Mehr als 220.000 Privatversicherte zählt die Hallesche Krankenversicherung. Und die meisten von ihnen mussten sich in den letzten Jahren immer wieder mit Erhöhungen und Anpassungen ihrer PKV-Tarife auseinandersetzen. Auch für 2022 kann es wieder zu Prämienerhöhungen kommen, die mitunter aus den Folgen der Pandemie resultieren.

In welchen Tarifen der Hallesche Krankenversicherung gibt es 2022 eine Beitragserhöhung?

2021 wurden bei der Hallesche Krankenversicherung Beiträge der Tarife des Bestands- und Neukundengeschäfts erhöht. Allerdings wurden auch Beitragsstabilitäten ausgesprochen. Für 2022 können Beitragserhöhungen vorgesehen sein, die sowohl Neukunden wie auch Bestandskunden des Versicherers betreffen. Fernen können einige Tarife beitragsstabil bleiben.

Diese Tarife sind 2022 von einer Beitragserhöhung bei der Hallesche Krankenversicherung betroffen

  • Pflegepflichtversicherung (PVN) bis zu 10%
  • Pflegepflichtversicherung für Beamte (PVB) bis zu 26%
  • Pflegepflichtversicherung für Studenten bis zu 21%

Diese Tarife könnten von einer Erhöhung betroffen sein

Kompakttarife – Unisex:

  • Primo.SB1 Z, Primo.SB2 Z, Primo.SB3 Z, Primo.Bonus Z, Primo.SB1 Z plus, Primo.SB2 Z plus, Primo.SB3 Z plus, Primo.Bonus Z plus
  • NK.1, NK.2, NK.3, NK.4, NK.Bonus
  • KS.1, KS.2, KS.3, KS.Bonus

Geschlossene Tarife:

Kompakttarife

Ambulante Tarife

Stationäre Tarife

Dentaltarife

Zum Vergleich: PKV Beitragserhöhung Hallesche zum 01.01.2021

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Was bedeutet die Beitragsanpassung der PKV konkret?

Die privaten Krankenversicherer überprüfen regelmäßig ihre Beitragskalkulationen. Bei einer Abweichung von fünf Prozent, steht es ihnen frei, Beitragsanpassungen vorzunehmen. Entsprechen die Abweichungen zehn oder mehr Prozent, müssen sie ihre Prämien anpassen. Dafür muss ein unabhängiger mathematischer Treuhänder der Beitragserhöhung seine Zustimmung erteilen. Liegt diese vor, werden die betroffenen Kunden informiert. Dies geschieht bei der Halleschen in der Regel bis November.

Was können Versicherte tun, wenn ihre PKV von der Beitragsanpassung betroffen ist?

Jedes Jahr steigen die Beiträge der PKV um durchschnittlich 4,8 Prozent an. Wie auch die Krankenkassen begründen die Privatversicherer die Erhöhungen und steigenden Beiträge mit den zunehmenden Kosten des Gesundheitswesens. Und auf die globalen und wirtschaftlichen Veränderungen, die immer älter werden Versicherungsnehmer und niedrige Zinsen auf dem Kapitalmarkt mit sich bringen.

Doch haben Privatversicherte den Vorteil, dass sie auf die PKV-Beitragserhöhung reagieren können. Es steht ihnen frei, ihre private Krankenversicherung zu kündigen und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Doch Vorsicht: Dabei geht nicht nur ein Großteil der Altersrückstellungen verloren, was die Krankenabsicherung im Alter teurer macht. Auch muss erneut eine Gesundheitsprüfung durchlaufen werden. Dieser Schritt ist daher nur für Personen sinnvoll, die jung und gesund sind und noch nicht lange bei der Halleschen PKV krankenversichert sind.

Alternativ dazu besteht die Option, eine Anpassung des vertraglichen Versicherungsschutzes vorzunehmen. Durch den Ausschluss von nicht benötigten Leistungen oder eine clevere Staffelung des Krankentagegeldes lässt sich die Prämie langfristig senken. Doch ist zu prüfen, ob daraus nicht Mehrkosten entstehen können, durch die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen, die nicht mehr versichert sind.

Die häufig beste Möglichkeit, um auf zu teure PKV-Beiträge zu reagieren, ist der interne Tarifwechsel nach § 204 VVG.

Das ist der interne Tarifwechsel der privaten Krankenversicherung

Bei einem internen Tarifwechsel bleiben Sie weiterhin bei der Halleschen versichert. Allerdings wechseln Sie innerhalb des Unternehmens in einen anderen, preiswerteren Tarif. Daras resultiert der Vorteil, dass Ihre bereits gebildeten Altersrückstellungen erhalten bleiben. Zudem verzichtet der Versicherer auf eine Gesundheitsprüfung, wenn Ihr neuer Tarif keine besseren Leistungen vorsieht als die bisherige Absicherung. Somit steht die Option auch Personen mit Vorerkrankungen zur Verfügung.

Einen internen Tarifwechsel können Sie jederzeit zum 01. des Folgemonats vornehmen. Dafür müssen Ihre Beiträge nicht zuvor angepasst worden sein. Wichtig ist jedoch, dass Sie einen guten Alternativtarif wählen. Die Hallesche wird Ihnen zwar Angebote zusenden, diese entsprechen aber nicht Ihrem individuellen Bedarf. Daher sollten Sie sich umfassend beraten lassen und einen Tarif auswählen, der Ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, die Kosten Ihrer PKV zu senken. Wir überprüfen Ihre Optionen und finden passende Alternativtarife, die Ihnen trotz Beitragsersparnis einen guten und zuverlässigen Versicherungsschutz bieten. Vereinbaren Sie hier einen Termin mit uns.