Selbstbeteiligung in der PKV clever wählen
Nur das Beste für Ihre Gesundheit
Alles zur Selbstbeteiligung in der privaten Krankenversicherung
Klarheit zu Beitrag, Rückerstattung und Arbeitgeberzuschuss
Individuelle Strategien für Arbeitnehmer, Selbstständige und Familien

Was bedeutet Selbstbeteiligung in der PKV?
In der privaten Krankenversicherung versteht man unter Selbstbeteiligung (auch Selbstbehalt oder Eigenanteil) einen Betrag, den Sie zunächst selbst tragen, bevor die Versicherung die Kosten übernimmt. Anders als in der Kfz-Versicherung gilt ein Selbstbehalt immer für ein Kalenderjahr und nicht pro Schaden.
Absolute Selbstbeteiligung: ein festgelegter Betrag pro Jahr (z. B. 300 €, 600 €)
Prozentuale Selbstbeteiligung: Sie tragen einen bestimmten Prozentsatz jeder Rechnung (z. B. 10 %), begrenzt auf eine maximale Summe im Jahr
Selbstbeteiligung mit Ausnahmen: Zum Beispiel keinen Selbstbehalt für bestimmte Vorsorgeuntersuchungen.
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PKV Angebot anfordernWelche Arten der Selbstbeteiligung gibt es?
Jährlicher Festbetrag (z. B. 300 €, 600 €, 1.200 €)
Hanse-Merkur KVS3:
Pro Jahr 1.000 € SB, maximal 90 % für Heilmittel.
Nach Abzug des Selbstbehaltes werden dann 90 % der Kosten übernommen.
Prozentuale Beteiligung an jeder Rechnung
Kombinationstarife (Mix aus Fest- und Prozentanteil)
Vor- und Nachteile der Selbstbeteiligung
Günstigere Monatsbeiträge: Durch Selbstbeteiligung sinkt der kalkulierte Beitrag.
Anreiz zu bewusster Nutzung: Versicherte überlegen eher, ob eine Behandlung nötig ist oder ob Kosten bewusst selbst getragen werden.
Liquiditätsrisiko: Sie müssen aufkommen, wenn Kosten anfallen. Gerade über den Jahreswechsel kann der versicherte Selbstbehalt doppelt auftreten
Geringere Beitragsrückerstattung möglich: Weil Sie mehr Rechnungen selbst tragen, kann sich Ihr Anspruch auf Rückerstattung (BRE) verringern.
Geringerer Steuervorteil: Wenn Sie weniger Beitrag zahlen, setzen Sie auch weniger Beitrag ab.
Weniger Arbeitgeberzuschuss: Der Arbeitgeber beteiligt sich am Beitrag. Nicht am Selbstbehalt. Obwohl er das steuerlich dürfte. Max. 600 € pro Jahr dürfen Arbeitgeber SB-Kosten von Arbeitnehmern übernehmen.
Schlechte Tarifwechselmöglichkeiten: Senkungen der Selbstbeteiligung führen fast immer zu einer Gesundheitsprüfung.
Weitere Informationen zur Privaten Krankenversicherung
Wie beeinflusst die Selbstbeteiligung Deinen Beitrag?
Rechenbeispiel
Angenommen, Sie haben zwei Tarife:
| Variante | Beitrag ohne SB | Selbstbeteiligung | Beitrag mit SB |
|---|---|---|---|
| Variante A | 500€/Monat | 300€/Jahr | 440-460€/Jahr |
| Variante B | 500€/Monat | 1.200€/Jahr | 360-380€/Jahr |
Selbstbeteiligung und Beitragsrückerstattung kombinieren
Ein kluger Hebel: Rechnungen nicht einreichen, um Ihren Anspruch auf Beitragsrückerstattung (BRE) zu bewahren. Wenn Ihr Tarif BRE vorsieht und Sie wenige medizinische Leistungen beanspruchen, kann sich das lohnen.
Wann lohnt sich der Verzicht auf Einreichung?
Wenn der potenzielle BRE-Betrag höher ist als die Kosten, die Sie selbst tragen müssten.Wann besser Rechnungen einreichen?
Wenn hohe Behandlungen anstehen, die deutlich über dem SB oder dem Rückerstattungswert liegen.
