Wie funktioniert Viagra und welche Generika gibt es?

In Europa wurde 2008 das Medikament Viagra zur Behebung der erektilen Dysfunktion zugelassen. Seitdem ist der Wirkstoff Sildenafil in 120 Ländern der Erde vertreten. Das Tabuthema Impotenz rückt ins Licht der Öffentlichkeit. Wir erklären, wie Viagra funktioniert und welche Generikapräparate es gibt.

Die Wirkung von Viagra ist vielen Menschen unklar und häufig wird die Funktion von sexuellen Stärkungsmittel falsch interpretiert. Bei sexueller Erregung setzen Nervenimpulse einen Signalmechanismus in Gang und der Botenstoff (cGMP) wird ausgeschüttet. Dieser Botenstoff führt zu einem anschwellen des Schwellkörpers.

Durch einen weiteren Prozess wird dieser Botenstoff wieder abgebaut. Der Wirkstoff Sildenafil verhindert den Abbau und ermöglicht so die Erektion. Ohne sexuelle Erregung funktioniert Viagra nicht. Der Wirkstoff wird im Körper schnell aufgenommen und kann bereits nach 30 Minuten seiner Wirkung entfalten. In jedem Fall sollte vor Einnahme ein Arzt konsultiert werden. Was in Deutschland aber auch üblich ist, denn dieses Präparat ist verschreibungspflichtig. Die Wirkungsdauer hält ca. 8 Stunden an. Häufig sind Hautrötungen Nebenerscheinung.

 

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Welche Generika und Ersatzprodukte gibt es?

Neben Viagra gibt es auch noch Cialis und Levitra. Die Wirkstoffe Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil unterscheiden sich l und können deswegen unterschiedliche Nebenwirkungen haben. Im Internet gibt es Datenbanken, in denen alternative Präparate auffindbar sind. Selbst Pfizer (Entwickler) bietet mittlerweile ein Generika von Viagra (Sildenafil Pfizer) an. Aber auch Hersteller wie Ratiopharm oder Stada bieten Alternativen an.

Die Preise variieren stark und ein Vergleich der verschiedenen Produkte kann finanzielle Vorteile bieten. Nur wenige PKV-Versicherer übernehmen die Kosten für solche Medikamente „WIR SAGEN IHNEN WELCHE“. Deshalb können Ärzte am besten über Vor- und Nachteile der einzelnen Lösung informieren.

Wann sollten Sie Viagra nicht nehmen?

Nach wie vor gilt, in jedem Einzelfall sollten Sie den Arzt konsultieren, die nachfolgende Auflistung ist nicht vollzählig und dient nur einer groben Übersicht. Generell gilt, das Viagra zu meiden ist,

  • wenn Sie innerhalb der letzten sechs Monate einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten.
  • Bei Magengeschwüren
  • Bei Nierenerkrankungen
  • Bei Leukämie
  • Bei HIV
  • Und: Wenn Sie eine Frau sind!
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