Beitragsanpassung LKH 2024: Reduzieren Sie Ihre PKV-Beiträge! Alle betroffenen LKH-Tarife und Ihre besten Wechsel- und Sparoptionen



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Statt Beitragserhöhung den PKV-Beitrag fast halbieren? Der interne Tarifwechsel bei der LKH macht es (vielen Versicherten) möglich. Geschickt in einen anderen Tarif der LKH gewechselt, können Sie auf die LKH Beitragserhöhung pfeifen. Gerade langjährig Versicherte profitieren häufiger von einer Tarifoptimierung oder dem internen Wechsel in einen neueren Tarif. Ob Sie als LKH-Versicherte 2024 auch von der Beitragserhöhung betroffen sein werden, lesen Sie hier. Sie erfahren auch, warum Beitragsanpassungen überhaupt nötig werden und wie Sie am besten darauf reagieren können. Im Idealfall lassen sich z. B. mit einem unkomplizierten internen Tarifwechsel bis zu 43 Prozent an Beiträgen einsparen!

Darum gehts: Welche Tarife der LKH PKV werden 2024 erhöht?

Die Beitragsanpassungen 2024 bei der Landeskrankenhilfe V. V. a. G. – kurz LKH – betreffen überwiegend Bestandskunden in den geschlossenen Tarifen. Aus unserer Sicht verwundert das nicht, da gerade die alten Tarife, die nicht mehr für das Neugeschäft geöffnet sind, überaltern und teurer werden. Denn wird das Tarifkollektiv älter, steigen naturgemäß die Leistungsausgaben. Kommt eine Abwanderung dazu durch Kündigungen oder interne Wechsel bzw. durch Sterbefälle verschärft sich die Situation noch und Beitragserhöhungen sind die logische Folge. Dennoch sind auch einige wenige neue offene Tarife aus der sogenannten neuen Tarifwelt möglicherweise betroffen. Darunter Kombitarife oder einzelne Bausteine mit dentalen, ambulanten oder stationären Leistungen.

Folgende Tarifen der LKH PKV werden 2024 voraussichtlich teurer:

Geschlossene Tarife der LKH PKV mit ambulanten Leistungen

Geschlossene Tarife der LKH PKV mit stationären Leistungen

Geschlossene Tarife der LKH PKV mit Zahnleistungen

Geschlossene kompakte Tarife der LKH

Zusatztarife

  • E70, E70W, E80, E80W, E90, E90W

Darüber hinaus können auch folgende neue und verkaufsoffene Tarife 2024 von einer Beitragserhöhung betroffen sein:

Offene ambulante Tarife der LKH

Offene stationäre Tarife der LKH

Wieso kommt es zu Beitragssteigerungen 2024 bei der LKH PKV bzw. ganz allgemein?

  1. Die aktuelle Rekordinflation / gestiegene Leistungsausgaben: Sie betrifft auch den Medizinsektor, der mit gestiegenen Kosten für Personal, Heil- und Hilfsmittel, Unterbringungskosten kämpft.
  2. Durch die angespannte Lage am Finanzmarkt mit den anhaltenden Niedrigzinsen (Garantiezins liegt bei 0,25 %) bleibt es für die Versicherer problematisch, aus den Altersrückstellungen die nötige Rendite für auch im Alter stabile Beiträge zu erwirtschaften.
  3. Der medizinische Fortschritt als unvorhersehbare Kostenherausforderung: Die Entwicklung und Forschung von neuen Medikamenten, Therapie- und Diagnosemethoden muss auch über die Beiträge refinanziert werden.
  4. Der demografische Wandel: Eine höhere Lebenserwartung ist erfreulich und erstrebenswert, technisch gesehen verlängert sich dadurch auch die Versicherungsdauer, weshalb folgerichtig die Kosten und Beiträge steigen müssen.

PKV-Beiträge steigen – jetzt richtig reagieren! Welche Optionen habe ich nach der Beitragserhöhung 2024 bei LKH?

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, den eigenen Versicherungsstatus analog zum Wechsel des Strom-, Gas- oder Internet-Tarifs regelmäßig auf bessere Optionen hin zu prüfen. Auch auf dem Markt der privaten Krankenversicherungen kommen immer wieder neue Produkte hinzu – mit vergleichbaren oder sogar mehr Leistungen zum günstigeren Beitrag. Wir prüfen gern, ob sich bei der LKH inzwischen attraktivere Tarife für einen Wechsel für Sie anbieten.

