Der 25. Geburtstag bedeutet für die meisten Studierenden den Wegfall eines wichtigen finanziellen Vorteils: ihre kostenlose Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) endet.Jetzt können sie entscheiden, ob sie gesetzlich versichert bleiben wollen oder in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Die PKV bietet viele Vorteile, vor allem bei den Leistungen und oft auch bei der Beitragshöhe. Wie sich Studenten ab 25 besonders günstig privat krankenversichern können, lesen Sie hier.
Mit 25 in die PKV wechseln: So gehts!
Wer sich im Studium nach dem Ende der Familienversicherung entscheidet, in die private Krankenversicherung zu wechseln, muss sich zunächst von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen. Dafür gibt es eine enge Frist: Der Befreiungsantrag muss innerhalb von drei Monaten nach dem 25. Geburtstag z. B. bei der alten Krankenkasse gestellt werden.
In der PKV bleiben
Wer mit 25 bereits privatversichert ist, kann bis zum Alter von 30 Jahren im günstigeren Studententarif bleiben – einige Versicherungen bieten sogar bis 39 Jahre spezielle Ausbildungstarife an. Studententarife bieten oft eine feste, altersabhängige Beitragsstaffelung. Das heißt, der Beitrag steigt altersabhängig in regelmäßigen Abständen an.
Studententarife sind meist günstiger als Normaltarife. Eine Vollversicherung kostet um die 130 Euro. Es gibt auch günstigere Angebote, für die häufig ein höherer Selbstbehalt vereinbart wurde.Altersrückstellungen, also ein finanzielles Polster für stabile Beiträge im Alter, müssen inzwischen für alle Versicherten ab 21 gebildet werden.
Die monatlichen Beiträge zur Studentenversicherung in der PKV liegen je nach Versicherungsunternehmen, Alter, Leistungsumfang, Vorerkrankungen zwischen unter 100 € und über 200 €.
Zum Vergleich: Gesetzlich versicherte Studierende zahlen in die einheitlich geregelte Krankenversicherung der Studenten (KVdS) 87,38 Euro zuzüglich des kassenindividuellen Zusatzbeitrags, der 2026 bei durchschnittlich 2,9 Prozent liegt.
Beihilfeberechtige ab 25 Jahren
Auch für beihilfeberechtigte Studierende ändert sich mit dem 25. Geburtstag einiges. Bisher haben sie 80 Prozent der Krankheitskosten vom Dienstherrn bzw. der Beihilfestelle ihrer Eltern erstattetbekommen – und nur für die verbleibenden Kosten einen günstigen privaten Beihilfetarif abgeschlossen. Da die Beihilfeberechtigung allerdings nur solange besteht, wie die Eltern Kindergeld erhalten,müssen sich Kinder von Beamten und Beamtinnen spätestens mit 25 in einem Studententarif in der privaten Krankenversicherung versichern.
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Wie finde ich die richtige PKV fürs Studium?
Anders als bei der gesetzlichen Krankenkasse bieten die privaten eine viel größere Auswahl an Tarifen und Zusatzbausteinen. Das Motto könnte lauten: „Gesundheitsschutz nach Maß“ statt„Gesundheitsschutz von der Stange“. Um im Studium bzw. mit 25 die richtige private Krankenversicherung zu finden, gilt es zu vergleichen und den geeignetsten Anbieter und Tarif zu finden entsprechend dem Alter, Gesundheitszustand und den gewünschten Leistungen. Bei der Entscheidung können Tarifvergleich-Portale, spezialisierte Beratungen oder die Unterstützung von ungebundenen und hochspezialisierten Versicherungsprofis helfen.
Die private Studentenversicherung sollte sowohl zu den individuellen Bedürfnissen als auch zur finanziellen Situation passen.
Darauf können Sie bei der Wahl der Studentenversicherung achten:
- Die Kosten: Die Versicherer gestalten die Tarife und Beitragshöhen selbst, was zu großen Kostenunterschieden führt. Ein Vergleicht lohnt, um Tarife mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.
