Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, mehr Leistungen, höhere Zuzahlungen und nicht zuletzt frühere Termine beim Facharzt – es gibt viele Gründe, warum die private Krankenversicherung von vielen als die bessere Option für die eigene Gesundheit favorisiert wird. Ärzte haben bei privat versicherten Patienten durch höhere Honorare tatsächlich mehr Spielraum in der Behandlung, ob sie deshalb auch eine bessere medizinische Versorgung erhalten ist allerdings umstritten. In unserem Beitrag zeigen wir übersichtlich auf, für wen sich der Wechsel in die PKV grundsätzlich lohnt, wer überhaupt in die PKV darf und welche Versicherten einen Wechsel in die PKV genauer prüfen sollten.

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Ihr privater Versicherer verweigert die Kostenübernahmen für eine medizinische Behandlung ganz oder teilweise? Er bestreitet dabei dessen medizinische Notwendigkeit oder die Angemessenheit der Kosten? Oder er behauptet, dass die Leistung gar nicht versichert sei? Dann haben Sie es mit einer Leistungsstörung zu tun. Um die in der Überschrift provokativ aufgeworfene Frage zu beantworten: der Großteil der eingereichten Rechnungen wird anstandslos durch die privaten Krankenversicherungen bezahlt. Die Fälle, in denen es um die sogenannten Leistungsstörungen geht, sind in der Praxis marginal, aber sicherlich für den Versicherten nicht weniger ärgerlich. Wir versuchen hier, in das Thema Leistungsstörung ein wenig mehr Licht zu bringen und zu vermitteln.

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Der Arbeitgeber muss im Krankheitsfall für mindestens sechs Wochen das Gehalt des Arbeitnehmers fortzahlen. Danach übernimmt der PKV-Versicherer die Gehaltszahlungen über eine Krankentagegeldversicherung. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall über eine Krankentagegeldversicherung muss sauber konstruiert sein. Ansonsten entstehen hohe Gehaltseinbußen im Krankheitsfall.

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Das BGH hat am 06.07.2016 entschieden, dass Versicherer die Klausel in den PKV-Musterbedingungen zum einseitigen herabsetzen des Krankentagegeldes wegen Intransparenz nicht mehr verwenden dürfen. Diese Entscheidung ist für Versicherte interessant, die eine Kürzung des Krankentagegeldes, aufgrund reduzierten Einkommens in den 12 Monaten vor Leistungsfall, hinnehmen mussten.

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Im Jahr 2017 hat der Bundestag eine Krankentagegeldreform für selbstständige Schwangere und Mütter in der privaten Krankenversicherung beschlossen. Schwangerschaft und Wochenbett gelten zukünftig als Leistungsfall in der Krankentagegeldversicherung.

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Krankenhäuser mag eigentlich niemand von uns – und das unabhängig davon, ob es sich um einen geplanten oder ungeplanten stationären Aufenthalt handelt. Zusätzlich zu dieser persönlich unangenehmen Situation, mit der jeder Versicherte erstmal zurechtkommen muss, kommt häufig die Sorge um die zusätzliche finanzielle Belastung bei einem Krankenhausaufenthalt hinzu. Eine private Zusatzversicherung über Krankenhaustagegeld hilft, wenigstens die entstehenden Kosten, die die Krankenkasse nicht übernimmt, abzudecken beziehungsweise deutlich zu senken. Wir klären auf, wann Ihre PKV Krankenhaustagegeld auszahlt, welche Leistungen das im Allgemeinen umfasst, was die Absicherung von Krankenhaustagegeld kostet und für wen diese sinnvoll ist.

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Keine Zeit zum lesen?

Immer wieder werden wir gefragt, bis wann und ob eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung möglich ist. Gerade Kunden, die vor langer Zeit in die private Krankenversicherung eingetreten sind, jedoch bei der Aufstellung des Versicherungsschutzes Fehler gemacht haben, möchten die Systemwahl gerne umkehren.

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Das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankheitsvollversicherung ist eine Besonderheit des deutschen Gesundheitssystems. Aber wie solidarisch ist das System eigentlich? Eine Studie aus dem Jahr 2016 kommt zu dem Schluss, dass die private Krankenversicherung die gesetzlichen Krankenkassen durch höhere Arzthonorare etc. mit 12 Milliarden jährlich subventioniert. Wir gehen hier der Frage nach, ob es tatsächlich eine Quersubventionierung des Gesundheitssystems seitens der PKV zugunsten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gibt.

 

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