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Mit einer Tarifoptimierung sparen: Selbstbehalt erhöhen, Beitragsrückerstattung, Zahlweise Jahresbeitrag

Schon mit kleinen Änderungen am bestehenden Vertrag, lassen sich spürbare Beitragserleichterungen ermöglichen. Viele Versicherer gewähren beispielsweise bei der Umstellung auf die Zahlweise Jahresbeitrag einen Rabatt. Größere pauschale oder anteilige Rabatte in Höhe von mehreren Monatsbeiträgen sind im Rahmen einer Beitragsrückerstattung möglich. Schließlich lässt sich mit der Erhöhung des Selbstbehalts häufig richtig sparen, wenn Sie Ihre Arztrech­nungen bis zum Jahresende zurückhalten und sammeln und dann prüfen, was sich mehr lohnt: die Kosten­erstattung (Rechnungen einreichen) oder die Beitrags­rück­erstattung.

Zum Thema: Machen Selbstbeteiligungen Sinn?:

https://kvoptimal.de/blog/beitragsanpassung/machen-selbstbeteiligungen-in-der-privaten-krankenversicherung-sinn

Zum Thema: Mit der Option Beitragsrückerstattung mehrere Monatsbeiträge zurückerstattet bekommen:

https://kvoptimal.de/blog/beitragsanpassung/beitragsrueckerstattungen-und-pauschalleistungen-in-der-pkv

Zum Thema: Mit der Änderung der Zahlweise Beiträge senken. So gehts!

https://kvoptimal.de/blog/private-krankenversicherung/pkv-beitrag-senken-durch-zahlung-jahresbeitrag

Reaktionsstark: Darum ist der interne Tarifwechsel die beste Option

Der interne Tarifwechsel lohnt sich vor allem für ältere und langjährig Versicherte. Mit einem Wechsel in einen anderen geschlossenen oder offenen Tarif, können sie erfahrungsgemäß am meisten sparen. Die größte Beitragsersparnis verspricht der Wechsel in den Standardtarif (nur für Verträge bis 2009) oder den Basistarif. Dabei handelt es sich um die Sozialtarife bei der PKV mit gedeckelten Beiträge. Da auch der Leistungsumfang sich an dem der gesetzlichen Krankenkassen orientiert, ist diese Option jedoch wirklich nur im Notfall zu erwägen.

Sind Standardtarif bzw. Basistarif im Notfall eine Option für mich?

https://kvoptimal.de/blog/private-krankenversicherung/was-ist-der-unterschied-zwischen-basis-und-standardtarif

Die bessere Alternative ist der interne PKV Tarifwechsel bietet folgende Vorteile:

  • Bis zu 43 % Beitragsersparnis sind möglich!
  • Die gesamte Tarifwelt der LKH ist wählbar
  • Alle angesammelten Altersrückstellungen für stabile Beiträge im Alter bleiben vollständig erhalten
  • Eine Gesundheitsprüfung wird nicht nötig, außer ggf. für relevante Mehrleistungen im neuen Tarif
  • Hinweis: Bei verbesserten Leistungen kann die LKH einen Risikozuschlag veranschlagen oder ggf. Leistungsausschlüsse mit Ihnen vereinbaren

Kündigen ist auch keine Lösung …

Eine Kündigung der PKV und der Wechsel zu einer neuen privaten Krankenversicherung ist für die meisten Versicherten keine wirkliche Option. Durch den (teilweisen) Verlust der Altersrückstellungen und die Risiken der zwingend wiederholten Gesundheitsprüfung ergeben sich in der Regel enorme finanzielle Verluste. Zudem muss ein neuer günstiger Tarif mit vergleichbaren Leistungen erst einmal gefunden werden. Eine Kündigung sollte nur nach einer Beratung erwogen werden. Ggf. können Versicherte mit kurzer Versicherungszeit, bis zu einem Alter von maximal 55 Jahren und fehlenden Tarifalternativen für einen internen Wechsel bei der LKH über einen Anbieterwechsel nachdenken.

Hier lesen Sie, warum die PKV-Kündigung für ältere Versicherte keine gute Idee ist.

https://kvoptimal.de/blog/kvoptimal-de-hilft/erst-frustkuendigung-dann-pkv-neuabschluss-ist-das-sinnvoll

Fazit zur LKH Beitragserhöhung 2024

Die geplante Beitragserhöhung 2024 bei der LKH betrifft vor allem ältere Tarife, aber auch das Neugeschäft. Kleinere Beitragsreduzierungen lassen sich bereits mit einer Tarifoptimierung (Stichworte: Selbstbehalt, Beitragsrückerstattung, Zahlweise) erzielen. Mehr Erfolg verspricht der unkomplizierte interne Tarifwechsel.

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Zum Vergleich: Die Erhöhungen der LKH der letzten Jahre

LKH Beitragserhöhung 2023 Beitragsanpassung PKV (kvoptimal.de)

Welche Tarife der privaten Krankenversicherung der LKH werden 2022 voraussichtlich erhöht? (kvoptimal.de)

Beitragserhöhung PKV der LKH zum 1. Januar 2021 (kvoptimal.de)