Erste Rabattverträge für Medikamente in der PKV

Bereits seit 2007 verfügen die privaten Krankenkassen wie die gesetzlichen Versicherungen grundsätzlich über die Option, Rabattverträge mit pharmazeutischen Herstellern abzuschließen. Die PKV-Anbieter haben jedoch nur vereinzelt und nur in geringem Umfang davon Gebrauch gemacht – bisher. Die vier großen privaten Krankenversicherer Barmenia, Gothaer, Hallesche und Signal Iduna beziehungsweise in deren Auftrag der Leistungsmanagement-Spezialist LM+ haben nun eine Rabattvereinbarung im großen Stil mit Teva geschlossen. Der seit dem 1. Juli 2018 in Kraft getretene erste große Rabattvertrag in der PKV umfasst Generika von Teva sowie von deren Tochterunternehmen Ratiopharm und AbZ. Wie die Rabattverträge in der Praxis umgesetzt werden sollen, was Rabattverträge für Medikamente in der PKV leisten können und mit welchen Folgen aus dieser Entwicklung Privatversicherte rechnen müssen, erklären wir in diesem Beitrag.

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Fakten-Check: Die fünf häufigsten Irrtümer zur PKV

Seit Jahren stagniert die Zahl der PKV-Versicherten bei knapp 9 Millionen. Fakt ist, dass im vergangenen Jahr von der GKV in die PKV genauso viele Versicherten wechselten wie umgekehrt. Auch gibt es in der Politik immer lauter werdende Forderungen, die PKV abzuschaffen und zum Beispiel durch eine einheitliche Bürgerversicherung zu ersetzen. Andererseits gaben laut einer Emnid-Umfrage aus 2010 79 Prozent der PKV-Versicherten an, sich im Krankheitsfall besser abgesichert zu fühlen als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Trotz dieser Entwicklungen hat die private Krankenversicherung weiterhin ihre Berechtigung und es wird sie auch zukünftig geben. Warum der teilweise vermittelte Negativtrend nicht stimmt, entlarven wir in diesem Beitrag. Wir beleuchten die weitverbreitetsten Irrtümer und räumen mit falschen Vorurteilen auf.

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Arbeitgeberzuschuss 2019 - Angestellte als Gewinner

Anfang September stellte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales durch den Referentenentwurf die vorläufigen Sozialversicherungswerte für das Jahr 2019 vor. Diese wurden zwischen 3%-6% erhöht und lassen daher auch ab dem 01.01.2019 für einen höheren Arbeitgeberzuschuss für privatversicherte Angestellte.

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Seit 06.09.2018 liegt nun der Referentenentwurf zur Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2019 durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales vor. Damit steigen die Bezugs- und Rechengrößen zwischen 2,3 %-3,0 %, wenn das Bundeskabinett, wie in den Vorjahren, zustimmt.
Dabei steigt auch die Jahresarbeitsentgeltgrenze. Diese bildet für Angestellte die Zutrittsberechtigung zur privaten Krankenversicherung.

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Versicherer nutzen allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) um die Rechtssituation zwischen Kunden und Versicherer zu regeln. Häufig kommt es vor, dass auch bei neuen Tarifen Bedingungsbestandteile aus älteren Tarifen übernommen werden. Die AXA verwendet einen solchen Bedingungsbestandteil für viele Tarife und räumt damit vielen Kunden eine Option ein, mit der ein Tarifwechsel in höherwertige Tarife ohne Gesundheitsprüfung vorgenommen werden kann. 

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Was Referendare bei der Auswahl Ihrer PKV beachten müssen

Die Frage, sich gesetzlich oder privat zu versichern stellt sich normalerweise nicht bereits während der Ausbildung. Eine Ausnahme bildet die Referendarszeit, die angehende Beamtinnen und Beamten absolvieren müssen. Im Normalfall können sie sich entscheiden, ob sie in die private Krankenversicherung wechseln oder in der gesetzlichen bleiben, bei der sie überwiegend als Studierende versichert waren. Wie Sie den passenden sogenannten Ausbildungstarif bei einer PKV finden und welche Vorteile die private Krankenkasse insbesondere Referendaren bietet, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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30 € mehr Pflegepflichtbeitrag für PKV Versicherte?

Bereits 2016 berichteten wir, im Rahmen des Pflegestärkungsgesetzes II über die Beitragssteigerung ab dem 01.01.2017. PKV Versicherte wurden damals um bis zu 19 € pro Monat mehrbelastet. Dies entsprach in unserer Auswertung bis zu 31 % Beitragssteigerung.

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PKV Gesundheitsprüfung: Was wird alles abgefragt?

Wenn Sie in die private Krankenversicherung wechseln möchten, müssen Sie erstmal ziemlich ausführlich Zeugnis über Ihren gesundheitlichen Zustand ablegen. Für diese Gesundheitsprüfung, die alle medizinischen Risiken erfasst und als Kalkulationsgrundlage für Ihren späteren PKV-Beitrag dient, müssen Sie im Normalfall verschiedene Gesundheitsfragen beantworten. Hier kommt das grundsätzliche Prinzip der PKV zum Tragen: Denn anders als in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) ist der individuelle Beitrag nicht einkommensabhängig, sondern dem individuellen Krankheitsrisiko angepasst. Damit Sie einen Eindruck davon erhalten, was auf Sie zukommt, stellen wir Ihnen typische Anforderungen und Fragen im Rahmen der PKV-Gesundheitsprüfung vor und klären auch, welche Konsequenzen mit bestimmten Angaben verbunden sind.

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