Was tun, wenn die PKV mir kündigt?

In Deutschland herrscht Krankenversicherungspflicht. Das heißt, dass alle Bürger entweder bei einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung Mitglied sein müssen. Schwierig wird es dann, wenn ein PKV-Versicherter von seinem Anbieter gekündigt wird. Besonders, da die Rückkehr in die GKV nur in Ausnahmefällen ermöglicht wird. Zur PKV-Kündigung können neben schwerem Abrechnungsbetrug durchaus auch leichtere Vergehen wie „ungenaue“ Angaben bei der Gesundheitsprüfung führen. Wir liefern Antworten darauf, in welchen Fällen eine Kündigung in der PKV überhaupt zulässig ist und wie Sie sich gegebenenfalls dagegen wehren können.

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Alkoholmissbrauch und Alkoholentzug – welche Kosten übernimmt die PKV?

Nach einer überraschenden und beunruhigenden Statistik heißt es, dass mehr als sieben Prozent der Krankheiten und vorzeitigen Todesfälle in Deutschland auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen sind. Alkoholismus ist inzwischen eine anerkannte und ernstzunehmende Krankheit. Daher übernimmt die private Krankenversicherung auch die Kosten für die meisten Behandlungen. Betroffene sollten allerdings die sogenannte Alkoholklausel kennen, die gleichbedeutend mit einer Leistungseinschränkung ist. Wir klären auf, was die Alkoholklausel besagt und welche Unterstützung die PKV bei Alkoholmissbrauch und Alkoholentzug in aller Regel leistet.

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Was könnte auf die PKV mit einer erneuten großen Koalition zukommen?

Zur Erinnerung: Die SPD ist für eine sogenannte Bürgerversicherung für alle, was der Abschaffung der privaten Krankenversicherung gleichkommt. Die CDU ist dagegen. Mit dem Scheitern der Jamaika-Koalition bereits bei den Sondierungen, ist nun plötzlich die Bürgerversicherung wieder im Gespräch. Die SPD hat die Bürgerversicherung sogar zu einem zentralen Anliegen gemacht und sieht ihre Verhandlungsposition möglicherweise gestärkt. Wie die aktuelle Lage ist und was auf die knapp neun Millionen Privatversicherten bei einer Großen Koalition zukommen könnte, diskutieren wir in diesem Beitrag.

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PKV visionär: Digitalisierung in der Abrechnung besser nutzen

Nehmen wir einmal an, dass offene Rechnungen und Abrechnungsfragen für Versicherte und Krankenversicherungen erheblich reduziert werden könnten, wenn man den Papierkrieg beendet und zukünftig rein digital arbeitet. Auf beiden Seiten gibt es dafür große Zustimmung. Wir zeigen Ihnen, inwieweit die Digitalisierung in der PKV-Abrechnung und -Kommunikation noch Zukunftsmusik ist und welche Elemente bereits jetzt erfolgreich digital umgesetzt wurden und wie Sie davon profitieren (werden).

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Chefarztbehandlung – Wirklich die beste Wahl?

Die Behandlung durch den vermeintlich Besten seines Fachs im gesamten Krankenhaus kann doch nur gut sein, oder? Die sogenannte Chefarztbehandlung gehört zu den Wahlleistungen in der privaten Krankenversicherung. Mit dieser zusätzlich zu bezahlenden Option wird der Versicherte von einem sogenannten Wahlarzt behandelt, der über eine besondere Erfahrung und Qualifikationen in einem speziellen medizinischen Fachgebiet verfügt. Im Normalfall sind es die Chefärzte. Ob das Versprechen der bestmöglichen Behandlung tatsächlich mit dem Privileg der Chefarztbehandlung wahr wird, diskutieren wir in diesem Beitrag.

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Blockchain in der Versicherungs- und Finanzbranche – denkbar?

Versicherer stehen angesichts der anhaltenden Niedrigzinsen und des geringen Wachstums vor großen Herausforderungen. Daher sind die PKV-Unternehmen immer auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern. Eine größere Rolle können zukünftig Blockchains spielen und frischen Wind in die Versicherungsbranche bringen. Die Blockchain wird bereits als Wunderwerkzeug gepriesen. Wir zeigen Ihnen, was Blockchains sind, wo sie bereits erfolgreich eingesetzt werden und welches Potential für die Versicherungsbranche und Sie als Privatversicherten darin steckt.

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Burnout, Depression & Psychotherapie – ein K.O.-Kriterium für die PKV?

Psychische Erkrankungen wie Burnout, Angststörung und Depression sind die neue Volkskrankheit Nummer eins und haben längst Rückenbeschwerden sowie Herz- und Kreislaufleiden überholt. Immer mehr Deutsche gehen in Therapie. Doch die Behandlung ist sehr teuer und viele Betroffene stehen vor der Frage, ob sie eine private Krankenversicherung finden, die sie trotz absolvierter Psychotherapie aufnimmt. Hier erfahren Sie, inwieweit eine „psychotherapeutische Vergangenheit“ ein Hindernis für die Aufnahme in eine PKV ist beziehungsweise welche Möglichkeiten für Betroffene es gibt. Außerdem informieren wir darüber, welche zusätzlichen Möglichkeiten der Absicherung empfehlenswert sind, wenn man psychische Probleme hat.

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Auch im Notfall abgesichert – der Notlagentarif der PKV

Der Notlagentarif der privaten Krankenversicherung sieht vor, dass Privatversicherte, die sich ihre Beiträge nicht mehr leisten können, für bestimmte Zeit in den sogenannten Nichtzahlertarif bzw. Notlagentarif umgestellt werden. Der Notlagentarif ist günstiger, er versichert aber nur stark eingeschränkte Leistungen. Spätestens mit der Einführung der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht 2009 ist die Zahl der Versicherten gestiegen, die ihre Beiträge zur privaten Krankenversicherung zumindest vorübergehend nicht mehr aufbringen können. Da PKV-Anbieter diesen Kunden seitdem nicht mehr kündigen dürfen, häufen viele Schulden an. 2015 waren etwa 116.000 Versicherte auf den Notlagentarif angewiesen. Gleichzeitig sind im vergangenen Jahr rund 40 Prozent der Versicherten im Schnitt nach 9,5 Monaten aus dem Notlagentarif wieder ausgeschieden und größtenteils in ihren Ursprungstarif zurückgekehrt.

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