- Der Leistungsumfang: Deckt der Tarif alles ab, worauf ich Wert lege? Im Krankheitsfall teure und daher relevante Leistungen sind beispielsweise Zahnersatz, Psychotherapie oder alternative Heilmethoden. Beinhaltet der Studententarif einige verzichtbare Leistungen? Auch aus Kostengründen sollte sorgfältig überlegt werden, welche Leistungen im Tarif enthalten sein sollten – und welche nicht.
- Die Extras: Einige Versicherer bieten zusätzliche Tarife oder Zusatzbausteine für Studierende an, die interessant sein können.
- Die Flexibilität: Irgendwann ist das Studium abgeschlossen und da wäre es ggf. sinnvoll, wenn der Tarif falls gewünscht fortgesetzt werden kann.
4 Tipps: So lässt sich bei den PKV-Beiträgen im Studium sparen
Studieren muss man sich leisten können. Die Kosten vor allem für die Miete, aber auch für Strom, Gas, Essen etc. sind in den letzten Jahren rasant gestiegen. Jeder Euro weniger an Fixkosten hilft, also auch eine möglichst günstige private Krankenversicherung für Studierende. Diese vier Tipps sollten sie kennen:
# 1 BAföG-Zuschuss
Wer BAföG unterhalb des Höchstsatzes bezieht, kann einen Zuschuss zu den Kosten für die private Kranken- und Pflegeversicherung beantragen. Monatlich sind bis zu 102 Euro für die private Krankenversicherung und 35 Euro für die Pflegeversicherung drin. Ab 30 Jahre erhöht sich der Zuschuss noch einmal.
#2 Selbstbeteiligung
Wer bereit ist, einen Teil der Kosten für die medizinische Versorgung selbst zu zahlen, kann sparen. Dazu wird eine sogenannte Selbstbeteiligung bzw. ein Selbstbehalt als vertraglich festgelegte Höchstsumme der Eigenleistungen vereinbart. Für Studierende ist das häufig eine gute Option, da sie im Allgemeinen gesünder sind und keine regelmäßige ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Die Höhe vom Selbstbehalt sollte nur so hoch sein, dass er im Falle einer Behandlung zu jeder Zeit bezahlbar ist.
#3 Beitragsrückerstattung
Wer es schafft, ein Jahr lang keine Rechnung bei der privaten Krankenversicherung einzureichen – also entweder keine Leistungen in Anspruch nimmt oder sie selbst zahlt – kann einen Teil der PKV-Beiträge zurückerhalten. Die Option Beitragsrückerstattung quasi als eine „Belohnung für gesundheitsbewusstes Verhalten“ ist durchaus attraktiv und kann mehrere hundert Euro betragen. Allerdings ist sie auch freiwillig und hängt auch vom wirtschaftlichen Erfolg des Versicherers im betreffenden Jahr ab.
#4 Unabhängige Beratung und regelmäßiger Tarifcheck
Bei allen Versicherungen und Verträgen z. B. mit Stromversorgern, Netzanbietern etc. ist es sinnvoll, regelmäßig zu checken, ob sie noch zum Lifestyle passen bzw. ob Mitbewerber attraktivere Angebote bieten. Auch Studententarife in der privaten Krankenversicherung können optimiert sowie intern oder extern gewechselt werden. Da erst geringe Altersrückstellungen gebildet wurden, ist ein Wechsel – falls gewünscht – sogar besonders unkompliziert und flexibel möglich.
Fazit: Welche PKV für Studierende ab 25?
Auch Studierende sind in einer privaten Krankenversicherung umfassend und leistungsstark versichert. Wer mit 25 einen geeigneten PKV-Tarif sucht, findet mehr als Basisleistungen, sondern viele Extras und Zusatzbausteine, die sich an den individuellen Bedürfnisse anpassen lassen.
Die ungebundenen Versicherungsprofis von KVoptimal.de arbeiten transparent und nachvollziehbar. Sie helfen Ihnen gern dabei, in einen günstigeren und nachhaltig beitragsstabilen neuen PKV-Tarif zu wechseln. Gern begleiten wir Sie beim internen Tarifwechsel, mit dem Sie nachhaltig sparen können.



