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Kurtagegeld in der privaten Krankenversicherung (PKV) 

Zuletzt bearbeitet am:

11. Juni 2025

Das Kurtagegeld ist eine Zusatzleistung in der privaten Krankenversicherung (PKV), die Versicherten einen bestimmten Betrag pro Tag für die Dauer eines Kur- oder Reha-Aufenthaltes gewährt. Diese Zahlung dient dazu, die Kosten für den Aufenthalt zu decken, einschließlich Übernachtungskosten, Zuzahlungen für Heilmittel und Arzneimittel sowie andere mit der Kur oder Reha verbundene Ausgaben. Kurtagegeld ist besonders hilfreich für Menschen, die sich einer Kur oder Rehabilitation unterziehen, um ihre Gesundheit zu stabilisieren oder zu verbessern.

Was ist Kurtagegeld in der PKV?

Kurtagegeld ist eine Versicherungsleistung, die in einigen PKV-Tarifen enthalten ist. Es handelt sich um eine tägliche Zahlung, die den Versicherten während eines Kur- oder Reha-Aufenthaltes hilft, die anfallenden Kosten zu decken. Diese Kosten umfassen nicht nur die Unterkunft und Verpflegung, sondern auch zusätzliche Ausgaben für Heilmittel oder Medikamente, die während der Kur oder Reha erforderlich sind. Kurtagegeld wird oft als ergänzende Leistung zur medizinischen Behandlung gewährt und trägt dazu bei, die finanziellen Belastungen während der Genesung zu verringern.

Wie funktioniert Kurtagegeld in der PKV?

Wenn ein Versicherter eine Kur oder Reha-Maßnahme benötigt, kann er bei seiner PKV einen Antrag auf Kurtagegeld stellen. Der Versicherer prüft, ob die Maßnahme medizinisch notwendig ist und ob sie in den Versicherungsschutz fällt. Wird der Antrag genehmigt, wird dem Versicherten eine festgelegte Summe pro Tag gezahlt, die während des gesamten Kuraufenthaltes zur Deckung der Kosten beiträgt.

In der Regel ist die Höhe des Kurtagegeldes im Versicherungstarif festgelegt. Sie variiert je nach Versicherer und Tarif, sodass die genauen Bedingungen und Auszahlungssummen im Vorfeld geklärt werden müssen. In vielen Fällen kann das Kurtagegeld auch flexibel eingesetzt werden, um die verschiedenen mit der Kur oder Reha verbundenen Ausgaben zu decken.

Wann wird Kurtagegeld gezahlt?

Kurtagegeld wird in der Regel gezahlt, wenn eine medizinische Notwendigkeit für eine Kur oder Reha-Maßnahme besteht. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Arzt eine Kur oder Reha empfiehlt, um nach einer Krankheit oder Verletzung die volle Funktionsfähigkeit des Körpers wiederherzustellen. Zudem kann Kurtagegeld auch bei chronischen Erkrankungen oder zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands gewährt werden.

Ein wichtiger Punkt ist, dass Kurtagegeld nur für stationäre Maßnahmen gewährt wird, also für Aufenthalte in einer Klinik oder Rehabilitationseinrichtung. Ambulante Maßnahmen, wie sie beispielsweise bei Physiotherapien zu Hause durchgeführt werden, fallen in der Regel nicht unter diese Leistung.

Welche Kosten werden durch das Kurtagegeld abgedeckt?

Das Kurtagegeld wird genutzt, um verschiedene Kosten im Zusammenhang mit einem Kur- oder Reha-Aufenthalt zu decken. Dazu gehören:

  1. Unterkunftskosten: Die Kosten für Übernachtungen in der Klinik oder Reha-Einrichtung können durch das Kurtagegeld abgedeckt werden. Hierzu zählen die Kosten für das Zimmer und die Verpflegung.
  2. Zuzahlungen für Heilmittel: In vielen Fällen sind Patienten verpflichtet, einen Teil der Heilmittelkosten selbst zu tragen. Das Kurtagegeld kann helfen, diese Zuzahlungen zu decken.
  3. Arzneimittel: Sollte während des Aufenthalts eine medikamentöse Behandlung notwendig sein, können auch die Kosten für die Arzneimittel durch das Kurtagegeld übernommen werden.
  4. Weitere Ausgaben: Zusätzlich können auch andere mit der Kur verbundenen Ausgaben, wie etwa Transportkosten oder spezielle Therapiekosten, abgedeckt werden, sofern dies im Vertrag vorgesehen ist.

Wie hoch ist das Kurtagegeld in der PKV?

Die Höhe des Kurtagegeldes variiert je nach Tarif und Anbieter. In der Regel liegt es zwischen 20 und 100 Euro pro Tag, wobei einige Tarife auch höhere Beträge zahlen können. Die genaue Höhe hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem gewählten Tarif, der Dauer des Aufenthaltes und den individuellen Versicherungsbedingungen. Wichtig ist, dass das Kurtagegeld in vielen Fällen nicht den gesamten Aufenthalt abdeckt, sondern lediglich eine Teilerstattung darstellt. Die übrigen Kosten müssen entweder privat getragen oder durch andere Leistungen wie Beihilfe oder gesetzliche Krankenversicherung ergänzt werden.

Kurtagegeld als nützliche Zusatzleistung in der PKV

Kurtagegeld in der PKV bietet eine wertvolle Unterstützung für Versicherte, die eine Kur oder Reha-Maßnahme in Anspruch nehmen müssen. Es hilft, die finanziellen Belastungen während des Aufenthalts zu verringern und trägt dazu bei, dass die erforderlichen medizinischen Leistungen ohne erhebliche Zusatzkosten in Anspruch genommen werden können. Versicherte sollten sich vorab über die genauen Leistungen ihres Tarifs informieren, um sicherzustellen, dass sie im Bedarfsfall ausreichend abgesichert sind.

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