Debeka weiterhin ein beitragsstabiles Unternehmen

Nach vielen Jahren jährlicher Preissteigerungen verspricht die größte private Krankenversicherung Debeka für 2018 eine Senkung der Beiträge für viele Tarife an. Viele Debeka-Versicherte können sich nach den Rekord-Erhöhungen zum aktuellen Jahr über eine Beitragsentlastung von durchschnittlich 1,5 Prozent freuen. Wie die Debeka ihre Tarife beitragsstabil halten will beziehungsweise wer wie viel im Einzelnen spart, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Debeka weiterhin ein beitragsstabiles Unternehmen

Die Debeka ist mit insgesamt 4,6 Millionen Voll- und Zusatzversicherten Deutschlands größter privater Krankenversicherer. Trotz der aktuellen „Berg- und Talfahrt“ der Beitragskosten verweist die Debeka darauf, dass die Steigerungen – gemessen an den letzten zehn Jahren – sogar unter denen der gesetzlich Versicherten lagen und man durch aus mithalten könne. Außerdem seien gesetzliche Regelungen mit schuld, die eine zeitnahe und schrittweise Anpassung an veränderte Leistungsausgaben und Rechnungsgrundlagen nicht zugelassen hätten. Für möglichst stabile Beiträge investiert die Debeka in zukunftsweisende Ideen. Vor Kurzem hat sich der private Krankenversicherer mit etwa zehn Prozent an der ersten deutschen rein digitalen Krankenversicherung Ottonova beteiligt, um nach eigenen Angaben Erfahrungen in der digitalen Praxis zu sammeln und die eigenen Geschäftsprozesse voranzutreiben.

 

Debeka Beträge – Was ändert sich 2018?

2017 wurden die Beiträge um durchschnittlich 8,5 Prozent erhöht. Von den geplanten Beitragsreduzierungen von im Durchschnitt 1,5 Prozent für 2018 haben nicht nur viele Voll-, sondern auch Zusatzversicherte etwas. Zu den Tarifen, die günstiger werden, zählen zum Beispiel BCA oder BGA. Darüber profitieren auch ältere Versicherte ab 60 beziehungsweise 81 davon, wenn gesetzliche Zuschläge wegfallen und zusätzliche garantierte Beitragssenkungen in bisher nicht definiertem Rahmen greifen. Dieses „Beitragsgeschenk“ beruht darauf, dass die Leistungsausgaben geringer ausfielen als erwartet.

 

Aber es gibt auch 2018 Beitragserhöhungen bei der Debeka. Etwa 125.000 Versicherte müssen auch 2018 mit Mehrausgaben von durchschnittlich etwa drei Prozent rechnen. Das gilt vor allem Kinder und Auszubildende, für die mehr Leistungen in Anspruch genommen wurden. Betroffen sind hier zum Beispiel die Tarife N und N-SB, was die erste Beitragsanpassung seit der Einführung Ende 2012 bedeutet. In der privaten Pflegepflichtversicherung sind keine Änderungen geplant.

 

Warum der interne PKV-Tarifwechsel besonders bei langjährig Versicherten empfehlenswert ist

 

Kunden der Debeka sparen durchschnittlich 31 Prozent durch eine Tarifoptimierung mit der KVoptimal.de GmbH. Wie das geht? Gerade langjährig Versicherte sind in ungünstigen Tarifen versichert. Vor allem alte und/oder geschlossene PKV-Tarife sind von überdurchschnittlich hohen Beitragssteigerungen betroffen. Der Grund ist einfach: Geschlossene Tarife können keine (jungen, gesunden) Neukunden aufnehmen und die Bestandskunden werden älter, kränker und teurer. Diese Kosten werden auf alle Versicherten in der jeweiligen Tarifgeneration umgelegt, was zu kontinuierlichen und überproportionalen Beitragserhöhungen führt.

 

Hier finden Sie die Tarife der Debeka, die möglicherweise geschlossen sind und bei denen sich daher ein interner Wechsel lohnen könnte: Liste alte Debeka-Tarife

 

Wie kann ich aus meinem alten Debeka-Tarif in einen bezahlbaren Tarif wechseln?

Der Gesetzgeber ermöglicht es allen PKV-Versicherten, in einen vergleichbaren, jedoch jüngeren und in der Regel günstigeren Tarif der Debeka zu wechseln. Hier kann sich jeder Debeka-Versicherte auf sein Recht auf einen internen Tarifwechsel laut §204 VVG berufen und sich über eine teilweise erhebliche Beitragsreduzierung ohne Leistungsverluste freuen.

Versicherungsberater wie KVoptimal.de haben den vollständigen Marktüberblick und beraten Sie unabhängig zu Ihren Tarifalternativen. Auf der Basis Ihrer persönlichen Wünsche und Bedingungen, prüfen wir für Sie die Möglichkeit eines internen Tarifwechsels und erstellen Ihnen Ihr individuelles und kostenfreies PKV-Gutachten. Nachdem Sie sich für einen internen Tarifwechsel und einen Tarif entschieden haben, sind wir gern weiterhin Ihr Ansprechpartner und übernehmen die komplette Abwicklung.

Außer dem Marktführer Debeka hat bisher noch kein anderes PKV-Unternehmen seine Zahlen für 2018 vorgelegt. Diese kommen gewöhnlich im November. Es könnte sich dabei um Wahltaktik handeln. Die Debeka will vielleicht zeigen, dass Beitragsstabilität in der PKV nach wie vor möglich ist und damit das Thema Bürgerversicherung vom Tisch bekommen.

 

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