Fallstudie Arbeitnehmer vs. Selbstständige
Als Arbeitnehmer profitieren Sie oft nur anteilig von jeder Beitragsersparnis, sodass eine zu hohe Selbstbeteiligung weniger sinnvoll ist.
Selbstständige tragen ohnehin alle Kosten selbst und können daher ein höheres Risiko besser kalkulieren – oft lohnt sich eine höhere SB hier eher.
Vorteile der PKV gegenüber der GKV
Umfangreichere Leistungen in der PKV
Die PKV bietet erstklassige Leistungen wie Ein- oder Zweitbettzimmer im Krankenhaus, Chefarztbehandlung und freie Krankenhaus- sowie Arztwahl. Medikamente und Therapien, die von der GKV nicht abgedeckt werden, sind in der PKV erstattungsfähig.
Individuelle und garantierte Leistungen
In der PKV erhalten Sie maßgeschneiderte Tarife, die nicht gekürzt werden dürfen. Neue Tarife berücksichtigen medizinische Fortschritte und bieten oft einen erweiterten Leistungsumfang. Zusatzleistungen können nach einer Gesundheitsprüfung vereinbart werden.
Bevorzugte Behandlung und schnellere Termine
Privatpatienten genießen oft den Vorteil, bei Fachärzten schneller Termine zu bekommen. Dies bedeutet weniger Wartezeit und schnellere medizinische Versorgung, wenn es darauf ankommt.
Beitragsunabhängigkeit für finanzielle Freiheit
Die Beitragshöhe in der PKV hängt nicht vom Einkommen ab. Gut verdienende oder gesunde Versicherte profitieren von günstigeren Prämien. Klug investiert, ermöglichen diese Ersparnisse eine beitragsfreie Zeit im Alter.
Belohnung für Gesundheit: Beitragsrückerstattung
Viele private Krankenversicherungen bieten Beitragsrückerstattungen, wenn über einen bestimmten Zeitraum keine Rechnungen eingereicht werden. Ein kluger finanzieller Schachzug für gesundheitsbewusste Versicherte.
Systemunterschiede zur gesetzlichen KV
Anders als die gesetzliche Krankenversicherung bietet die PKV eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Absicherung. Beiträge basieren auf Risikofaktoren wie Vorerkrankungen, Eintrittsalter und Beruf. Das führt zu fair kalkulierten Beiträgen und optimaler Gesundheitsversorgung.
Für wen ist welche Selbstbeteiligung sinnvoll?
Junge, gesunde Versicherte
Ein höherer Selbstbehalt kann sinnvoll sein, da Sie wahrscheinlich wenige Arztbesuche haben und Sie profitieren stark durch niedrigere Beiträge. Allerdings sparen Sie auch
weniger Alterungsrückstellungen an.
Familien mit Kindern
Ältere Versicherte oder mit Vorerkrankungen
Beispiel Hallesche PKV – realistisch und praxisnah:
Ausgangstarif: NK Select XL Bonus, ohne Selbstbehalt, Beitrag: ca. 1.000 € monatlich
Wechsel in Tarif mit Selbstbehalt: NK Select XL 1.200, identische Leistungen, aber 1.200 € Selbstbehalt, Beitrag sinkt um rund ca. 30 %
Wechsel in Basistarif mit Selbstbehalt: Primo SB3, stark reduzierte Leistungen + 1.200 € Selbstbehalt → Beitrag reduziert sich um bis zu ca. 60 %
Fazit: Es kann strategisch klug sein, langfristig einen leistungsstarken PKV-Tarif ohne Selbstbeteiligung zu halten, um dann im Rentenalter gezielt zu wechseln – und so den maximalen finanziellen Vorteil zu sichern. Voraussetzung: Gesundheitliche Lage und Rückstellungen ermöglichen den Wechsel ohne Verlust.
Lassen Sie vor Renteneintritt oder im Ruhestand prüfen, ob ein interner Tarifwechsel nach § 204 VVG sinnvoll und risikofrei möglich ist. Hier lassen sich oft vierstellige Summen jährlich sparen – ohne sofort auf Versorgung verzichten zu müssen.
Strategien zur Wahl der optimalen Selbstbeteiligung
Eigene Gesundheitshistorie analysieren
Beitragsentwicklung und Liquidität berücksichtigen
Steuerliche Effekte prüfen
Tarifwechselmöglichkeiten kennen
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