Kündigung der GKV / PKV

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Kündigung der GKV / PKV
Die Kündigung bei einer gesetzlichen Krankenversicherung ist erst nach einer Wartezeit von 18 Monaten möglich. Bei einer ordentlichen Kündigung beträgt die Kündigungsfrist zwei Monate. Dabei ist nicht nur das Kündigungsschreiben, sondern auch die Mitgliedsbescheinigung vom neuen Versicherer beim bisherigen Krankenversicherer vorzulegen. Das Recht auf eine Sonderkündigung besteht, wenn erstmals ein Zusatzbeitrag verlangt oder der bisherige Zusatzbeitrag erhöht wird. Die Wartezeit von 18 Monaten muss hierbei nicht eingehalten werden, aber es empfiehlt sich eine rechtzeitige Kündigung, am besten in dem Monat, in dem der Zusatzbeitrag verlangt oder erhöht wird. Bei der Kündigung einer privaten Krankenversicherung gilt eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Die private Krankenversicherung sollte erst gekündigt werden, wenn man von der neuen Versicherung eine Aufnahmeerklärung erhalten hat. Bei verschiedenen Versicherer ist aber eine Mindestvertragslaufzeit von 3 Jahren vorgesehen. Ein Sonderkündigungsrecht bei privaten Krankenversicherungen besteht, wenn das Einkommen eines Arbeitnehmers unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze sinkt oder ein Selbständiger sich wieder anstellen lässt. Bei einer Beitragserhöhung oder Leistungsreduzierung kann innerhalb von 2 Monaten auch sondergekündigt werden.