicherungsberater dennoch eine Provision zahlen. Um dies zu umgehen, verlangen einige Krankenversicherer von neuen Kunden eine Bestätigung, dass diese vorab nicht von einem Versicherungsberater beraten worden seien.

Auch Verbraucherzentralen dürfen beraten. Sie arbeiten unabhängig von Versicherungen, da die Vergütung über die Mitgliedsbeiträge sowie teilweise über feste Honorare erfolgt. Hier sollten Kunden die fachliche Qualifikation des Mitarbeiters prüfen, da diese anders als Versicherungsvertreter, - makler und - berater haben. Hier kann also auch ohne die nötige Qualifikation Rat gegeben werden, die Haftung ist jedoch nicht so weitreichend für fehlerhafte Aussagen oder spätere Ansprüche des Kunden.

Warum eine Beratung zu PKV-Themen wirklich wichtig ist

„Unkooperative“ Versicherungsunternehmen
Versicherungen sind zum Teil sehr mächtige Unternehmen mit langer Tradition. Gerade neueren Errungenschaften des Verbraucherschutzes wie dem internen Tarifwechsel oder dem aktuellen Fall von Kündigungen von Lebensversicherungen aufgrund fehlerhafter Widerrufsbelehrungen, reagieren Versicherungen häufig erstmal abwehrend. Kompetente Versicherungsexperten helfen, mögliche Abwiegelversuche und Hinhaltetaktiken zu erkennen. Sie kennen Ihre Rechte und unterstützen Sie dabei, diese auch durchzusetzen. Es gibt sicherlich auch Versicherer die in bei gewissen Kundenanlieen im Rahmen Ihrer fachlichen Möglichkeiten standartisierte Kundenprozesse kundenfreundlich abbilden, allerdings ist dem Kunden als Laie die Überprüfung kaum möglich und zuzumuten.

„Versicherungsdschungel“ – Durchblick in der unübersichtlichen Versicherungslandschaft
Der Versicherungsmarkt hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Staatliche Leistungen wie Rente oder Gesundheitsleistungen werden immer weiter eingeschränkt oder gar gestrichen (Sterbegeld). Um diese Lücken zu schließen gilt es, privat vorzusorgen mit privaten Krankenzusatzversicherungen oder Altersvorsorgen. Es darf also nicht wundern, dass Krankenversicherer zum Teil eine riesige Auswahl an Tarifen anbieten. Das komplexe Tarifsystem eines Versicherers geschweige denn ein Vergleich mehrerer Anbieter ist ohne entsprechende Fachkenntnis und ohne Marktüberblick inklusive der Entwicklungen vom normalen Verbraucher nicht zu leisten. Ausgewiesene Versicherungsexperten wie das Team von KVoptimal.de verfügen über eine exzellente Qualifikation, um die Beratungsleistungen auch in hoher Qualität zu erbringen.

Wir verfügen über eine jahrzehntelange Expertise vor allem im Bereich der biometrischen Risikoberatung. Dazu zählen unter Anderem die private Krankheitskostenvollversicherung - zus KVoptimal.de arbeitet unabhängig und orientiert an Ihren Bedürfnissen. Überzeugen Sie sich von unserer Leistung und fordern Sie Ihr
kostenfreies Gutachten für Ihre persönliche Beratung an.

Fazit

Gesundheit ist das höchste Gut: Die Beratung von Krankenversicherungen, Berufsunfähigkeitsabsicherung und Altersvorsorge gehört in dieselbe Kategorie wie der Kauf von Finanzanlageprodukten oder die Beratung in Rechtsfragen.

Was nichts kostet, ist nichts wert: Grundsätzlich sind alle Beratungsleistungen aller vier Beratertypen kostenpflichtig, nur werden sie nicht immer separat ausgewiesen und direkt von Ihnen gezahlt. Bei Versicherungsvertretern werden sie aus den monatlichen Beiträgen für die neu abgeschlossenen Versicherungen finanziert. Der Vorteil einer Beratung gegen Honorar ist der, dass der Berater unabhängig von anderen Interessen arbeiten kann und Sie die wirklich geeignetsten Optionen erhalten sollten. Außerdem ist transparent, wie teuer die Beratung war und Sie können entscheiden, ob es das Wert war.

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